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von Blutreinigungssystemen

Zentrum für Biomedizinische Technologie der Donau-Universität Krems schließt langfristigen Kooperationsvertrag mit Fresenius Medical Care

Krems (kpr). Die erfolgreiche Arbeit des BiotechnologInnen-Teams der Donau-Universität Krems hat den weltweit führenden Dialyseprodukte-Anbieter überzeugt: Fresenius Medical Care wird die Entwicklung von Blutreinigungssystemen für fünf weitere Jahre unterstützen.

„Die langfristige Kooperationsabsicht von Fresenius Medical Care ist ein enormer Vertrauensbeweis dieses bedeutenden Unternehmens“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Dieter Falkenhagen, Leiter des Zentrums für Biomedizinische Technologie an der der Donau-Universität Krems. Seit 1992 hat der Wissenschaftler die Zusammenarbeit mit dem deutschen Dialyse-Produkte-Hersteller erfolgreich aufgebaut.

Bis 2005 hatte die Fresenius Medical Care Deutschland GmbH das am Zentrum für Biomedizinische Technologie angesiedelte Christian-Doppler-Labor finanziell unterstützt. Dieses musste seine Tätigkeit einstellen, da die Christian-Doppler-Forschungsgesellschaft ihre Labors für maximal sieben Jahren einrichtet und unterstützt. Durch die neue Kooperationszusage des strategischen Partners Fresenius und die Verdopplung der bisherigen Förderungssumme können die Kremser ForscherInnen ihre erfolgreiche Arbeit nun gesichert fortführen. „Diese substanzielle Unterstützung bestätigt die hohe Qualität unserer Forschungsleistung“, so Falkenhagen. Auch das Land Niederösterreich zeigte sich beeindruckt und beschloss kürzlich ebenfalls ein langfristiges projektgebundenes Förderpaket.

Auf dem Gebiet der extrakorporalen Blutreinigung, also der Blutreinigung außerhalb es Körpers, hat sich die Donau-Universität Krems in den vergangenen Jahren zu einer international renommierten Forschungseinrichtung entwickelt. Das „Prometheus“-System, das bei PatientInnen mit akutem Leberversagen zum Einsatz kommt, wird bereits gemeinsam mit Fresenius Medical Care in Serie produziert. In den kommenden Jahren soll das Nachfolgemodell MDS (Microspheres Detoxification System) optimiert und ebenfalls zur Marktreife geführt werden. MDS soll im Gegensatz zu „Prometheus“ nicht nur zur Leberunterstützung, sondern auch bei Autoimmunerkrankungen, Blutvergiftung und Multiorganversagen eingesetzt werden.

Neben dem MDS-Projekt unterstützt Fresenius weitere Projekte in den Bereichen Blutreinigung, optische Sensorik und drahtlose Sensornetzwerke. (15.01.07)


Rückfragen
Univ.-Prof. Dr. Dieter Falkenhagen
Department für Klinische Medizin und Biotechnologie
Tel. +43 (0)2732 893-2600
» dieter.falkenhagen@donau-uni.ac.at
» www.donau-uni.ac.at/kmbt


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