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Neue OE-A Roadmap für organische Elektronik vorgestellt

Mehr und mehr Produkte, die auf organischer Elektronik basieren, erscheinen im
Markt. Die zweite Ausgabe der Roadmap der Organic Electronics Association (OE-A)
gibt einen Ausblick auf den Markteintritt für gedruckte Elektronik bis 2020. Die
Roadmap deckt sieben Anwendungen von Sensoren über Radiofrequenz-Tags bis zur
Photovoltaik ab. Die Roadmap bewertet zudem Herstellungsprozesse und Materialien
sowie die zu erwartenden technologischen Barrieren (Red Brick Walls).

Frankfurt/Main, 25. September 2007 — Organische Elektronik ist eine Plattformtechnologie
und ermöglicht viele neue Anwendungen, die sich in ihren Produktspezifikationen jedoch
stark unterscheiden. Diese Technologie befindet sich in einem frühen Stadium und steht
derzeit am Übergang von Laboraktivitäten zur Produktion. Daher ist es von besonderer
Bedeutung, dass die in diesem Bereich tätigen Firmen zu einer gemeinsamen Einschätzung
kommen, welche Produkte erscheinen, welche Prozesse und Materialien benötigt werden
und auf welcher Zeitskala dies zu erwarten ist. Hier setzt die OE-A Roadmap an.
Die OE-A Roadmap ist eine Kernaktivität der Organic Electronics Association – der
führenden internationalen Interessenvertretung für organische und gedruckte Elektronik –
und stellt die gemeinsame Ansicht der OE-A Mitglieder dar.
“Diese zweite Ausgabe der OE-A Roadmap unterstützt Industrie, öffentliche Hand und
Wissenschaft bei der Planung ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und Produkte.
Gemeinsam mit Experten aus aller Welt und aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette
werden wir die Roadmap regelmäßig aktualisieren und erweitern,“ sagt Wolfgang Mildner,
Vorsitzender der OE-A.

Organische Elektronik basiert auf der Kombination von neuen Materialien – organischen und
anorganischen - mit kosteneffizienten, großflächigen Herstellungsprozessen und eröffnet
zahlreiche neue Anwendungen - dünn, leicht, flexibel und umweltfreundlich. Organische
Elektronik ist der Schlüssel zur Herstellung und Integration einer Vielzahl von elektronischen
Komponenten in kostengünstigen Rolle-zu-Rolle Prozessen. Intelligente Verpackungen,
kostengünstige RFID (radio-frequency identification) Transponder, aufrollbare Displays,
flexible Solarzellen, Einweg-Diagnosegeräte, interaktive Spiele oder gedruckte Batterien
sind nur einige wenige Beispiele für zukünftige Anwendungsfelder der organischen und
gedruckten Elektronik.

Um die Anforderungen aus Produktsicht zu verdeutlichen wurden sieben
Schlüsselanwendungen ausgewählt. Derzeitige und zukünftige Spezifikationen sowie die
sich daraus ergebenden technologischen Herausforderungen wurden analysiert und mit der
Technologie abgeglichen, um realistische Zeitfenster für den Markteintritt zu ermitteln. Die
zentralen Ergebnisse sind in Abbildung 1 zusammengefasst.
Erste Produkte wie z.B. passive ID-Karten, flexible Lithium-Polymer Batterien oder Sensoren
sind bereits im Markt erhältlich. Weitere Anwendungen wie aufrollbare Displays mit
organischen TFT-Ansteuerungen, gedruckte Radiofrequenz-Tags, organische Photovoltaik-
Zellen und gedruckte Datenspeicher werden im Laufe diesen Jahres oder Anfang 2008
erscheinen. Es wird erwartet, dass in den nächsten Jahren alle genannten Anwendungen in
großen Stückzahlen verfügbar sind und Massenmärkte erschließen.

So vielfältig wie die Anwendungen sind auch die technologischen Ansätze. Ob organische
oder anorganische Materialien, Druck- oder andere Prozesse, das Rennen machen werden,
ist noch nicht entschieden. Weitere Verbesserungen von Material, Strukturierungsverfahren
und beim Schaltungsdesign sind aber unabdingbar, um den Anforderungen zukünftiger
Produktgenerationen gerecht zu werden. Abbildung 2 zeigt eine Prognose für die weitere
Entwicklung eines technologischen Schlüsselparameters – der Ladungsträgerbeweglichkeit
der halbleitenden Materialien. Die angegebenen Werte beziehen sich auf Materialien die in
kommerziellen Mengen verfügbar sind und in Massenherstellungsprozessen eingesetzt
werden. Um die prognostizierten Werte zu erreichen, werden optimierte Materialien und
neue Materialklassen benötigt.


Weitere Informationen finden Sie in der neuen OE-A Broschüre. Für weitere Fragen und Bildmaterial
wenden Sie sich bitte an Dr. Klaus Hecker (Tel.: +49-69-6603-1336, » klaus.hecker@vdma.org )


Über die Organic Electronics Association (OE-A):
Die Organic Electronics Association (OE-A) ist eine Arbeitsgemeinschaft des VDMA und wurde im Dezember
2004 gegründet. Die OE-A ist die führende internationale Interessenvertretung der organischen und gedruckten
Elektronik und repräsentiert die gesamte Wertschöpfungskette dieser jungen Industrie. Unsere Mitglieder sind
international führende Firmen und Einrichtungen von F&E-Instituten, Komponenten- und Materialherstellern über
Produzenten bis hin zu Endanwendern. Mehr als 80 Firmen aus Europa, den USA und Asien arbeiten in der OEA
zusammen, um den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Infrastruktur für die Produktion von organischer
Elektronik zu fördern. Die Vision der OE-A ist es, eine Brücke zwischen Wissenschaft, Technologie und
Anwendung zu bauen. Annähernd 3000 Firmenmitglieder aus der Investitionsgüterindustrie machen den VDMA
zum größten Branchenverband in Europa.
Weitere Informationen unter: » www.oe-a.org .


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