| Archiv-Übersicht |Auto & VerkehrBauen & WohnenBücher & MedienBildung & BerufeComputer-HardwareDiverse MeldungenEnergie & UmweltEssen & TrinkenFilm & FernsehenFinanzen/VersicherungenFreizeit & EventsGesundheit & MedizinKunst & KulturMode & LifestyleMusikNeue MedienSoftwareSportStars & SternchenTelekom & ElektronikTourismusWerbung & MarketingWirtschaft & VerbändeWissenschaft & Forschung| English Press Releases |

von ADC KRONE beschleunigen den Netzausbau

15. März 2007 - Erfolgreich beim Ausbau von VDSL2- und Mobilfunk-Netzen der größten europäischen Carrier im Einsatz. Endlich ausreichend Bandbreite für Triple Play.

Berlin/Hannover - ADC KRONE (Nasdaq: DCT, » www.adckrone.com) demonstriert auf der CeBIT 2007 vom 15. bis 21. März seine innovativen Automatisierungslösungen für Carrier-Netze. Zu den Highlights zählen "Automatic Copper Cross-Connect" (ACX) aus dem OmniReach™-Portfolio und "Active Digital Cross-Connect" (ADX): Carrier können mit diesen automatisierten Schaltverteilern "Minimum Touch Networks" aufbauen - Netzwerke, die sich mit minimalem Aufwand zentral konfigurieren lassen. Der Bedarf an Wartungspersonal sinkt signifikant, und Netzwerkbetreiber können den Einsatz von Außendienst-Mitarbeitern endlich gezielt planen und dadurch ihre Kosten massiv senken.

Mit diesen Lösungen adressiert ADC KRONE aktuelle Herausforderungen: Carrier rüsten ihre Netzwerke mit immer leistungsfähigeren Komponenten aus, um für bandbreiten-lastige Triple-Play-Lösungen gerüstet zu sein. Um diese Dienste und die dafür nötigen hohen Datenübertragungsraten zur Verfügung zu stellen, verändern Carrier die bisherige Infrastruktur der Zugangsnetze: Immer mehr aktive elektronische Komponenten wie DSLAMs werden in der Nähe der Endkunden installiert. Nur so lassen sich die nötigen hohen Übertragungsgeschwindigkeiten realisieren. Doch das Konfigurieren dieser fern der zentralen Vermittlungsstelle installierten Geräte ist aufwändig und damit teuer.

Netzautomatisierung mit ACX und ADX
OmniReach ACX (Automatic Cross Connect) ist eine Lösung für dieses Problem: Die flexible, skalierbare Kreuzschienen-Verteilerlösung ermöglicht die ferngesteuerte Beschaltung der aktiven Komponenten in den Kabelverzweigern von zentraler Stelle aus. ACX arbeitet mit Schaltmatrizen, die mit robusten, elektromagnetischen Telekommunikationsrelais aufgebaut sind. Neben der erwiesenen Betriebssicherheit haben diese Komponenten den Vorteil, dass sie - anders als Halbleiterschalter - die elektrischen Parameter der geschalteten Leitung kaum beeinflussen und sich daher auch für die Verteilung von Hochgeschwindigkeits-Services wie VDSL2 eignen.

ACX basiert auf zwei Schaltmatrizen: Die Cut-Over-Matrix schaltet eingespeiste Standard-Services wie Telefoniedienste (POTS) direkt durch, ohne das System zu belasten. Sie dient der Grundkonfiguration und stellt auch Testzugänge bereit. Die angekoppelte Distribution-Matrix hingegen übernimmt das automatisierte Schalten zusätzlicher Services, etwa VDSL2. So lassen sich Endkunden auch mit Sonderdiensten versorgen, die beispielsweise von einem anderen Carrier bereitgestellt werden.

Aus dieser Architektur resultiert ein strategischer Vorteil: ACX "startet" im installierten Zustand bei einer Grundauslastung von null Prozent. Beim Erreichen einer vordefinierten Auslastung lässt sich das ACX-basierte System außerdem zurücksetzen. Dazu übernimmt ein Techniker zuvor automatisiert gesetzte Verbindungen aus der Distribution- in die Cut-over-Matrix. ACX ermöglicht so auch eine schrittweise Skalierung ohne großen Kostenaufwand. Andere Systeme bieten dieses einmalige Leistungsmerkmal nicht - hier steht der Carrier vor erheblichen Zusatzinvestitionen zur Erweiterung seines KVz.

ACX unterstützt auch Anwendungen, bei denen im Kabelverzweiger neue Datendienste auf Leitungen geschaltet werden, die bereits von der zentralen Vermittlungsstelle aus geführte Sprachservices übertragen. Die Verteilermatrizen lenken dabei den Datendienst von einem unbenutzten DSLAM-Port aus auf die Teilnehmerleitung. Entscheidet sich der Endkunde später für einen IP-Telefoniedienst, lässt sich in der Cutover-Matrix die nicht mehr benötigte POTS-Telefonleitung abschalten.

