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Viele Unternehmen noch immer unzureichend auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und die drohende Klageflut vorbereitet.

Die Personalabteilungen deutscher Unternehmen und Behörden sind auf das Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) –ehemals Anti-Diskriminierungsgesetz - nicht gut vorbereitet. Das ergab eine Umfrage von LexisNexis Deutschland und „World Of Staff„ Personaldienstleistungen unter rund 100 Unternehmen. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen befürchten für sich schlimme Folgen, wenn die in deutsches Recht umgesetzte EU-Richtlinie in den nächsten Wochen in Kraft tritt.

„Es besteht noch immer großer Aufklärungsbedarf", betont Kai Thiele, Geschäftsführer des Münchener Personalberaters "World of Staff". Sein Fazit: "Viele Unternehmen haben Ihre Hausaufgaben noch nicht gemacht.„ Eine kurze Atempause verschafft den Unternehmen Bundespräsident Horst Köhler, der das AGG noch nicht unterzeichnet hat. 70% der befragten Firmen wollen diesen Aufschub nutzen, um sich vor dem Inkrafttreten des Gesetzes rechtlich eingehend zu informieren, denn Nichtstun kann zukünftig sehr teuer werden: „Mittelfristig kann es auch in Deutschland zu amerikanischen Verhältnissen kommen„, befürchtet Georg Mikes, Leiter der Abteilung Arbeitsrecht und European Counsel bei der internationalen Wirtschaftskanzlei Jones Day in Frankfurt: „Wir rechnen mit einer höheren Anzahl arbeitsrechtlicher Klagen, mit Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüchen.„ So müssen, um Klagen schon im Vorfeld zu vermeiden, nicht nur interne und externe Stellenausschreibungen, sondern auch Betriebsvereinbarungen, Tarifverträge und alle Arbeitsabläufe überprüft und an die Regelungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes angepasst werden. Auch wissen zwei Drittel der befragten Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche nicht, das sie ihre Mitarbeiter auch gegen Diskriminierung durch Dritte, also zum Beispiel Kunden, schützen müssen.


"Unter dem Aspekt der Vorbeugung ist es für Arbeitgeber unerlässlich, noch vor dem Inkrafttreten alle Prozesse und Bestimmungen ihres Unternehmens diskriminierungsfrei zu gestalten. Dies gilt umso mehr, als das Umsetzungsgesetz in Art. 4 auch für das AGG keine Übergangsfristen vorsieht„, weiß Dr. Martin Kolmhuber, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Autor der Broschüre "Das neue Gleichbehandlungsgesetz" aus dem Hause LexisNexis. Alle notwendigen Informationen verständlich und praxisorientiert finden sich in einer Broschüre aus dem Hause LexisNexis » http://www.lexisnexis.de/Gleichbehandlung. In Fallbeispielen werden dazu Praxisfragen aus den Bereichen Stellenausschreibungen, Vergütung, Beförderung, Versetzung und Mobbing aufgegriffen und erläutert.

Weitere Informationen zu den Inhalten erhalten Interessenten unter » http://www.lexisnexis.de/Gleichbehandlung oder bei Alexandra Evenkamp, LexisNexis, 02833-3900-221, » alexandra.evenkamp@lexisnexis.de


Über LexisNexis
LexisNexis® (» www.lexisnexis.de) ist ein weltweit führender Online-Recherchedienst, der Presse-, Wirtschafts- und Rechtsinformationen im Volltext aus einer Datenbank mit fünf Milliarden Dokumenten aus über 32.000 Informationsquellen anbietet. LexisNexis ist ein Unternehmen der Reed Elsevier plc Group [NYSE: ENL; NYSE: RUK] (» www.reedelsevier.com) und betreut mit 13.000 Mitarbeitern Kunden in über 100 Ländern. Zu LexisNexis gehören neben den Online-Recherchediensten Lexis® und Nexis® die weltweit renommiertesten Verlagshäuser im Bereich Rechtsinformation wie Martindale-Hubbell, Matthew Bender, Butterworths, JurisClasseur, Abeledo-Perrot und Orac. Die deutschsprachigen Onlinedienste LexisNexis® Wirtschaft und LexisNexis® Recht liefern je nach Rechercheinteresse entweder aktuelle Firmenprofile, Beteiligungsverhältnisse, Marktstudien, Rechtsnormen, Urteile und Kommentare, oder auch umfassende Pressespiegel auf einen Blick. Diese Informationen lassen sich wahlweise auf einer übersichtlichen Benutzeroberfläche einzeln oder verknüpft abrufen. Sitz von LexisNexis Deutschland ist Münster. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland rund 300 Mitarbeiter.


Pressekontakt:
Frank Sarfeld
Sarfeld Communications
Strategische Kommunikation & Public Affairs
Theresienstr. 6 80333 München
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Fax: +49 (0)89-9739 542-77
E-Mail: » office@sarfeld-communications.de

(2006-08-03)


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