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Girls´Day am Hans-Knöll-Institut

Jena, 8. April 2008 – Mit einem vielseitigen Programm präsentiert das Leibniz- Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut – zum Girls´Day am 24. April moderne Berufsbilder auf den Gebieten Biologie und Chemie. In kurzen Demonstrationen und eigenen Experimenten können sich Mädchen und erstmals auch Jungen eine Orientierung für die eigene Berufswahl verschaffen.


10 000 verschiedene Bakterien-Arten leben in einem Gramm gewöhnlichen Erdboden. Zusammengenommen etwa 10 Milliarden Zellen. Bis heute können die Mikrobiologen nur höchstens 5 Prozent davon im Labor kultivieren und untersuchen. Der große Rest lebt im Verborgenen. Mit Stoffwechselmerkmalen, die für uns höchst interessant sein könnten. Haben doch viele Medikamente, die wir heute verwenden, ihren Ursprung bei den Mikroben. Dabei stellt die zunehmende Verbreitung von Resistenzen gegen Antibiotika die heutige Medizin vor große Herausforderungen. Viele Schätze sind also in Zukunft noch zu heben, eine gewaltige Aufgabe für die nächste Generation junger Wissenschaftler.
Unter dem Motto „Entdeckungsreise in die Welt der Mikroorganismen und Naturstoffe“ bietet das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut – in Jena (HKI) zum diesjährigen Girls´Day Einblicke in diese spannende Welt. Auf mehreren Experimentierstationen bekommen die Mädchen einen Einblick in die modernen Methoden mikrobiologischer Forschung. Sie lernen, wie neue, unbekannte Mikroben gefunden werden, wie man ihre Gene analysiert und wie man neuen, interessanten Substanzen auf die Spur kommt. Weiterhin zeigen Nachwuchsforscher am HKI, wie man heute die Entstehung von Krankheiten, die Immunabwehr und die daran beteiligten Moleküle untersucht.
Anmeldungen für einige freie Plätze sind über die Website www.girls-day.de noch möglich. Neu in diesem Jahr: Auch Jungen dürfen teilnehmen, denn biologisch oder chemisch orientierte Berufe, vom Laboranten bis hin zum Vollblut-Wissenschaftler, sind schon längst nicht mehr von Männern dominiert. Chancengleichheit beginnt am HKI deshalb schon bei der beruflichen Orientierung in der schulischen Oberstufe.


Informationen zum HKI
Das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll- Institut – wurde 1992 gegründet und gehört seit 2003 zur Leibniz-Gemeinschaft. Die Wissenschaftler des HKI befassen sich mit der Infektionsbiologie humanpathogener Pilze. Sie untersuchen die molekularen Mechanismen der Krankheitsauslösung und die Wechselwirkung mit dem menschlichen Immunsystem. Neue Naturstoffe aus Mikroorganismen werden auf ihre Wirksamkeit gegen Pilzerkrankungen untersucht und zielgerichtet modifiziert.
Das HKI verfügt derzeit über fünf wissenschaftliche Abteilungen, deren Leiter gleichzeitig berufene Professoren der Friedrich-Schiller-Universtät Jena (FSU) sind. Hinzu kommen drei Nachwuchsgruppen und vier Querschnittseinrichtungen mit einer integrativen Funktion für das Institut, darunter das anwendungsorientierte Biotechnikum als Schnittstelle zur Industrie. Zur Zeit arbeiten 270 Menschen am HKI, darunter 70 Doktoranden.


Informationen zur Exzellenzinitiative
Gemeinsam mit der FSU Jena ist das HKI maßgeblich am einzigen Projekt der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder in Thüringen beteiligt. Die „Jena School for Microbial Communication“ wird künftig bis zu 150 Doktoranden umfassen, die sämtliche Aspekte der Kommunikationsprozesse, an denen Mikroorganismen beteiligt sind, untersuchen. Nach dem Motto ‚mikrobielle Kommunikation fördert menschliche Kommunikation’ rücken die Institute des Beutenberg-Campus mit der FSU und deren Klinikum künftig noch enger zusammen und prägen Jena als „Stadt der Wissenschaft 2008“.


Informationen zur Leibniz-Gemeinschaft
Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 82 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung. Diese beschäftigen etwa 13.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand 12/2006). Davon sind ca. 5.400 Wissenschaftler, davon wiederum 2.000 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,1 Mrd. Euro pro Jahr. Die Drittmittel betragen etwa 225 Mio. Euro pro Jahr.


Ansprechpartner:
Dr. Michael Ramm
Wissenschaftliche Organisation
Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie e.V.
– Hans-Knöll-Institut –
Beutenbergstrasse 11a
07745 Jena
+49 (0) 3641 – 532 10 11 (T)
+49 (0) 3641 – 532 08 01 (F)
michael.ramm@hki-jena.de
Presseservice: pr@hki-jena.de
http://www.presse.hki-jena.de


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