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Von Zukunftstrainer Sven Gábor Jánszky, forward2business-Zukunftskongress
Das Marketing steht vor einer grundlegenden Revolution. Zwei Trends beschäftigen Marketingverantwortliche und Produktmanager, Werbeagenturen, Medienunternehmen, Telekommunikations- und Internetfirmen gleichermaßen:

Trend 1: Die Generation der “Werbevermeider“ entzieht sich systematisch allen Werbebotschaften! Aufgewachsen mit Werbespots und Werbeplakaten, den immer neuesten Sonderangeboten und angeblichen Billigpreisen, hat sie es gelernt, zu filtern. „Ausblenden und Abschalten zählen zu den elementaren Überlebenstaktiken im Informationsdschungel“, schreibt Jens-Uwe Meyer, Buchautor und Managementtrainer, in seinem Buch „Journalistische Kreativität“ und kommt zum Ergebnis: „Der Bedarf an guten Ideen steigt!“ Mit den Antworten von gestern und heute lässt sich die Zielgruppe von morgen nicht mehr erreichen!

Trend 2: Das Internet der nächsten Generation ist Realität geworden! User gestalten ihre Inhalte selbst, bislang übersichtliche Zielgruppen werden zu Communities. Allen Unkenrufen der Kritiker zum Trotz wandeln sich Internet, Medien und Marketing im Zeichen von Blogs, Tags und Wikis. Ebenso ändert sich unsere tägliche Mediennutzung durch eben diese neuen Kulturtechniken nachhaltig. Innovative, zukunftsweisende Geschäftsmodelle bilden sich aus. Mit dem Mobilen Web oder der semantischen Intelligenz klopfen bereits neue Konvergenzen an die Tür. Noch allerdings sind die Erklärungsmuster zum rasanten Erfolg etwa der Branchen-Primuse YouTube oder Flickr vor allem eines: Diffus!

Dieser Storyletter informiert Sie über die Auswirkungen der beiden Trends, neuste Marketingmodelle aus Asien und USA und zeigt Ihnen die Möglichkeiten der Zukunft: Neuromarketing oder die Kunst Ihren Kunden in die Köpfe zu schauen!

Niemand schaut unsere Werbung! Wie sollen wir morgen Produkte verkaufen?
„Die Ausgaben der werbetreibenden Wirtschaft steigen seit Jahren kontinuierlich an und damit auch der auf Konsumenten ausgeübte Werbedruck. Die durch die Werbung angesprochenen Zielgruppen reagieren auf diese Werbeflut zunehmend mit Werbevermeidung.“ Das ist das ernüchternde Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie der Universität Basel, durchgeführt von Prof. Dr. Manfred Bruhn. Unterstützt wird der Trend zur Werbevermeidung durch die Technik: Digitale Festplattenrecorder erlauben es, Sendungen zeitversetzt zu sehen und Werbeblöcke in einhundertfacher Geschwindigkeit zu überspringen. Zwar werden Deutschlands große Werbevermarkter wie die Seven One Media nicht müde zu betonen, dass Konsumenten den Personal Videorecorder (PVR) nicht primär aus Gründen der Werbevermeidung kaufen, doch andere Studie - wie beispielsweise die des IBM Global Business Service – sagen: 71 Prozent der Zuschauer wollen Werbung im Fernsehen überspringen! 71 Prozent. Eine Zahl, die Marketingverantwortlichen und Produktmanagern Angst macht. TNS Infratest hat Benutzer von Festplattenrekordern zu ihren Nutzungsgewohnheiten befragt. Das Ergebnis: Die Nutzer werden nach einer Eingewöhnungszeit versierter und nutzen die technischen Möglichkeiten besser aus. So werden zum Beispiel „mehr Aufnahmen mit dem EPG (Electronic Program Guide) gemacht, das Timeshifting kommt häufiger zum Einsatz und die Möglichkeiten der Werbevermeidung werden häufiger eingesetzt als in den ersten Monaten.

