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Wissensmanagement der Zukunft

Fraunhofer-Institut fuer Graphische Datenverarbeitung IGD Presseinformation Nr. 62 - 2007 Darmstadt, 13. November 2007


Strukturiertes Unternehmenswissen hat viele
Vorteile: Mitarbeiter koennen nach einer
erfolgreichen Informationssuche Aufgaben besser
bearbeiten, neue Ideen schneller in die Tat
umsetzen und Entscheidungen gezielter treffen.
Jedoch kostet die Aufbereitung, Strukturierung
und Bewertung der im Unternehmen gesammelten
Informationen viel Zeit und Muehe und auch das
Auffinden relevanter Daten ist kein leichtes
Unterfangen. Die im Rahmen eines
Industrieprojekts von Fraunhofer-Wissenschaftlern
entwickelte Software ConWeaver setzt dem
unternehmensinternen Informationslabyrinth ein
Ende und wird bereits in vielen Unternehmen
erfolgreich eingesetzt. Aufgrund der bewaehrten
Erfolge wurde im Oktober 2007 die ConWeaver GmbH
als Spin-off des Fraunhofer-Instituts fuer
Graphische Datenverarbeitung IGD ausgegruendet.

Eine wichtige Quelle fuer den Erfolg eines
Unternehmens ist Wissen. Mit Wissen koennen die
Mitarbeiter Prozesse beschleunigen, Leistungen
optimieren und Kosten senken. Wissen ermoeglicht
es ihnen, Marktanalysen durchzufuehren,
Angebotsluecken wahrzunehmen und so neue Maerkte
zu erschliessen. Das haben die Unternehmen
bereits kurz nach Eintritt in das
Informationszeitalters erkannt. Doch wie managen
deutsche Unternehmen ihr Wissen? Laut einer
Umfrage der
Fraunhofer-Wissensmanagement-Community, bei der
Anfang des Jahres 540 Unternehmen befragt wurden,
sind viele Verantwortliche mit dem
unternehmensinternen Wissensmanagement nicht
zufrieden. Sie wollen dem Zustand der
Orientierungslosigkeit in der eigenen Informationsflut entgegenwirken.

Genau dieses Ziel verfolgten auch die
Fraunhofer-Forscher, als sie mit der Entwicklung
des Programms ConWeaver begonnen haben. Der
Leitgedanke war immer die Vision, Informationen
semantisch zu vernetzen und wichtige Daten anhand
strukturierter Ergebnislisten leichter
aufzufinden. Viele Ansaetze dieser Art existieren
bereits seit Jahren im Bereich der
Informationsgewinnung und Wissensrepraesentation.
Jedoch erfordern die meisten dieser
Software-Konzepte sehr aufwendige Datenpflege,
liefern unstrukturierte Ergebnisse, erkennen
weder Synonyme noch Uebersetzungen oder sind
nicht in der Lage, logische Verknuepfungen
zwischen verschiedenen Datenquellen zu erzeugen.
Das Hauptproblem der meisten unternehmensinternen
Informationssysteme sind fehlende Schnittstellen
zwischen unterschiedlichen Datenbanken, in denen
das heterogene Firmen-Know-How auf unterschiedlichste Weise gespeichert ist.

Die Fraunhofer-Software hingegen ermoeglicht es,
Wissen weitgehend automatisiert aus den
unterschiedlichsten Datenbanken zu extrahieren
und miteinander zu verknuepfen. "Eine inhaltlich
strukturierte Recherche und Darstellung der
Ergebnisse ist der entscheidende Vorteil, den
ConWeaver gegenueber vergleichbaren Systemen
bietet", erlaeutert Dr. Thomas Kamps, Leiter des
Projekts am Fraunhofer IGD. Mit Hilfe von
konfigurierbaren Analyseworkflows, deren Module
aus einer Art Baukasten ausgewaehlt werden, wird
aus den Kundendaten automatisch ein
mehrsprachiges Wissensnetz erzeugt. Gespeichert
in Standarddatenbanken dient das Wissensnetz dann
als Grundlage für die auf das Unternehmen
angepasste semantische Suchloesung. So erhaelt
jedes Unternehmen sein individuelles Wissensnetz,
das sich automatisch und in regelmaessigen
Abstaenden an veraenderte Datensituationen anpasst.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projekts
2006 wurde die Software schliesslich vermarktet.
Aufgrund des ansteigenden Bedarfs an
strukturierten Unternehmensinformationen und der
grossen Nachfrage in deutschen Unternehmen
gruendeten der Projektleiter Thomas Kamps und der
ConWeaver-Entwickler Richard Stenzel im Oktober
2007 aus der Projektgruppe die ConWeaver GmbH als Spin-off des Fraunhofer IGD.

Weitere Informationen zum Projekt, zur Software
und zu der Ausgruendung der ConWeaver GmbH
erhalten Sie auf » www.conweaver.de, auf dem
Semantics Day am 15.11.2007 (» http://www.conweaver.de/semanticsday/index.html)

oder bei

Dr. Thomas Kamps
Fraunhofer-Institut fuer Graphische Datenverarbeitung Fraunhoferstrasse 5 64283 Darmstadt
Telefon: +49 / 6151 / 155-651
Fax: +49 / 6151 / 155-139
E-Mail: thomas.kamps@igd.fraunhofer.de


Aussender
Melanie Roth
Presse- und Oeffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD Fraunhoferstrasse 5 64283 Darmstadt Deutschland
---------------------------------------------------
Telefon: +49 (0) 6151/155-429
Fax: +49 (0) 6151/155-446
E-Mail: melanie.roth@igd.fraunhofer.de
URL: » http://www.igd.fraunhofer.de/


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