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für die Entdeckung des „Fettleibigkeit-Hormons“ Leptin

Jeffrey Friedman wird mit dem DANONE INTERNATIONAL PRIZE FOR NUTRITION ausgezeichnet.
(Wien, am 27.11.2007) Bereits zum sechsten Mal wurde heuer der Danone International Prize for Nutrition vergeben, und diesmal geht er an Professor Jeffrey Friedman von der Rockefeller Universität und dem Howard Hughes Medical Institute in New York. Er wird für seine herausragenden Entdeckungen an dem von ihm entdeckten Hormon Leptin ausgezeichnet. Seine Forschungen in den 90er-Jahren waren die wissenschaftliche Grundlage für die Erforschung von Fettleibigkeit, die auch genetische Ursachen haben kann. Preisträger Jeffrey Friedman: „Es ist wichtig, die biologische Basis von Fettleibigkeit zu verstehen. Da geht es nicht um ein persönliches Versagen. Bei dem Versuch abzunehmen kämpfen diese Menschen einen schweren Kampf, nämlich den gegen ihre eigene biologische Natur. Wir hoffen, mit unseren Entdeckungen diesen Kampf einfacher zu machen, allerdings müssen wir Geduld haben. Wissenschaftliche Fortschritte brauchen ihre Zeit, und die Integration solcher Entdeckungen in neue Behandlungsmethoden ist langwierig.“

Fettleibigkeit ist – auch – ein genetisches Problem
Die oftmalige Behauptung, Gewichtskontrolle sei nur eine Frage der Disziplin, ist also nicht richtig und führt zu Stigmatisierung von fettleibigen Menschen. Dazu Friedman: „Die Umgebung ist sicher zum Teil für Fettleibigkeit verantwortlich, die westliche Welt hat ein Übermaß an Nahrung zu Verfügung. Dennoch kann allein der Einfluss der Umwelt nicht die enormen Gewichtsunterschiede in der Bevölkerung erklären. Es gibt immer mehr wissenschaftlichen Beweis, dass das Gewicht durch ein exaktes biologisches System auf einem konstanten Level gehalten wird. Daher schlagen Abnehmversuche so oft fehl.“ Genau dieses biologische System hat Friedman geholfen zu entdecken und zu entschlüsseln, und zwar seit dem Jahr 1994, als er das Hormon Leptin entdeckt hatte. Dieses wird beim gesunden Menschen vom Fettgewebe produziert, sprich ein erhöhtes Fettgewebe geht einher mit einem erhöhten Leptinlevel, wodurch es zu einer Reduktion von Essensaufnahme kommt. Umgekehrt funktioniert es genauso: Eine Abnahme von Körperfett führt auch zu einer Abnahme von Leptin, was wiederum eine erhöhte Nahrungsaufnahme stimuliert. Störungen dieses Hormons führen jedoch zu unstillbarem Appetit, tödlicher Fettleibigkeit und zahlreichen klinischen Abnormalitäten.
Während man jedoch vor 20 Jahren noch kaum etwas über diese biologischen Mechanismen wusste, die für die Kontrolle des Körpergewichts verantwortlich sind, waren Friedmans Erkenntnisse Mitte der 90er-Jahre der Startschuss für zahlreiche weitere Untersuchungen über die genetischen Grundlagen von Adipositas. Mittlerweile kennt man rund 250 Gene, die mit Fettleibigkeit in Zusammenhang stehen.