Die Reichweiten der großen Werbevermarkter: Sind Sie bereits heute Makulatur? Werden Zielgruppen überhaupt noch so erreicht, wie es der freundliche Werbezeitenverkäufer verspricht? „Die heutige Marketingwelt ist voll von Zahlenspielen, die die Illusion der Planbarkeit erwecken und entsprechend sind die Marketingabteilungen voll mit ‚Marketingstalinisten’, die diesem Trugschluss der Planbarkeit erliegen,“ sagt Michael Zerr, bekannt als „Vater“ der Yello Strom – Kampagne. Er sieht im viralen Marketing ein Instrument der Zukunft, dessen Entwicklung mit dem Web 2.0 gerade beginnt.

Das Web 2.0 – Revolution von unten
In zehn Jahren werden etwa zehn bis fünfzehn Prozent der Medieninhalte von den neuen frechen „Content Creators“ stammen: Blogger, die erfolgreiche Portale im Internet etablieren, User, die Videos für das Internet produzieren und weltweit Tausende von Zuschauern bekommen. Sie glauben es nicht? Schauen Sie unter » http://video.google.de/videoranking. Dort bekommen Sie einen Vorschmack: Die freche Amateur-Parodie auf das Shakira-Video „Hips don’t lie“ wurde in wenigen Wochen von über 39.000 Usern bewertet und mit Bestnoten versehen. Und das, obwohl google video bislang erst in der BETA-Version im Netz ist! Und bildblog (» www.bildblog.de), eine Seite, die sich kritisch mit der BILD-Zeitung auseinandersetzt, hat seine Reichweite in nur einem Jahr von knapp 20.000 auf knapp 50.000 Unique Visitors täglich erhöht.
Was heißt das für etablierte Medienhäuser? Noch wiegen sie sich hinter den verspiegelten Fassaden ihrer Verlagshäuser und Sendertürme in Sicherheit. Der Anteil der von Internet-Usern produzierten und angebotenen Inhalte macht sich, obgleich prozentual stetig steigend, vorläufig noch zu gering aus. Doch für Experten ist klar, dass etwa das Blogging exemplarisch für eine „strukturelle Veränderung“ in der Mediennutzung steht. Der vormals passive und unmündige Konsument schwingt sich auf zum aktiven und emanzipierten Produzenten von Inhalten für sich selbst und seinesgleichen. Indem er diese mit anderen in einer Art elektronischem Legostein-Baukasten bearbeitet, teilt und anbietet, tritt er in Konkurrenz mit den etablierten Medien und Entertainment-Profis. Dies geschieht ohne Verlag, Millionenbudget oder ähnlichem.

Zudem meldet sich eine neue Generation zu Wort, die „mit größter Selbstverständlichkeit die medialen Möglichkeiten für sich zu nutzen weiß und das oftmals auf Kosten der alten Medien wie Zeitung, Radio und TV“, so Willi Schroll und Andreas Neef vom Zukunftsinstitut Z_punkt. Die nachwachsende Generation habe das Internet bereits als reifes und breitbandiges Medium vorgefunden und ihren Alltag integriert. „Demzufolge wird sie auch im Erwachsenenalter Medien ohne Rückkanal für Kommentierung und Selbstausdruck als schwerfällig und reduziert empfinden. Ihr Meinungsverhalten diffundiert in den Mainstream. Die puren Broadcast-Medien sehen alt aus“, so ein mögliches, für die Kapitäne der alten Mediendampfer wenig erfreuliches Szenario aus dem Hause Z_punkt.

Marketing im Wandel – Werben im Web 2.0
Die vernetzte Konversation in der umtriebig-quirligen Blogosphäre statten den Konsumenten mit zu Zeiten des Web 1.0 noch undenkbarer Macht aus. Logisch, dass Marketingakteure alles dafür geben, an solche Communities anzudocken oder selbst solche aufzubauen. Trotz etwa der gemeinsamen Fußball-Plattform von Google und Nike zur Fußballweltmeisterschaft 2006 und einer Vielzahl von Bemühungen und Koalitionen ist die kein leichtes Unterfangen. Grundsätzlich gilt das eherne Gesetz unter Konsum-Bloggern ist, dass mangelhafte Qualität schonungslos entlarvt und gebrandmarkt wird.

