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Vom Risiko- zum Chancenmanagement

Lange Zeit schreckten mittelständische Unternehmen vor einem systematischen Risikomanagement zurück. Viele Firmenchefs fürchteten eine Überreglementierung und hohe Zusatzkosten. Im Zuge von Basel II und Ratings erkennen jetzt immer mehr Mittelständler die Potenziale einer krisenfesten Unternehmensplanung. Denn Risikoschutz steht im Zentrum unternehmerischen Handelns und lässt sich nicht allein mit Versicherungen in den Griff bekommen. Viele Großunternehmen verzichten bereits auf kostspielige Policen und setzen stattdessen auf umfassende Vorbeugestrategien. Die Erfahrung zeigt, dass sich Risiken häufig nicht vollständig absichern lassen, sondern eigenständig gemanagt werden müssen. Eine präzise und frühzeitige Identifikation von Schwachstellen eröffnet viele Potenziale. Firmenchefs gewinnen wertvolle Steuerungsgrößen für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung. „Wer sich mit Frühwarnindikatoren gegen Risiken schützt, betreibt gleichzeitig auch ein gezieltes Chancenmanagement„, bringt DHPG-Wirtschaftsprüfer Norbert Nettekoven den Mehrfachnutzen auf den Punkt.



Leitplanken für die Unternehmensentwicklung

Sorgfältig ausgewählte Kontrollindikatoren werden in der unternehmerischen Praxis zu Steuerungsgrößen. Die DHPG nennt aktuelle Richtwerte für den Mittelstand und gibt Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Unternehmensführung.

1. Kundenstruktur: Ein wachsender Kundenstamm kennzeichnet eine gesunde Unternehmensentwicklung. Konzentrationen im Kundenbereich bergen Risiken und sollten durch einen Ausbau von Kundenbeziehungen reduziert werden. Die Überwachung der Umsatzstruktur der TOP-Kunden ist Indikator der Risikostreuung. 2. Liquidität: Liquiditätsindikatoren gehören zu den wichtigen Betrachtungsfeldern, da die Zahlungsunfähigkeit von Firmen immer ein Insolvenzgrund ist. Der zeitnahe Vergleich von kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten gibt Auskunft über die jeweilige Liquiditätssituation. Kapitalbindungskennzahlen (Debitorenquoten, Kreditorenlaufzeiten und Kapitalumschlag) bilden ergänzende Informationsquellen. 3. Gesamtkapitalrendite: Der Einsatz des Gesamtkapitals sollte periodisch und nicht erst zum Jahresabschluss überprüft werden. Die Gesamtkapitalrendite sollte auf mittlere Sicht über dem langfristigen Kapitalmarktzins liegen. 4. Eigenkapitalquote: Eine Eigenkapitalausstattung von unter 20 Prozent ist für viele Unternehmen als kritische Größe anzusehen. Nur eine kontinuierliche Aufstockung des Eigenkapitals stärkt die Stabilität des Unternehmens und erleichtert den Zugang zu weiterem Fremdkapital. 5. Cashflow-Rate: Schon eine tendenzielle Abnahme der Cashflow-Rate sollte zu einer weitergehenden Analyse führen, denn danach wird die Ertrags- und Finanzlage des Unternehmens und die Kapitaldienstfähigkeit beurteilt.



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(2006-07-03)


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