Jede ACX-Einheit ist mit einer relaisgesteuerten Testzugangsmatrix ausgestattet, die über zwei separate Testbusse einen bidirektionalen Zugriff auf die Teilnehmerleitungen ermöglicht. Zwei Varianten sind hier möglich: Der Zugriff auf jede Leitung mit Serviceunterbrechung oder ein unterbrechungsfreier Zugriff für das Monitoring.
OmniReach ACX eignet sich für einen breiten Einsatzbereich: Die Systeme lassen sich in Kabelverzweigern, passiven und aktiven "Multi Service Access Nodes" (MSAN) oder Nebenvermittlungsstellen einsetzen, in denen bis zu 1.000 Leitungen zusammenlaufen.

ACX unterstützt eine Vielzahl von Applikationen, darunter
- Das Aufschalten von neuen und geänderten Services
- Das Einrichten von xDSL-Strecken
- Das Umschalten zwischen redundanten Komponenten
- Co-Location

Mit OmniReach ACX können Carrier bestehende Teilnehmerzugangsnetze effektiver nutzen: Die Services lassen sich umgehend bereitstellen, neue Angebote schneller in den Markt einführen. Die "Truck roll" - also der Einsatz von Technikern im Außendienst - wird erheblich reduziert, insgesamt kommen Netzbetreiber mit weniger Wartungspersonal aus. Dadurch können sie ihre Betriebskosten massiv senken.

Durch den Einsatz von OmniReach ACX finden Carrier eine günstige Balance zwischen schaltungstechnischem Aufwand (Anschaffungspreis und Installationskosten), Flexibilität (Erweiterbarkeit) und Wartungsaufwand (Betriebskosten).

ADX (Automated Digital Cross-Connect) ist eine platzsparende Multiplex-Lösung für das Koppeln von Systemen in abgesetzten Vermittlungsstellen, Mobilfunk-Basisstationen und Konzentratorstandorten. Der aktive Digitalsignalverteiler kombiniert die Flexibilität eines Cross-Connects und die transparenten Testzugänge eines DDF (Digital Distribution Frame) mit den Switching-Funktionen eines Multiplexers - zwei bislang getrennte Welten. ADX ermöglicht die automatische Konfiguration des E1-Verkehrs und kann die Daten- ströme dynamisch auf die einzelnen "Indoor Units" einer Vermittlungsstelle verteilen.

ADX vereint in einem kompakten Gehäuse einen Add/Drop-Multiplexer (ADM), bis zu 63 E1-Ports, optionale STM-Aggregationsanschlüsse, E1-Rangierbücken sowie einen Digital Distribution Frame (DDF). Aufgrund seiner hohen Anschlussdichte beansprucht ADX rund 50 bis 80 Prozent weniger Platz als bisherige Lösungen. Dadurch gewinnen Carrier zusätzliche Flexibilität. ADX erfüllt die Standards der Netzwerktechnik SDH (Synchronous Digital Hierarchy) und unterstützt Betriebs- und Administrationsfunktionen für eine nahtlose Integration in bestehende Transportnetzwerke. Bis zu 63 E1/DS1-Ports lassen sich auf eine Glasfaser oder eine elektrische Leitung zusammenführen. Zudem ermöglicht ADX einen automatisierten Zugriff über das DDF für Test- und Monitoringzwecke.

Dank seines geringen Platzbedarfs eignet sich ADX besonders für Anwendungen in dezentralen Nebenvermittlungsstellen, zum Beispiel in Mobilfunk-Basisstationen oder Wireless-Konzentratoren. Die vorkonfigurierten ADX-Systeme kommen ohne aufwändige Kupferverkabelungen zwischen DDF und ADM/DCS aus - das spart Zeit und vermeidet Verkabelungsfehler, außerdem wird weniger Fachpersonal benötigt. Carrier profitieren durch ADX von geringeren Investitions- und Betriebskosten und dank der Monitoring-Möglichkeit von verbesserter Quality of Service.

Über ADC KRONE
ADC (Nasdaq: ADCT) tritt in EMEA und im Asien-Pazifik-Raum als ADC KRONE auf und hat Verkaufsniederlassungen in über 130 Ländern. Das Unternehmen bietet Netzwerkinfrastruktur-Lösungen und -Dienstleistungen zur Bereitstellung von Sprach-, Video-, Internet- und Datenkommunikationsdiensten auf der ganzen Welt. Betreiber von Festnetz-, Mobilfunk-, Kabel-, Unternehmens- und Broadcast-Infrastrukturen bauen auf ADC KRONEs Lösungen, um bandbreitenintensive, High-Speed-Services an ihre Privat-, Geschäfts- und Mobilkunden zu liefern. Weitere Informationen unter » www.adckrone.com.


Pressekontakte:

Claudia Duval
PR & Corporate Communications Manager, EMEA, ADC KRONE
Beeskowdamm 3-11
14167 Berlin
Tel: +49 30 84 53 13 79
Email: » claudia.duval@adckrone.com

Emmanuelle Rouard / Markus Eichelhardt
Johnson King PR
Industriestr.1
82110 Germering
Tel: 089/89 4085-12/13
Email: » emmanueller@johnsonking.de / » markuse@johnsonking.de


zurück
nach oben

','
',$content); ?>