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Handwerk als Gegenentwurf zu Globalisierung und Billigproduktion.


Das Handwerk hat Zukunft und ist Zukunft. Mit dieser klaren Perspektive endeten die Ersten Internationalen Handwerksgespräche am Weissensee in Kärnten. Experten, Wissenschaftler und Unternehmer aus über zehn Nationen diskutierten und reflektierten auf Einladung des Vereins „Landschaft des Wissens“ die Situation des europäischen Handwerks.


Eine hochkarätige Auswahl von Regionalentwicklern, Netzwerkmanagern und Handwerksmeistern besonders zukunftsweisender Betriebe diskutierten vom 15. bis 17. Juni drei Tage lang Zukunftsperspektiven des Handwerks. Die Kernthemen der Diskussionen waren: Neue Kooperationsmodelle zwischen selbständigen Betrieben in den Bereichen Technologie, Design und Marketing sowie bereits realisierte Modelle der Zusammenarbeit, die Vorbilder für die zukünftige Entwicklung im Handwerk sein können.


Handwerk lebt Werte. Die Teilnehmenden des Symposiums waren sich einig: Das Handwerk ist die Zukunft, Quelle des Wohlstands und Garant einer nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums. Denn, so Maria Mack, vom Veranstalter Landschaft des Wissens: „Das Handwerk lebt Werte, bildet aus und fördert die regionale Wertschöpfung.“ Ähnlich argumentierte Referentin Christine Ax, Handwerksforscherin und Unternehmerin aus Hamburg, die Handwerk „als vielerorts gelebten, kulturellen Gegenentwurf zum Turbokapitalismus und seiner Bodenlosigkeit“ sieht.
Erhard Juritsch, Vorstand des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds, der die Tagung neben dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziell unterstützte: „Handwerk schafft Arbeitsplätze, Handwerksbetriebe nutzen und fördern Ressourcen einer Region nachhaltig. Sie beschäftigen Mitarbeiter aus der Region, verarbeiten vielfach Rohstoffe aus der Umgebung und leisten hohe steuerliche Beiträge für die Gemeinschaft.“


Das erste Symposium dieser Art wird nicht das letzte sein. Eine Fortführung der Veranstaltung im Zwei-Jahres-Rhythmus ist bereits angedacht. Im Vorfeld der Veranstaltung erschien bereits das Buch zum Thema: „Strategien des Handwerks – Sieben Porträts außergewöhnlicher Projekte in Europa“, recherchiert und betreut von Hans-Joachim Gögl und Clemens Schedler, die auch für die Konzeption der Tagung verantwortlich zeichneten. Die Deutsche Stiftung Buchkunst reihte die Publikation unter die schönsten Bücher Europas.


Information und Eindrücke der Veranstaltung: » www.landschaft-des-wissens.org


Rückfragehinweis für die Redaktionen:
Hans-Joachim Gögl – Strategie und Kommunikation, Telefon 0043/5574/44729, Mail » hansjoachim@goegl.com

Pzwei. Pressearbeit, Anna-Lina Kräutler, Telefon 0043/650/7355095, Mail » alk@pzwei.at


Bildtext:
Die Zukunft des Handwerks wurde vom 15. bis 17. Juni am Weissensee in Kärnten diskutiert.

Copyright: Landschaft des Wissens. Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über die Ersten Internationalen Handwerksgespräche. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.


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