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Es ist schon wirklich eine Schande. Da hat man Hochqualifizierte Mitarbeiter und trotzdem muss man alles allein machen. Wegen jeder Entscheidung wird man gefragt, dauernd stehen die Mitarbeiter auf der Matte. Man hat ja nun wirklich keine freie Minute mehr, da könnte man ja den Laden ja gleich ganz allein auf Trab halten.


Falsche Arbeitsweisen sind des Managers Tod

Genau richtig, so eine Arbeitsweise kann viel Geld sparen, denn man braucht keine selbstständig agierenden Mitarbeiter, man braucht Hilfsarbeiter. Die sind erheblich billiger. Die arbeiten auf Anweisung, die brauchen ihren Kopf zum Hut tragen, nicht zum denken. Man muss nur sehen, wie lange so etwas durchzuhalten ist, wie lange die Konstitution des Abteilungseiters im Gleichgewicht bleibt, wie lange er diese Mehrfachbelastung aushalten kann. Denn wenn er zusammenklappt, klappt auch seine Abteilung zusammen. Keine Führung mehr, keine Anweisungen mehr, alles bleibt liegen. Mit viel Glück helfen einem Unternehmen dann Notfallpläne oder gute Mitarbeiter aus anderen Abteilungen oder externe KnowHow Manager, die diese Lücke solange füllen, bis interne Lösungen gefunden worden sind.


Führen heißt loslassen können

Aber dass ist natürlich der schlechteste Weg, den man wählen kann, um eine Abteilung, eine Firma zu führen. Der beste Weg hingegen führt weg vom Leiter einer Abteilung hin zum Kümmerer einer Abteilung. Beim Kümmerer bekommt das Wort Manager erst die Bedeutung, die es verdient. Gut organisiert sind Aufgaben so verteilt und so delegiert, dass sie zu 99% selbstständig von den Sachbearbeitern durchgeführt werden können. Kein Chef wird dabei in Entscheidungsbereiche seiner Mitarbeiter eingreifen. Er wird stattdessen durch Beobachtung und Gespräche die positive Entwicklung in und mit der Abteilung fördern. Seine Aufgabe ist es, die Kompetenz seiner Abteilung nach außen zu vertreten und für externe Entscheidungen, die seinen Arbeitsbereich betreffen, die richtigen Leute im Team zu finden.


Manche Ressourcen gibt es in jedem Unternehmen

Um so etwas durchzuführen, braucht man Delegationsbereitschäft, -training und –erfahrung. Dabei ist Training das einfachste und die Bereitschaft das wichtigste. Das Ergebnis solchen Managementverhaltens findet man heute in Unternehmen, die etwas weiter am Markt sind, die sich etwas besser behaupten, die etwas wettbewerbsfähiger sind. Die Ressource Mensch, die wir in vielen Unternehmen in Deutschland viel zu stark vernachlässigt haben, ist der Schlüssel hierzu.


Helmut König - König-bpv
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