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Studie zeigt: Strategisches Personalmanagement wird am Standort Deutschland zum Erfolgsfaktor.


Personalleiter deutscher Top-1000-Unternehmen erwarten in den nächsten Jahren tiefgreifende Umstrukturierungen. Dabei sehen sie sich selbst in der Rolle als Initiator und Kommunikator des Veränderungsprozesses. Die Personalabteilung der Zukunft entwickelt sich vom reagierenden Verwaltungsorgan zum Dreh- und Angelpunkt des Change Managements. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Gemeinschaftsstudie von ATOSS, der SRH Fachhochschule Heidelberg und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Knapp drei Jahre nach der ersten Studie „Standort Deutschland: Zukunftssicherung durch intelligenten Personaleinsatz„ wurden im Herbst 2005 zum zweiten Mal 258 Personalleiter und Linienmanager der umsatzstärksten deutschen Unternehmen befragt.

Die Studie „Standort Deutschland 2006: Zukunftssicherung durch intelligentes Personalmanagement„ zeigt, dass sich die Rolle der Personalleiter und damit auch die der Personalabteilung in einem grundlegenden Veränderungsprozess befindet. Der bisher oft als Rekrutierungs- und Lohnbüro abgestempelte Unternehmensbereich wird zunehmend zum Impulsgeber und Veränderungsmotor. Die deutsche Wirtschaftslage und der international stärker werdende Wettbewerb machen Umstrukturierungen beim Personal oft unumgänglich. Vor allem auf drei Gebieten sehen Personalleiter große Herausforderungen auf sich zu kommen: der fachlichen Qualifikation der Mitarbeiter, der Arbeitszeitflexibilisierung sowie der Produktivitätssteigerung.


Personal- und Linienmanager werden zum Veränderungsmotor
Für die Rolle des Personalleiters ergeben sich daraus andere Anforderungen als es noch 2003 der Fall war. Knapp ein Fünftel der Personalleiter sehen die Einstellung auf Veränderungen und das Aufzeigen entsprechender Lösungen bzw. Instrumente als ihre Hauptaufgabe. Im Bereich Personalauswahl bzw. -gewinnung macht sich die schwierige wirtschaftliche Situation besonders stark bemerkbar: Die Wechselbereitschaft guter Fachkräfte ist niedrig, das Risiko eines Arbeitsplatzwechsels wird oft als zu hoch eingestuft. An zweiter Stelle nennen die befragten Personalleiter deshalb die Aus-wahl und Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter sowie die Anpassung des Personalbedarfs. Eine ähnliche Einschätzung treffen die Linienmanager. Auch sie sehen sich künftig als Change Manager. Die Motivation der Mitarbeiter, 2003 noch eine der Hauptaufgaben für Linienmanager, fällt zurück auf Platz 12. Auf Grund der Aufgabenverschiebungen sehen viele Personalleiter einen erhöhten Arbeitsaufwand und zusätzlic! he Belastungen auf sich zu kommen.


Weiterbildung: Employability-Instrument Nr. 1
Employability, also die Sicherung der Arbeitsmarktfähigkeit, ist nur bei 48 Prozent der befragten Unternehmen ein Thema. Dies mag daran liegen, dass unter dem Begriff noch
überwiegend das Thema Weiterbildung, ob innerhalb oder außerhalb der Arbeitszeit, verstanden wird. Eine flexible Arbeitszeitgestaltung sehen 88 Prozent der befragten Manager als Möglichkeit, die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu fördern, z.B. nach längerer Krankheit oder bei Leistungsminderung. Andere Instrumente wie Wiedereinstiegs- oder Elternzeit-Programme (65 %), für die Work-Life-Balance (64 %) oder Job-Sharing (55 %) gibt es bei deutlich weniger Unternehmen. Das Schlusslicht bilden Sabbaticals, die bisher lediglich bei rund 40 Prozent der Unternehmen eingesetzt werden.


Unternehmen reagieren zögerlich auf Überalterung
Für die Einsatzfähigkeit leistungsgeminderter Mitarbeitergruppen ist bei 28 Prozent der befragten Unternehmen gesorgt. Dazu gehören Modelle wie der gleitende Wiedereinstieg, Teilzeitregelungen sowie der Einsatz in einer anderen Position, z.B. nach einem Unfall oder Krankheit. Für ältere Mitarbeiter hingegen gelten bei der Mehrheit der Unternehmen die gleichen Voraussetzungen wie für ihre jüngeren Kollegen. Spezielle Regelungen wie Teilzeit, Altersteilzeit oder Arbeiten über das 65. Lebensjahr hinaus gibt es nur bei etwas mehr als einem Viertel der befragten Arbeitgeber. Diese Zahl ist angesichts der zunehmenden Überalterung der deutschen Gesellschaft überraschend gering. Auch in Anbetracht der Erhöhung des Rentenalters auf 67 besteht Handlungsbedarf.


Hintergrund und Bezugsmöglichkeiten
Die Studie „Standort Deutschland 2006: Zukunftssicherung durch intelligentes Personalmanagement„ beschäftigt sich mit den Themen Arbeitszeitgestaltung, Personaleinsatzplanung, Employability und Mitarbeiterloyalität. Sie wurde von der ATOSS AG und der SRH Fachhochschule Heidelberg in Auftrag gegeben, von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unterstützt und von Maisberger Whiteoaks GmbH durchgeführt. Die Studie ist für 199,- € zzgl. MwSt. unter » www.maisberger.com oder unter der Rufnummer 089-41 95 99-10 erhältlich. Ein kostenloses Management Summary der Studie gibt es auf » www.atoss.com/standort-deutschland2006


Infos zur ATOSS AG
Die ATOSS Software AG mit Sitz in München ist Anbieter von Software und Beratung zum kosteneffizienten Personaleinsatz und zählt im Geschäftsfeld Arbeitszeitmanagement und -organisation zu den Vordenkern der Branche. Mit Lösungen im Bereich Staff Efficiency Management besetzt das Unternehmen ein neues, außerordentlich dynamisches Marktsegment. ATOSS bietet auf Basis seiner modularen Produktfamilie für Unternehmen aller Größenordnungen Komplettlösungen aus Consulting, Software und Professional Services. Das 1987 gegründete Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von € 20.4 Mio. Mit 180 Mitarbeitern in acht Geschäftsstellen ist ATOSS in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten. Bei den mehr als 3200 Kunden werden über 2 Millionen Arbeitnehmer mit ATOSS Lösungen gesteuert. Die Softwareprodukte sind in neun Ländern und acht Sprachen im Einsatz. Weitere Informationen: » www.atoss.com (2006-06-16)

Kontakt:
ATOSS AG
Elke Jäger
Am Moosfeld 3
D-81829 München
Tel.: +49 (0) 89 4 27 71 – 220
Fax: +49 (0) 89 4 27 71 – 100
» elke.jaeger@atoss.com
» www.atoss.com/presse

Maisberger Whiteoaks
Sabine Eriyo
Kirchenstr. 15
D-81675 München
Tel.: +49 (0) 89 41 95 99- 72
Fax: +49 (0) 89 41 95 99- 12
» Sabine.eriyo@maisberger.com
» www.maisberger.com


Links:
» www.atoss.com/presse
» www.atoss.com/standort-deutschland2006


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