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Forscherteam bestätigt alte Hypothese

13.12.2007 - Es wird schon lange über die Art und Weise der Besiedelung Amerikas diskutiert. Forscher aus verschiedenen Disziplinen, wie z.B. Archäologen, Linguisten, Anthropologen, Ethnologen, aber auch Genetiker streiten über dieses Thema. Eine verbreitete Theorie: die ersten Siedler des amerikanischen Kontinents kamen über die damalige Landbrücke von Sibirien auf den amerikanischen Kontinent. Diese Vermutung konnte nun wissenschaftlich bestätigt werden. Eine internationale Forschergruppe an der Universität Michigan bewies mit populationsgenetischen Methoden, dass die Einwanderung von Asien nach Amerika vor ca. 11.000 Jahren passierte. Und dieses wahrscheinlich in einer einzigen Migrationswelle. Für die Untersuchung wurden insgesamt 50 Genproben von verschiedenen Völkern Amerikas mit Genproben aus Sibirien, aber auch anderen Völkern der Erde verglichen, um deren Verwandtschaftsgrad zu bestimmen. Dazu werden DNA-Analysen eingesetzt, so wie sie auch bei dem heute bekannten Vaterschaftstest verwendet werden. Zudem ist es so möglich Aussagen über die genetische Vielfalt der Völker und somit auch über die Migrationswege zu treffen. Zum Ende der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren waren der amerikanische und der asiatische Kontinent noch miteinander verbunden. Heute werden sie durch die Bering-Strasse getrennt. Die Vermutung, dass die ersten Siedler über diese Landbrücke nach Amerika kamen, konnte nun bestätigt werden. Der genetisch bestimmte Verwandtschaftsgrad lässt diesen Schluss zu. Analog zu dieser Theorie, nimmt auch die genetische Vielfalt vom Norden zum Süden Amerikas ab. Im Norden waren einfach mehr Berührungspunkte zwischen den Völkern und somit konnten sich die Gene auch mehr miteinander vermischen, als dies in den südlichen Ländern der Fall war. Man geht also von einer Besiedelung vom Norden zum Süden hin aus. Darüber hinaus stellte man eine genetische Besonderheit bei den Völkern Amerikas fest. Eine bestimmte Ausprägung eines Gens findet sich nur bei diesen Völkern, so dass man von einer einzigen Migrationswelle ausgehen kann. Weiterhin wurden auch Anzeichen dafür gefunden, dass -wiederum gemäß älterer Theorien- die Besiedelung zuerst an der Küste erfolgte und sich dann in das Landesinnere ausbreitete. Somit ergibt sich - auch aufgrund dieser Ergebnisse - ein immer genaueres Bild der Besiedelung des amerikanischen Kontinents.

Weitere Informationen:
» http://www.dna-planet.de/


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