Die wenigen Innovationsabteilungen der Werbenetworks sind bereits intensiv auf der Suche nach neuen Werbeformen für Internet, Mobilfunk und Fernsehen. Internet-Pionier Peter Kabel, Gründer der Kabel-New-Media, ist seit Anfang 2005 Chef von Jung von Matt/next. „Mit der klassischen Werbung bedienten wir in den vergangenen Jahren den Bereich der Zielgruppenansprache,“ sagt er. „Jetzt geht es um einen zusätzlichen Pfeiler, um Zielpersonenansprache.“


5. Oktober 2006: Die wichtigsten Trends der nahen Zukunft

Am 5. Oktober 2006 wird Peter Kabel, CEO von Jung von Matt/next, die Insider-Strategien der Werbebranche verraten: Wie funktioniert Zielpersonenansprache? In welche Richtung wird sich der Werbemarkt entwickeln? Michael Zerr, Geschäftsführer von vm-people, wird mit den Teilnehmer über das Pro und Contra von viralem Marketing diskutieren. Und Alfred Tolle, CEO von Lycos Inc. USA, wird die veränderte Rolle von Internet-Portalen erklären: Werden sie klassische Medienunternehmen als Big Players ablösen? Zudem bringt ihnen der Asien- und USA-Experte Tolle die aktuellsten Marketingstrends von seiner jüngsten Asienreise mit.

Gemeinsam mit Kreativtrainer Jens-Uwe Meyer (Die Ideeologen) und Zukunftstrainer Sven Gábor Janszky (forward2business) werden die Referenten und Teilnehmer des Workshops gemeinsam Ideen für das Marketing der Zukunft entwickeln.

Zum Abschluss bekommen Sie noch Blick für die nächsten 10 Jahre. Hirnforscher entwickeln mit visionären Markingexperten bereits jene Modelle, mit denen in Zukunft die Wirksamkeit der Werbereize direkt im Gehirn gemessen werden kann. Die Hirnforschung ist mit ihren neuesten Kernspintomographen exakt an jener Schwelle, an der dies möglich wird. Falls auch Sie manchmal den Kopf schütteln über die Methoden Ihrer Marktforschung, dann sollten Sie dabei sein.

Einmaliger High-Level-Workshop
Dieser eintägige High-Level-Workshop ist in dieser Form einmalig. Er ist offen für Leiter und Mitarbeiter von Marketingabteilungen, Produktmanager und Manager innovativer Unternehmen, Pressesprecher und Öffentlichkeitsarbeiter, Werber und Kreative. Eingeladen sind Mitarbeiter der Musik-, Film- und Medienwirtschaft, Automobil-, Computer-, und Telekommunikationsbranche, Mode-, Möbel- und Bauindustrie, Marketingagenturen, Anwälte, Finanziers sowie Zukunftsforscher und Querdenker.

Dieser Workshop wird Sie mit dem Know How ausstatten, das Sie benötigen, wenn Sie Ihr Marketing- und Werbebudget sinnvoll einsetzen und potentielle Kunden auch in Zukunft noch erreichen wollen.

Information und Anmeldung unter:
» http://www.forward2business.com/seminare/seminar-2.html
forward2business Büro GmbH
Büro für Zukunftsmodelle der Entertainmentbranche

Sven Gábor Jánszky
Managing Director

Büro Leipzig: Floßplatz 13, 04107 Leipzig

Telefon: +49 341 564 34 54
Telefax: +49 341 564 34 55

Email: » sven.janszky@forward2business.com
URL: » www.forward2business.com


28.08.2006


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