120.000 Euro für Ernährungsforschung
Der Danone Ernährungspreis wird seit 1997 alle zwei Jahre vom „Danone Institut“ mit wissenschaftlicher Unterstützung der französischen „Fondation pour la Recherche Médicale“ verliehen. Heute ist der Preis die weltweit am meisten anerkannte Initiative im Bereich der Ernährungsforschung und steht für den Einsatz des Danone Instituts, innovative Forschung im Bereich Ernährung zu würdigen und zu fördern; und damit gleichzeitig die Bedeutung von Ernährung für die menschliche Gesundheit hervor zu heben. In einem Auswahlverfahren suchen weltweit 650 Institute aus dem Bereich der Ernährungsforschung potenzielle Preisträger. Eine Jury von sieben bis neun Leuten wählt dann zwischen diesen aus, wobei mindestens die Hälfte der Jurymitglieder unabhängige Wissenschaftler sein müssen. Der Preis ist mit 120.000 Euro dotiert. Unter den bisherigen Preisträgern finden sich Namen wie der schwedische Professor Leif Hallberg für seine Arbeiten im Bereich Eisenstoffwechsel und Ernährungsbedürfnisse, die zu neuen WHO-Empfehlungen betreffend den Eisenkonsum von Frauen geführt hatten; weiters Dr. Alfred Sommer von der Johns Hopkins-Universität in Baltimore für seine Forschungen im Bereich Vitamin A-Versorgung bei der Prävention von Erblindung.
Danone Institute: unabhängige Forschungsorganisationen
Das Danone Institute International ist eines von insgesamt 18 Danone Instituten, die vom Danone-Konzern im Jahr 1991 mit dem Hintergrund ins Leben gerufen wurden, Forschung, Information und Erziehung im Bereich Ernährung zu fördern. Dabei handelt es sich um Non-profit-Organisationen, wobei international anerkannte Wissenschaftler gemeinsam mit Partnern von Danone arbeiten. Die Institute verfolgen kein wirtschaftliches Ziel, arbeiten frei und unabhängig und funktionieren auf der Basis von Richtlinien die ihnen eine klare und demokratische Organisation garantieren. Ihre Publikationen enthalten keinerlei Werbebotschaften, weder von Danone noch von sonstigen Unternehmen oder Produkten.
Heute gibt es neben dem internationalen Institut weltweit 17 Landes-Institute, u.a. in Belgien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Israel, Japan, Mexiko, Polen, Russland und den USA. Insgesamt sind über 250 Wissenschaftler beschäftigt, die unabhängig vom Danone-Konzern arbeiten. Jedes Institut konzipiert sein eigenes Programm, um effizient in seinem jeweiligen Umfeld agieren zu können. Dabei wird auf zwei Levels gearbeitet: Einerseits wird durch die Institute in den einzelnen Ländern speziell auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung eingegangen und Programme und Vorschläge im Bereich Ernährung entwickelt, die sich an Forscher, im Gesundheitsbereich Tätige, Erzieher und die allgemeine Bevölkerung richten. Andererseits arbeitet das Danone Institute International gemeinsam mit den lokalen Instituten, um passende Lösungen für internationale Herausforderungen zu finden.
Hauptthemen sind neben lokalen Ernährungsthemen, Ernährungsgewohnheiten und -empfehlungen auch Gesundheitsaspekte, wie etwa Kindergesundheit und –ernährung, Zusatznutzen von bestimmten Nahrungsmitteln etc. Bis heute haben die Danone Institute mehr als 740 Forschungsprojekte mit einer Gesamtsumme von 11,6 Mio. EUR gefördert. Daneben werden regelmäßig wissenschaftliche Konferenzen und Schulungsprogramme mit Top-Wissenschaftlern im Bereich Gesundheit & Ernährung organisiert.
In Österreich gibt es als Pendant zu den Danone Instituten das so genannte „Danone Nutrition Forum“ (www.danone.at). Seit seiner Gründung im Jahr 2004 widmet es sich vergleichbaren Themen in den Bereichen Prävention und Ernährungsforschung.
Mehr Infos: » www.danoneinstitutes.org


Über Danone:
Die Danone Gruppe ist weltweit Nummer Eins im Bereich Milchfrischprodukte und Wasser und konzentriert sich gemäß ihres Leitspruches „Täglich besser leben“ auf Produkte mit Zusatznutzen. Mit rund 90.000 Mitarbeitern erwirtschaftete das in 42 Ländern vertretene Unternehmen 2006 einen Gesamtumsatz von 14 Mrd. Euro.
Die 1972 gegründete Danone Österreich ist mit über 30 Prozent Marktanteil eine höchst erfolgreiche Tochter der französischen Danone Gruppe. ###


Rückfragehinweis:
Danone GesmbH
Dr. Petra Burger
Tel: 01/ 211 57-215
mailto: petra.burger@danone.com
» www.danone.at

ACCEDO Austria GmbH
Mag. Eleonore Rudnay
Tel: 01/ 533 87 00 – 31
Mobil: 0699/13 01 02 31
mailto: eleonore.rudnay@accedo.cc
» www.accedo.cc


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