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Kienbaum-Studie: Recruiting in Venture Capital- und Private Equity-finanzierten Unternehmen

Wien, 10. August 2006 Venture Capital und Private Equity-finanzierte Unternehmen stellen überdurchschnittlich viele Mitarbeiter ein. 44 Prozent der Unternehmen werden in diesem Jahr ihre Mitarbeiterzahl um mindestens 70 Prozent ausbauen. Hingegen planen nur neun Prozent der traditionell finanzierten Unternehmen einen derartigen Beschäftigungszuwachs. Vielmehr müssen 22 Prozent der Traditionsunternehmen Personal abbauen. Im Vergleich setzen lediglich zwei Prozent der Wachstumsunternehmen Mitarbeiter frei. Dies sind Ergebnisse der Kienbaum-Studie „Recruiting in Venture Capital (VC) und Private Equity (PE)-finanzierten Unternehmen 2006“. An der Studie nahmen in Österreich insgesamt 124 PE/VC-finanzierte und 161 traditionell finanzierte Unternehmen sowie 140 Kandidaten für Führungspositionen teil.


Jung und dynamisch
Start-ups erwarten viel von ihren Mitarbeitern: Unternehmertum, Selbständigkeit, Flexibilität, Risikofreude und persönlicher Fit wurden am häufigsten genannt. Traditionelle Unternehmen legen verstärkt Wert auf Fachkenntnis, Alter und Erfahrung sowie Internationalität. Das dynamische Unternehmensimage spiegelt sich auch in den Erwartungen der Mitarbeiter wider: Kandidaten fühlen sich von dem Aufbau von etwas Neuem (92 Prozent), den unbürokratischen Strukturen (73 Prozent) und dem breiten Aufgabenspektrum (72 Prozent) angezogen. Bei den Traditionsunternehmen dominieren mit 71 Prozent die finanziellen Anreize und mit 53 Prozent die Faktoren Stabilität und Sicherheit. Negativ stehen die Kandidaten jedoch der unsicheren Zukunft, den ständig erwarteten Veränderungen und der mangelnden finanziellen Attraktivität bei Wachstumsunternehmen gegenüber. Der Zufall entscheidet
Der Großteil der VC/PE-finanzierten Unternehmen deckt seinen Personalbedarf anlassgetrieben. 93 Prozent der Befragten setzen auf Kontakte aus dem persönlichen Umfeld und bei 88 Prozent entscheidet der Zufall. Auf eigene Inserate greifen nur 51 Prozent und auf Personalberater lediglich 26 Prozent zurück. Anders hingegen traditionell finanzierte Unternehmen: 93 Prozent decken ihren Personalbedarf über Anzeigen und 81 Prozent über Personalberater.
Obwohl die Gewinnung guter Kandidaten von Wachstumsunternehmen als Hauptherausforderung in der Personalarbeit genannt wird, wird sie im Gegensatz zu Traditionsunternehmen nur unzureichend und wenig professionell betrieben. So sind mit Ausnahme von Beteiligungssystemen alle HR-Instrumente wie zum Beispiel Mitarbeitergespräche, Coaching, Personalplanung und -marketing in traditionell finanzierten Unternehmen verbreiteter. Die Problematik setzt sich auch im Recruiting fort. 65 Prozent der Unternehmen bekommen ihren Wunschkandidaten nicht. „Unternehmerische Unternehmen suchen unternehmerisch denkende Mitarbeiter und potenzielle Mitarbeiter, die in ein Start-up gehen, suchen die unternehmerische Herausforderung. Dennoch finden diese Gruppen einander häufig nicht. VC/PE-finanzierte Unternehmen haben große Probleme, gute Leute auf sich aufmerksam zu machen und zu gewinnen. Die Ursache ist oftmals eine unprofessionelle Personalsuche“, sagt Dr. Marion Weber, Mitglied der Geschäftsleitung, Kienbaum Wien.


Die Studie „Recruiting in VC/PE-finanzierten Unternehmen“ kann kostenfrei direkt bei Kienbaum Beratungen Wien, Fax +43 (1) 533 3265 bestellt werden. Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Marion Weber, Projektleiterin der Studie, telefonisch unter +43 (1) 533 5188 13 oder per Mail » marion.weber@kienbaum.com zur Verfügung.

Andrea Krins
Pressereferentin
Kienbaum Consultants International
Ahlefelder Straße 47
51645 Gummersbach
Tel: 02261/703 510
Fax: 02261/703 639
Mail: » andrea.krins@kienbaum.de


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