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San Francisco (Vereinigte Staaten), 16.01.2008 – Amerikanische Wissenschaftler haben bei Untersuchungen eine neue Variante des Bakteriums Staphylococcus aureus entdeckt, die sich besonders über Hautkontakt verbreitet und eine gefährliche Form von Lungenentzündung hervorrufen kann.
Das schwul-lesbisch orientierte Stadtviertel The Castro in San Francisco sei besonders betroffen, wo etwa einer unter 588 Menschen das Bakterium in sich tragen soll. Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Variante dort unter homosexuellen Männern 13-mal mehr verbreitet ist als beim Rest der Bevölkerung. Insgesamt soll es zirka 3.800 Fälle in der kalifornischen Stadt geben.
Die neue Variante mit der Bezeichnung „USA300 – FPR3757“ ist bereits resistent gegenüber sechs verschiedenen Antibiotika. Sie verursacht große Geschwüre auf der Haut und kann vereinzelt auch zu Blutvergiftungen oder Lungenentzündungen führen. Weil das Bakterium besonders gut von Haut zu Haut übertragen werden kann, besteht Sorge für die gesamte Bevölkerung.
Mit dem Antibiotikum Vancomycin beispielsweise lässt sich „USA300 – FPR3757“ aber noch bekämpfen, obwohl die Gefahr besteht, dass der Erreger bald auch eine Resistenz gegen diesen Wirkstoff entwickeln könnte.

Quelle: » Wikinews - Nutzung laut » Creative-Commons-Attribution-2.5-Lizenz


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