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Umsatzanstieg nach drei Quartalen von 86%, Gewinnanstieg von 76%
Cashposition steigt auf Rekordhöhe von EUR 192 Mio.
Erhöhte Guidance 2007 bekräftigt, Ausblick für 2008 angehoben
Noch keine Umsätze aus IT-Großhandel enthalten


Starnberg, 22. November 2007 - Die ARQUES Industries AG (ISIN DE0005156004) hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ihren Umsatz um 86% auf EUR 931 Mio. und den Gewinn (EBITDA) um 76% auf EUR 149 Mio. gesteigert. Das Ergebnis pro Aktie legte um 48% auf 3,95 EUR zu. Dabei hat sich das starke Wachstum des ARQUES Konzerns im dritten Quartal noch weiter beschleunigt.
Im laufenden Geschäftsjahr übernahm ARQUES bereits 15 Unternehmen mit einem annualisierten Umsatz von zusammen rund EUR 4,5 Mrd. Zudem suchen immer mehr Konzerne einen Partner bei der Abspaltung von problematischen Tochtergesellschaften oder von Randaktivitäten, was bei ARQUES zu einer größeren Geschäftsdynamik führt. ARQUES profitiert dabei von den guten Erfahrungen der Verkäufer mit ARQUES, von der verbesserten Reputation durch die Aufnahme in den MDAX und die damit gestiegene Sichtbarkeit des Geschäftsmodells. Auch im vierten Quartal 2007 hat ARQUES seine starke Expansion fortgesetzt und den Telekommunikations-Großhändler NT plus sowie die nordeuropäischen Aktivitäten des IT-Großhändlers Actebis mit insgesamt mehr als EUR 950 Mio. Umsatz übernommen. Der annualisierte Umsatz des ARQUES Konzerns erreicht mit diesen Transaktionen ein neues Rekordniveau von mehr als EUR 5 Mrd. Zudem ist bis Jahresende mit weiteren Transaktionen auf der Einkaufsseite, und - abhängig vom Tempo der Vertragsgespräche - möglicherweise auch auf der Exit-Seite zu rechnen.
Ergebnissprung um 188% im 3. Quartal
Wie vorhergesagt tragen zunehmend Exit-Erträge zum Gewinn bei, obwohl nur ein Teil der Zahlungszuflüsse aus den Transaktionen als Gewinn ausgewiesen werden kann. So trugen die Veräußerungen der Beteiligungen an der SKW Stahl-Metallurgie, der SKS Stakusit und der teutonia rund EUR 60 Mio. zum operativen Gewinn bei, brachten jedoch EUR 111 Mio. Geld in die Kasse. Dies liegt daran, dass ARQUES typischerweise beim Firmenkauf Darlehensforderungen gegen die Tochtergesellschaften mit erwirbt. Bei einem Firmenverkauf werden zunächst diese Darlehen getilgt und nicht als Erlöse aus Firmenverkauf verbucht. Ferner werden beim Verkauf die zum Zeitpunkt der Akquisition gebuchten Erträge aus der Erstkonsolidierung (sog. Bargain Purchase-Erträge) vom Gewinn abgezogen.
Im dritten Quartal kletterte der Konzernumsatz um 70% auf EUR 302 Mio. Das EBITDA stieg unter anderem dank der im Berichtsquartal realisierten Verkäufe der Restbeteiligung an SKW und an der SKS um 188% auf über EUR 98 Mio. Beim EBIT weist ARQUES nach drei Quartalen eine Verbesserung von EUR 68 Mio. auf EUR 121 Mio. aus. Nach Steuern und Anteilen Dritter konnte der Gewinn um rund zwei Drittel auf annähernd EUR 106 Mio. verbessert werden.
„Der Verlauf des dritten Quartals hat bewiesen, dass das ARQUES Geschäftsmodell kerngesund ist. Für 2008 spricht alles für ein weiteres Rekordjahr, da alle drei Säulen des Geschäftes (Akquisition, Operations und Exit) gut laufen“, so der Vorstandsvorsitzende der ARQUES Industries AG, Dr. Martin Vorderwülbecke. ARQUES sieht insbesondere keine Probleme für Exits aufgrund der derzeitigen Schwäche der Private Equity Industrie, da ARQUES noch nie eine Firma an Private Equity verkauft hat und das Geschäftsmodell auf den Verkauf an Strategen ausgelegt ist.
Cashflow und Bilanzstruktur geprägt von starkem Wachstum und Exit-Erfolgen
