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Public Relations Verband Austria (PRVA) vergibt Wissenschaftspreis an Adriana Pontieri und Gerhard Maurer.

Adriana Pontieri und Gerhard Maurer, beide Absolventen eines Universitätslehrgangs an der Donau-Universität Krems, erhielten gestern Abend den „Österreichischen Wissenschaftspreis für Public Relations 2006“. Der Titel wird jährlich unter anderem für die besten Master-Thesen und Bakkalaureatsarbeiten verliehen. Ziel des Preises ist es, die Qualität von wissenschaftlichen Arbeiten und die Erforschung neuer Wissensgebiete zu fördern. 2006 wurde dieser Preis damit erstmals an Absolventen der Donau-Universität Krems verliehen.

Adriana Pontieri, MSc, schloss im Mai 2005 den Universitätslehrgang „Communications MSc Kommunikation und Management Development“ ab. Unter dem Titel „Crises Communication for nonprofit NGOs and profit-making organisations: one size fits all?“ ging die gebürtige Argentinierin in ihrer Master-These der Frage nach, ob und wie sich die Krisenkommunikation von Unternehmen und Nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) unterscheidet. „Der größte Unterschied liegt wohl in der Sensibilität, mit der NGOs in Krisenfällen betrachtet werden. NGOs werden Fehler viel weniger verziehen. Sie stehen in der Wahrnehmung beinahe unter einem Heiligenschein, an dem nicht gekratzt werden sollte“, sagt Adriana Pontieri, Pressesprecherin von SOS Kinderdorf International. Ihre Motivation, die Arbeit zu schreiben, war neben der beruflichen Betroffenheit auch die Tatsache, dass das Thema Krisenkommunikation und NGOs in der Literatur bisher kaum bearbeitet wurde. Sie erhielt für ihre Arbeit den 3. Preis.

Gemeinnützigen Organisationen widmete sich auch Gerhard Maurer in seiner prämierten Master-These, allerdings unter einem anderen Gesichtspunkt. „PR-Beratung als Prozessbegleitung? Ansätze und Reflexionen zur Entwicklung und Gestaltung der Kommunikationsarbeit von Non-Profit-Organisationen“ lautet der Titel seiner wissenschaftlichen Arbeit, für die er den 2. Preis des PRVA erhielt. Maurer ist Absolvent des Universitätslehrgangs „PR und Integrierte Kommunikation“ an der Donau-Universität Krems. Als langjähriger PR-Mitarbeiter einer Non-Profit-Organisation (NPO) war es ihm ein Anliegen, „einen Beratungsansatz zu entwickeln, der darauf abzielt, PR-Kompetenz im eigenen Unternehmen aufzubauen. Das vor allem vor dem Hintergrund, dass NPOs oft nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um Kommunikationsmaßnahmen auszulagern“, so der selbständige PR-Berater Gerhard Maurer. Ass.-Prof. Dr. Klaus Lojka von der Universität Wien bezeichnete im Rahmen der Preisverleihung Maurers Arbeit als Bild von prozessorientierter PR-Beratung, die im Grunde als Organisationsentwicklung verstanden werden könne.

Die Universitätslehrgänge „Kommunikation und Management Development“ und „PR und Integrierte Kommunikation“ starten wieder im September 2006 an der Donau-Universität Krems. Beide dauern vier Semester und schließen mit dem akademischen Grad „Communications MSc“ ab.

Fotos der Preisverleihung unter » www.prva.pressefotos.at (20.06.06)


Rückfragen
Gerda Füricht-Fiegl, MSc
Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement
Donau-Universität Krems
Tel. +43 (0)2732 893-2344
» gerda.fuericht@donau-uni.ac.at
» www.donau-uni.ac.at/wuk


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