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Die Jagd beginnt

Die Karlsruher tech-solute geht Produktpiraten an den Kragen.

Karlsruhe, 15. Juli 2010: Die tech-solute GmbH & Co. KG aus Karlsruhe sagt Produktpiraten in aller Welt den Kampf an. „PRMA“ ist das Kürzel für die „Piraterie-Risiko-Maßnahmen-Analyse“, mit der tech-solute den Produkt-Piraten das Handwerk legen will. Das in Zusammenarbeit mit dem KIT, Karlsruhe Institut für Technologie, und IPRI, International Performance Research Institute, Stuttgart, entwickelte Verfahren liefert Antworten darauf, wie man ein Produkt so konstruieren kann, dass der Nachbau extrem schwierig wird oder wie man das Original von der Fälschung unterscheiden kann. Die Methode deckt außerdem auf, über welche Wege der Pirat zu seinen Informationen über das begehrte Vorbild gelangt. Das Ergebnis ist ein Kosten-Nutzen-optimiertes Maßnahmenbündel, das dem Unternehmen aufzeigt, wie es wirtschaftlich vertretbar einen weitgehenden Schutz vor Produktpiraterie erlangt.

Unternehmen investieren große Summen in die Entwicklung von neuen Produkten, um Ihrem Wettbewerb eine Nasenlänge voraus zu sein. Umso ärgerlicher ist es für sie, wenn schon kurz nach der Markteinführung Nachahmer-Produkte auftauchen, die dem Original zum Verwechseln ähnlich sehen. tech-solute Geschäftsführer Dr. Dirk Schweinberger: „Im Bereich Maschinenbau z. B. versuchen sich bis heute drei von vier Unternehmen allein durch Schutzrechte, wie Patente oder Marken, vor Produktpiraterie zu schützen. Viele halten die verfügbaren technischen Maßnahmen als nicht geeignet für Ihre Produkte oder sie kennen sie schlicht nicht“

Die geeigneten Schutzmaßnahmen festzustellen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe angesichts der verwirrenden Vielfalt der existierenden technischen und organisatorischen Möglichkeiten. tech-solute nimmt die Schwachpunkte in allen Bereichen, die Produktpiraterie ermöglichen, ins Visier. Dabei ist es wesentlich, dass die Kosten des Maßnahmenplans in Relation zum Nutzen stehen, was ein umfassendes technisches Know-how und auch einiges an Kreativität erfordert.

Neben den technischen Hinweisen für Schutzmöglichkeiten deckt die Methode die Wege auf, über die der Pirat zu Informationen über das begehrte Vorbild gelangt. Oft ist es der sorglose Umgang mit Informationen durch Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten, der den Fälschern die gewünschten Informationen, z. B. Bedienungsanleitungen oder technische Zeichnungen, in die Hände spielt.

„Rechtliche Gegenmaßnahmen beeindrucken die Produktpiraten zuweilen recht wenig, also kristallisiert sich die Prävention als Mittel der Wahl heraus, damit teuere und aufwändige Entwicklungen ihrem Erfinder Gewinn bringen und nicht dem unlauteren Wettbewerber“, erläutert Dr. Schweinberger, und er fährt fort: „Das sind Unternehmen nicht nur sich selbst schuldig – sie tragen auch Verantwortung für ihre Produkte, denn getäuschte Verbraucher begeben sich durch die Verwendung von Plagiaten oft in (gesundheitliche) Gefahr.“

Für Unternehmen, die vorab wissen wollen, ob die PRMA für sie überhaupt sinnvoll ist, bietet tech-solute den so genannten „Quick-Check“ an, mit dem die Relevanz einer PRMA schnell ermittelt wird.

Zahlen zur Produktpiraterie:
Mehr als 75 % aller Unternehmen in Deutschland sind regelmäßig von Fälschungen betroffen (Quelle: Agentur Fischer-Appelt) was dem enormen volkswirtschaftlichen Schaden von 30-50 Milliarden Euro/Jahr entspricht. Der DIHK schätzt, dass aufgrund der Produkt- und Markenpiraterie in Deutschland jährlich rund 70.000 Arbeitsplätze verloren gehen. In 2008 wurden an den EU-Außengrenzen 49.000 Pirateriefälle registriert. Die Anzahl der durch den Zoll beschlagnahmten Artikel betrug dabei 179 Millionen. 71 % der Plagiate kamen aus China. (Quelle VDMA)

Zum Unternehmen:
Die tech-solute GmbH & Co. KG mit Sitz in der Technologieregion Karlsruhe ist als Engineering-Dienstleister auf das Spezialgebiet Produktinnovation fokussiert. Zu den Kunden gehören namhafte Unternehmen wie z. B. Stihl, Bosch oder Miele. Durch das eingehende technische Know-how, schon auf der Konstruktionsebene von Produkten, besitzt tech-solute die Expertise für technische und organisatorische Sicherungen vor Plagiaten. tech-solute ist Gründungsmitglied der neuen Arbeitsgemeinschaft „Produkt- und Know-how-Schutz“ (AG Protect) im VDMA. tech-solute wurde 2002 als Spin-Off der damaligen Universität Karlsruhe (heute KIT) gegründet. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 18 Mitarbeiter, darunter Ingenieure der Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Mechatronik und Qualitätswesen.







Ansprechpartner für Fragen:
Dirk Schweinberger, tech-solute GmbH & Co. KG, Tel. 0721-9658-619, dirk.schweinberger@tech-solute.de


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