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Steigerung der Performance in allen wissensbasierten Kapitalformen.

Nachdem die ARC-Gruppe im Mai eine erfolgreiche Konzernbilanz für das Jahr 2005 legen konnte, bestätigt die aktuelle Wissensbilanz nun eindrucksvoll den mit der „Strategie 2004plus“ eingeschlagenen Weg: Die Austrian Research Centers konnten ihre Kennzahlen in allen drei wissensbasierten Kapitalformen (Human-, Struktur- und Beziehungskapital) erheblich verbessern. Die wirtschafts- und forschungsbezogenen Ergebnisse haben sich weiter positiv entwickelt und zu einer deutlichen Steigerung der jährlichen Performance geführt.

Mehr (wissenschaftliche) MitarbeiterInnen, eine stärkere Internationalisierung,
eine Konsolidierung der Auftragsforschung und des Markterfolges auf hohem Niveau
sowie eine deutliche Steigerung von Patenten und wissenschaftlichen Publikationen: Die als
„Strategie 2004plus“ eingeleitete Exzellenzstrategie für die Austrian Research Centers
spiegelt sich auch im Output wider. Verstärkt durch die „Technologieoffensive 2005-2007“
konnte die ARC-Gruppe ihre Stellung als größte heimische außeruniversitäre Forschungsund
Technologieeinrichtung ausbauen und sich im europäischen Forschungsraum nachhaltig
als Key-Player etablieren.
"Bilanzkennzahlen sind schon lange nicht mehr ausschlaggebend für den Erfolg von
Forschungseinrichtungen. Im immer härter werdenden Wettbewerb zählt der
Wissensvorsprung, den sich eine solche Einrichtung durch harte Arbeit ihrer MitarbeiterInnen
aneignet", so Forschungsstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni. Bereits zum siebenten Mal
präsentiert die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung Österreichs, die Austrian
Research Centers, ihre Wissensbilanz. "Diese Wissensbilanz zeigt eindrucksvoll, dass die
ARC bereits jetzt zu den internationalen Top-Playern gehören. Die ForscherInnen der ARC
leisten einen enorm wichtigen Beitrag auf unserem Weg zur Wissensgesellschaft."


Die wichtigsten Indikatoren im Jahresvergleich 2004-2005:
Die aktuelle Wissensbilanz definiert die Wissens- und Know-how Ströme der ARC entlang von
drei Querschnittsebenen. Die einzelnen Indikatoren werden auf Basis der wissenschaftlichen,
technologischen und unternehmerischen Kooperationsdichte analysiert.

1. Erhöhung des Humankapitals
Deutlich mehr (wissenschaftliche) MitarbeiterInnen.
Die Anzahl der MitarbeiterInnen
innerhalb der ARC-Gruppe ist um 13 Prozent auf 995 Beschäftigte gestiegen. Der Anteil des
wissenschaftlichen Personals hat sich im Vergleichszeitraum um 38 Personen auf 552 erhöht.
Mehr Frauen in Führungspositionen. Der Anteil an Frauen in Führungspositionen hat sich
auf knapp 20 Prozent leicht erhöht. Fast jede fünfte Führungsposition innerhalb der ARCGruppe
wird nun von einer Frau wahrgenommen. Insgesamt beträgt der weibliche
Beschäftigungsanteil etwas mehr als 25 Prozent, wobei im letzten Jahr eigene
Förderprogramme der ARC etabliert wurden und die Teilnahme an spezifischen Programmen
- wie FEMtech - forciert wurde, um den Anteil in naher Zukunft noch deutlich zu steigern.
Neue individuelle Förder-Initiativen. Auch 2005 setzte die ARC-Gruppe Akzente, um seine
MitarbeiterInnen mit Diversity Management-Maßnahmen individuell zu fördern. Die Weiterbildungstage
pro MitarbeiterIn sind weiter gestiegen.

2. Stärkung des Strukturkapitals
Beinahe jeder zweite EU-Forschungsantrag erfolgreich.
Die Effizienz bei der Einwerbung
neuer EU-Projekte konnte trotz des hohen Wertes 2004 im letzten Jahr noch einmal
gesteigert werden: Mit 43 Prozent war beinahe jeder zweite Projektantrag erfolgreich. Obwohl
sich das 6. Rahmenprogramm seinem Ende nähert, wurden letztes Jahr 25 neue EU-Projekte akquiriert; derzeit koordinieren ForscherInnen der ARC-Einrichtungen 12 mehrjährige EUProjekte und Netzwerke, was eine Steigerung von einem Drittel gegenüber dem Jahr 2004
bedeutet, und eine weitere Festigung der Vernetzung und internationalen Positionierung der
Austrian Research Centers darstellt.