Die Bilanzstruktur sowie die Entwicklung des Cashflows werden von der stark gestiegenen Zahl an Beteiligungen, der Dividendenzahlung, der im Juni vollzogenen Kapitalerhöhung sowie den Exit-Aktivitäten des Jahres 2007 geprägt. So stieg die Bilanzsumme nach neun Monaten, aufgrund der zahlreichen Neuerwerbungen, um 111% auf EUR 1.406 Mio. nach EUR 665 Mio. Ende 2006. Das Eigenkapital stieg um fast EUR 100 Mio., sodass die Eigenkapitalquote aufgrund der stark gestiegenen Bilanzsumme nunmehr bei 26,5% liegt. (Jahresende 2006: 41,3%). Die Summe der Unternehmenswerte aller Beteiligungen („Net Asset Values“) stieg gegenüber Ende 2006 von EUR 310,5 Mio. auf EUR 705,4 Mio. Der Netto-Cashflow von EUR -62,3 Mio. ist maßgeblich geprägt von Investitionen in das Working Capital der Beteiligungsunternehmen. Der Free Cashflow lag mit EUR 13,2 Mio. deutlich über dem Vorjahr (EUR -6,0 Mio.). Im Ergebnis gelang es, die liquiden Mittel im Konzern im Vergleich zum Jahresende 2006 um EUR 100 Mio. auf EUR 192 Mio. zu steigern.
Anhebung der Guidance für 2008
Aufgrund der guten Entwicklung nach drei Quartalen bekräftigt die ARQUES Industries AG ihre im August angehobene Prognose für das laufende Geschäftsjahr (Umsatz: EUR 2 Mrd., EBITDA: EUR 200 Mio.) und hebt die Umsatzerwartungen für 2008 um eine weitere Milliarde Euro an. ARQUES rechnet nunmehr für 2008 mit einem Konzernumsatz von EUR 6,1 Mrd. und unverändert mit einem Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von EUR 275 Mio.
Gemäß dem Geschäftsmodell besteht die Kernkompetenz der ARQUES in der sicheren Abwicklung schwieriger Konzernabspaltungen und in der nachhaltigen Restrukturierung von Sanierungsfällen, entsprechend ist ARQUES Europas führender Turnaround-Spezialist und keine Finanzholding. In konsequenter Umsetzung dieses Geschäftskonzeptes hat ARQUES ihre Anteile an den börsennotierten Unternehmen SKW Stahl Metallurgie und ARQUANA International Print & Media AG weiter reduziert. Im dritten Quartal wurden die restlichen SKW-Aktien verkauft, sodass ARQUES nicht mehr an SKW beteiligt ist. Die Beteiligungen im Papier- und Drucksegment wurden entweder vollständig verkauft (Salto Paper) oder stark reduziert (ARQUANA). An den gut laufenden Firmen Farbendruck Weber und Wanfried Druck Kalden hält ARQUES fest. Die Forderungen gegenüber ARQUANA wurden vorsichtshalber im dritten Quartal komplett wertberichtigt. Die Trennung von diesen Aktivitäten hat das Ergebnis im Berichtszeitraum netto mit über EUR 30 Mio. belastet.
Die Übernahme des Computergroßhändlers Actebis wurde bilanziell zum Ende des dritten Quartals vollzogen. Die Umsätze aus diesem Bereich werden ab dem vierten Quartal verbucht. Schneller als erhofft konnten die vom Actebis-Management gewünschten unterstützten Zukäufe im vierten Quartal realisiert werden, so dass der IT-Bereich schon ab Januar 2008 sowohl regional (Deutschland, Frankreich, Österreich, Niederlande und die skandinavischen Länder) als auch im Produktbereich (durch Aufnahme von Produkten aus dem Bereich der Telekommunikation) völlig arrondiert ist. Dieses Segment ist von Anfang an schuldenfrei, wachsend und profitabel. Dank der im vierten Quartal getätigten Übernahmen von NT plus und den Actebis-Landesgesellschaften Nordeuropa springt der Handelsumsatz mit IT- und Telekommunikationsprodukten annualisiert zusammengerechnet auf deutlich über EUR 3,5 Mrd. Die Vorbereitungen für den für 2008 avisierten Börsengang laufen nach Plan.
Den kompletten Quartalsbericht finden Sie auf der Internetseite » www.arques.de


Über ARQUES Industries AG:
Die ARQUES Industries AG Starnberg (www.arques.de) ist Partner von Großkonzernen bei deren Konzernabspaltungen und ein Turnaround-Spezialist, der sich auf den Erwerb und die aktive Restrukturierung von Unternehmen in Umbruchsituationen konzentriert, um sie mit einem eigenen Team und aus eigener Kraft zu wettbewerbsfähigen und ertragsstarken Unternehmen zu entwickeln. ARQUES revitalisiert das Wertschöpfungspotenzial seiner Beteiligungsunternehmen zum Nutzen aller Ihrer Stakeholder unter Wahrnehmung der damit verbundenen sozialen Verantwortung. Die Aktien der ARQUES Industries AG werden im Geregelten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Symbol „AQU“ (ISIN: DE0005156004) gehandelt und notieren seit dem 1. Oktober 2007 im MDAX.


Anke Lüdemann, CEFA/CIIA
Leiterin Investor Relations &
Unternehmenskommunikation
ARQUES Industries AG
Münchner Straße 15a
D - 82319 Starnberg
Tel.: +49 / (0) 8151 / 651 0
Fax: +49 / (0) 8151 / 651 500
Email: luedemann@arques.de


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