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FWF-Präsident Christoph Kratky besuchte Forschungseinrichtungen der Donau-Universität Krems

Krems (kpr). Zu einem Informationsbesuch kamen der Präsident des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF, Univ.-Prof. Dr. Christoph Kratky, und Mag. Klaus Schnitzer, Leiter der Basisprogramme der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), am 13. Dezember 2006 in die Donau-Universität Krems. Im Mittelpunkt der Gespräche mit Rektor Prof. Dr. Helmut Kramer und Departmentleiter Univ.-Prof. Dr. Dieter Falkenhagen stand die Forschung im Bereich Biotechnologie und Regenerative Medizin.

Vor wenigen Wochen beschloss ein wissenschaftlicher Beirat mit VertreterInnen von FWF, FFG, Christian-Doppler-Gesellschaft und Ministerien die Förderung von zwei Forschungsprojekten am Department für Klinische Medizin und Biotechnologie der Donau-Universität Krems. Insgesamt 600.000 Euro werden im Rahmen des „Brückenschlagprogramms“ von der FFG zur Verfügung gestellt. Die beiden Projekte, die sich mit neuen Methoden zur Identifizierung von Schadstoffen im Blut und mit der Therapie von Knorpelerkrankungen befassen, wurden am 13. Dezember ebenso präsentiert wie die (Forschungs-)Strategie der Donau-Universität Krems und die biomedizinischen Labors. FWF-Präsident Christoph Kratky zeigte sich beeindruckt von den Forschungseinrichtungen auf dem neuen Campus und bezeichnete die Finanzierungsstruktur der Weiterbildungsuniversität, die rund 75 Prozent ihres Budgets aus eigener Kraft erwirtschaftet, als „vorbildlich“. „Diese Art von Institution stellt eine Herausforderung für die restliche Uni-Landschaft dar. Ich halte das Modell für sehr zukunftsträchtig“, so Kratky.

In der Forschung hat die Donau-Universität Krems in den kommenden Jahren viel vor. „Die Berufung von 18 Professorinnen und Professoren ermöglicht der Donau-Universität Krems nun, in der Forschung systematischer tätig zu sein“, sagte Rektor Helmut Kramer. Forschung werde gemäß dem Selbstverständnis einer unternehmerischen Universität aber nicht als Selbstzweck betrieben. Nachfrage- und Anwendungsorientierung stehe im Vordergrund, die Projekte müssten sich aus Mitteln von Auftraggebern, Partnern, Sponsoren oder Förderungen größtenteils selbst finanzieren. So kooperiert das Department für Klinische Medizin und Biotechnologie unter anderem mit Fresenius Medical Care, dem weltweit führenden Dialyseprodukte-Anbieter, in dessen Auftrag innovative Blutreinigungssysteme entwickelt werden.

Im kommenden Jahr wird das Department die Forschungsaktivitäten vor allem im neu geschaffenen Bereich Regenerative Medizin unter der Leitung von Tissue-Engineering-Spezialist Univ.-Prof. Dr. Stefan Nehrer weiter ausbauen. Geplant sind – neben den beiden FFG-geförderten Projekten – zwei Studien zur Arthrose-Therapie und die Weiterentwicklung von Blutreinigungssystemen zur Behandlung von Sepsis und Multiorganversagen. Auch neue Lehrangebote auf dem Gebiet der Klinischen Medizin, unter anderem für Endokrinologie und Anti-Aging, werden derzeit konzipiert.

Nähere Informationen unter » www.donau-uni.ac.at/kmbt (15.12.06)



Rückfragen
Univ.-Prof. Dr. Dieter Falkenhagen
Department für Klinische Medizin und Biotechnologie
Donau-Universität Krems
Tel. +43 (0)2732 893-2600
» dieter.falkenhagen@donau-uni.ac.at
» www.donau-uni.ac.at/kmbt


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