3. Verfestigung des Beziehungskapitals
Intensivierung der Universitätskooperationen.
Die Anzahl der DissertantInnen und
Diplomandinnen konnte abermals gesteigert werden: 277 junge ForscherInnen verfassten im
Jahr 2005 eine wissenschaftliche Arbeit innerhalb einer ARC-Forschungseinrichtung.
Vermehrte Internationalisierung. Der Anteil internationaler ForscherInnen in den ARCForschungsgesellschaften
konnte um fast ein Viertel auf insgesamt 96 MitarbeiterInnen
gesteigert werden. Deutliche Impulse gingen auch vom Programm „All-round Excellence“ aus,
das die Förderung des hoch qualifizierten Forschungsnachwuchses in Form eines
internationalen Austausches von GastwissenschafterInnen unterstützt, und letztes Jahr von
sieben ForscherInnen in Anspruch genommen wurde.
Interne Kooperationen. Die im Rahmen der Strategie 2004plus verstärkte interdisziplinäre
Zusammenarbeit zwischen den Forschungsteams der ARC-Gesellschaften wurde in den
letzten beiden Jahr massiv ausgebaut und hat sich gegenüber dem Jahr 2003 mit 44
Auftragsprojekten mehr als verdoppelt.

4. Anhaltend gute wirtschafts- und forschungsbezogene Ergebnisse
Mehr Projekterlöse.
Die Summe der betrieblichen Erträge stieg im Vergleich zum Vorjahr um
16 Prozent. Die Forschungsaufträge aus der Wirtschaft und der öffentlichen Hand sowie
nationale und internationale Förderungen konnten 2005 ebenfalls gesteigert werden.
Insgesamt ist der Markterfolg auf knapp 50 Prozent erhöht worden, was im internationalen
Vergleich ein außergewöhnlich gutes Ergebnis bedeutet.
Erhöhung der wissenschaftlichen Publikationen. Im Jahr 2005 steigerten die
ForscherInnen der ARC ihre Publikationstätigkeit signifikant um knapp 30 Prozent. Auch der
Anteil der Publikationen in den globalen Zukunftsfeldern wurde im Vergleich zum Vorjahr
erhöht.
Verdoppelung der Patentanmeldungen. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit wird in
Zukunft vor allem durch hochtechnologische Patente entschieden. 2005 wurden 45 neue
Patente eingereicht, was einer Verdoppelung gegenüber 2004 entspricht. 21 Erfindungen
wurden der ARC-Gruppe in diesem Zeitraum international patentiert. Die hohe
Innovationsleistung wird auch dadurch belegt, dass die WissenschafterInnen der ARC 2005
über 50 neue technologische Prototypen generiert haben.

5. Steigerung der jährlichen Performance
Internationale Vergleichbarkeit.
Seit 2004 wird nach dem US-Standard GPRA (Government
Performance Results Act) auch die jährliche Performance der ARC-Gruppe analysiert. Die
Performance gibt Auskunft über die mittel- und langfristige Unternehmensentwicklung. Seit
Beginn 2005 werden zur Bewertung die vier interdisziplinären Schwerpunkte (Nano-Science,
Bioinformatik, Umwelt-System-Forschung und Embedded Systems) herangezogen, die sich
im Vergleichszeitraum sehr gut entwickelt haben.

6. Strategie 2004plus: Die Zukunft der ARC
Vorrangiges Ziel ist es, die Exzellenzstrategie der ARC, in deren Zentrum die vier
interdisziplinären Forschungsschwerpunkt Nano-Science, Bioinformatik, Umweltsystemforschung und Embedded Systems / Verkehrstechnologien stehen, massiv auszubauen: Dies soll einerseits durch eine noch stärkere Förderung der unternehmensinternen kompetitiven Forschung geschehen, andererseits durch die im Jahr 2005 begonnene ARCTechnologieoffensive unterstützt werden.
Auf Basis der Strategie 2004plus sowie der noch bis 2007 laufenden „Technologieoffensive“ lassen sich für die nächsten zwei Jahre folgende forschungsstrategische Schwerpunkte ableiten:
- Erfolgreiche Teilnahme am 7. EU-Rahmenprogramm (2007-2013). Speziell die
Integration von heimischen Unternehmen, die gemeinsam mit den ARC an den neuen
europäischen Technologieplattformen teilnehmen, bildet einen wesentlichen Schwerpunkt.
- Deutliche Steigerung der Auftragsforschung im In- und Ausland. Spezifische
Initiativen sollen Forschungskooperationen und den Anteil der Auftragsforschung mit
der Industrie deutlich steigern.
- Intensive Beteiligung an den neuen K-Ausschreibungen. Die bisherige
erfolgreiche Mitwirkung an zwei Kompetenzzentren soll ausgebaut und zur Beteiligung
an neuen
K-Zentren gemeinsam mit Partnern aus der Industrie führen.

7. ARC-Wissensbilanz als nationaler Benchmark
Ziel der jährlich publizierten Wissensbilanz ist es, neue Wissensbestände und Wissensflüsse transparent zu machen und Interessierte und Kunden über das umfangreiche Leistungsspektrum der Austrian Research Centers zu informieren.
Die Wissensbilanz der ARC steht im Einklang mit derzeit zur Verfügung stehenden Guidelines und Good-Practice-Modellen für die Erstellung von Wissensbilanzen, wie sie auf europäischer und nationaler Ebene entwickelt wurden. Die Wissensbilanz der ARC hat dabei die internationale und nationale Entwicklung selbst mitgeprägt.

Rückfragehinweise
Wolfgang Renner ARC – Austrian Research Centers GmbH; 0664 620 76 66; » wolfgang.renner@arcs.ac.at

(2006-08-25)


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