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Berlin, den 25. Juni 2010: Aufgrund des ständigen Innovationsbedarfs für wettbewerbsfähige Unternehmen führt das IEB heute gemeinsam mit Innovationsexperten den Workshop „Designing Innovation“ durch, in dem verschiedene Methoden zur Steigerung der Innovationsfähigkeit vorgestellt werden.

Innovation bedeutet, das Unplanbare planvoll zu adressieren. Diese Aufgabe kollidiert mit den Routinen von Unternehmen und Organisationen. In Gestaltungsprozessen ist der Umgang mit Unsicherheit und ergebnisoffenes Handeln jedoch die Regel. Daher können gestalterische Methoden und Haltungen als „Creative Problem Solving“ in viele Bereiche übertragen werden, in denen die Fähigkeit zur Innovation über die Zukunftsfähigkeit entscheidet.

Ziel ist die Ermöglichung radikaler Innovation, die grundsätzlich neue Perspektiven für die strategische Ausrichtung von Organisationen, sowie neue Produkte und Services erzeugt. Im Kontext der Dynamisierung durch digitale Medien kommen zusätzliche Aspekte wie soziales Kapital und emergente Prozesse hinzu.

„Innovationskraft ist ein Erfolgsfaktor wettbewerbsfähiger Unternehmen. Aber nur die Innovationen, die durch gestalterisches Einfühlungsvermögen die Bedürfnisse der Zielgruppe antizipieren sowie die kontextspezifische Anwendungssituationen berücksichtigen, werden am Markt bestehen.“, so der Forschungsleiter des Innovationszentrums für Digitale Kommunikation am IEB, Sebastian Schmidt. „Aus der jahrelangen Forschungsarbeit des IEB sind für Unternehmen gut anwendbare Methoden entstanden. Dies umfasst sowohl die systematische Einbeziehung verschiedenster Zielgruppen über digitale Kommunikationskanäle im Sinne der Mass Collaboration bzw. des Crowdsourcing, bis hin zu einem Open Innovation Prozessmodell.“, ergänzt Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer, Leitender Direktor des IEB.

Vorgestellt werden daher in einem 2-tägigen Workshop am IEB am 25./26. Juni 2010 Methoden wie Enabling Spaces, Scope and Drill-down, Cultural Probes, Re-framing, attitude – practise – knowledge, Blue Print Maps, Crowdsourcing / Open Innovation und Social Media / People Studies. Anhand von Übungen und Fallbeispielen werden mit den Teilnehmern unterschiedliche Ziele und Qualifikationen von Innovationsarbeit diskutiert und exemplarisch vertieft. Begleitet wird der Workshop von Innovationsexperten und Referenten der Universität Wien, theLivingCore, der Kunsthochschule für Medien Köln, framework identity Berlin/Kopenhagen sowie des IEB an der Universität der Künste Berlin.

Das Institute of Electronic Business e.V. [IEB] …
… ist ein Kreativlabor für die Wirtschaft, das unter Betrachtung der Perspektiven – Wirtschaft, Technologie und Gestaltung – den Raum des Möglichen für Mitarbeiter und Kunden der Mitgliedsunternehmen erweitert. Als größtes An-Institut der Universität der Künste Berlin und in enger Kooperation mit der Universität St. Gallen leistet das IEB seit mehr als 10 Jahren den Transfer von neuesten Erkenntnissen aus der Forschung zur Wirtschaft. Die Forschungsarbeit des IEB als Non-Profit-Verein wird an den Bedürfnissen seiner Mitglieder ausgerichtet.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer, Leitender Direktor, schildhauer@ieb.net
Sebastian Schmidt, Forschungsleiter, schmidt@ieb.net
Institute of Electronic Business e.V.
An-Institut der Universität der Künste Berlin
Hardenbergstraße 9A, 10623 Berlin
Tel.: +49-30-726 29 83-15; Fax: +49-30-726 29 83-9
» www.ieb.net


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