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Von 15. bis 18. Oktober 2006 setzt sich eine internationale Konferenz
im Hotel Intercontinental in Wien umfassend mit dem Thema Genomik in
der Medizin auseinander. Forscherinnen und Forscher
unterschiedlichster Disziplinen und Expertinnen bzw. Experten der
Finanzierung und Verwertung tauschen dort ihre Erfahrungen und Ideen
aus. Im Zentrum der Konferenz stehen die Krebsforschung,
Systembiologie und Stoffwechselerkrankungen. Ein weiterer Schwerpunkt
liegt auf gesellschaftlichen, rechtlichen und ethischen Fragen. Veranstaltet wird die viertägige Konferenz vom Österreichischen
Genomforschungsprogramm GEN-AU.

Die Konferenz „Genomics for Health„, die von 15. bis 18. Oktober 2006
im Wiener Hotel Intercontinental stattfindet, beleuchtet alle Aspekte
der Genomik in der Medizin. In einer, für eine wissenschaftliche
Tagung ungewöhnlichen, interdisziplinären Form diskutieren
internationale Expertinnen und Experten aus Forschung, Ethik,
Industrie und Recht gemeinsam die Möglichkeiten und Fragen, die sich
durch die moderne Genomik ergeben. Mit diesem Zugang will der
Initiator der Konferenz, das österreichische Genomforschungsprogramm
GEN-AU, dem zunehmend fächerübergreifenden Charakter der
Genomforschung Rechnung tragen und Raum für den Dialog aller
Beteiligten und Interessierten schaffen.

Drei große Themenblöcke bilden den fachlichen Kern: Krebsforschung,
Systembiologie und Stoffwechselerkrankungen:

Genomik gegen Krebs

In der Krebsforschung hat sich jüngst die Behandlung mit so genannten
monoklonalen Antikörpern, die in die molekularen Mechanismen des
Zellwachstums eingreifen, als viel versprechend erwiesen. Bekannt
geworden ist beispielsweise der Wirkstoff Herceptin, der heute
bereits bei manchen Formen von Brustkrebs erfolgreich eingesetzt
wird. Fachleute werden die gesamte Spanne, von der Entdeckung dieser
neuen Wirkstoffe bis hin zu den Erfahrungen aus der klinischen
Praxis, darstellen.

Das Leben als Biosystem

In lebenden Organismen arbeiten Gene, Proteine und biochemische
Reaktionen in einem äußerst komplexen Netz von Wechselwirkungen
zusammen. Die moderne Systembiologie macht es möglich, diese Prozesse
darzustellen und zu verstehen. Die Wissenschaft der Pharmakogenomik
entwickelt neue Wege, diese Netzwerke von Gen- und
Proteininteraktionen zu entschlüsseln. Dabei entstehen neuartige
Medikamente, die in die krank machenden biochemischen Mechanismen
eingreifen. Die Entwicklung dieser Therapien wie auch erste
Erfahrungsberichte aus der klinischen Anwendung sind Thema bei der
Konferenz.



Wohlstandskrankheiten bekämpfen

Immer mehr Menschen leiden an Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes
und Fettleibigkeit. Die Genomforschung hat neue Ansatzpunkte
gefunden, die das Verständnis für die biochemischen Zusammenhänge bei
diesen Krankheiten erweitern und damit Wege zu neuartigen
Behandlungsmethoden öffnen. Die Entdeckung der molekularen
Mechanismen, Ansatzpunkte für neue Behandlungsformen und klinische
Erfahrungen werden auf der Konferenz erörtert.

Thematisch abgerundet wird das Konferenzprogramm mit der Diskussion,
wie sich die Forschungsentwicklungen auf die Gesellschaft auswirken:

Genom und Gesellschaft

Auch ethischen und gesellschaftlichen Aspekten der Genomforschung
widmet sich die Konferenz „Genomics for Health„. Das wachsende Wissen
um die genetischen Zusammenhänge im lebenden Organismus führt dazu,
dass beispielsweise völlig neue Arten von sensibler biologischer
Information über einzelne Personen verfügbar sind. Die rechtlichen,
ökonomischen, sozialen und ethischen Aspekte dieser neuen
Entwicklungen werden von Expertinnen und Experten aufgearbeitet und
vorgestellt.







GEN-AU Koferenz: Genomics for Health
15.-18. Oktober
Hotel Intercontinental,
Johannesgasse 28,
A-1037 Wien



Programm und Detailinfos:
www.gen-au.at/conference06

Aussender:

Mag. Daniela Martos
Science Communications
Tel: +431/585 60 69 -23
Mobil: +43650/634 62 20
Fax: +431/585 60 69 -12
mailto:d.martos@science.co.at
www.science.co.at


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