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2008 muss die Deutsche Telekom AG Wettbewerbern Schadensersatz für verspätete Überlassung der Leitungen zahlen

Entscheidung der BNetzA zu dem sogenannten Standardangebot für die Überlassung der Teilnehmeranschlussleitung legt wichtige Spielregeln im Wettbewerb fest


Bonn, 21.12.2007. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat heute ihre Entscheidung zur Ausgestaltung
des sogenannten Standardangebots für die Überlassung der Teilnehmeranschlussleitung
verkündet. In dem Standardangebot werden die wesentlichen vertraglichen Konditionen festgelegt,
zu denen die Deutsche Telekom AG (DTAG) ihren Wettbewerbern den Zugang zur sogenannten
„letzten Meile“ überlässt. Bislang war das Angebot der Deutschen Telekom AG so einseitig zu deren
Gunsten gestaltet, dass es bei der Bereitstellung der „letzten Meile“ für den Wettbewerb zu
massiven Verzögerungen kam, ohne dass der Deutschen Telekom hieraus irgendwelche Nachteile
entstanden.
Für den Wettbewerb besonders wichtig ist, dass das Angebot Schadensersatzpauschalen für die
verspätete Bereitstellung des Kundenanschlusses sowie die Überschreitung von Entstörfristen
vorsieht. „Mit den Regeln zur Schadenspauschalierung hat die Bundesnetzagentur eine wichtige
Entscheidung für eine zügige Bereitstellung der Anschlussleitung an die Wettbewerber getroffen,
die unmittelbar jedem Kunde zugute kommt“ so BREKO-Geschäftsführer Rainer Lüddemann. Die
Mengenbegrenzung auf maximal 330.000 Leitungen bundesweit, die die DTAG den Wettbewerbsunternehmen
monatlich zur Verfügung stellen muss, hält der Verband jedoch für problematisch.
Durch diese Regelung wird die Entwicklung des Wettbewerbs von vornherein gedeckelt. „Wir hätten
uns hier mehr Flexibilität und eine Verpflichtung zur Anpassung an eine dynamische Wettbewerbsentwicklung
gewünscht“ so der Verbandsgeschäftsführer.
Die zögerliche Bereitstellung der Teilnehmeranschlussleitung war in den letzten Wochen wiederholt
Gegenstand von massiver Kritik der Wettbewerbsunternehmen. Die Firmen Arcor und Telefonica
haben deshalb Missbrauchsanträge bei der BNetzA gestellt. Diese Anträge sind durch die
heutige Entscheidung der Bundesnetzagentur nicht hinfällig geworden. „Mittelfristig erhoffen wir
uns von dem Beschluss eine nachhaltige Verbesserung der Bereitstellungssituation“, so Lüddemann.
Das hängt davon ab, wie zügig die Deutsche Telekom AG die Anordnung der Behörde in
ihren Verträgen umsetzt. „Aktuell haben wir unverändert mit massiven Verzögerungen zu kämpfen,
für die die BNetzA kurzfristige Abhilfemaßnahmen durchsetzen muss“, fordert der Verbandsgeschäftsführer.


Ihr Pressekontakt:
Thomas Werz
BREKO Bundesverband Breitbandkommunikation
Hans-Böckler-Straße 3, 53225 Bonn
Tel.: 0228 / 2 49 99 78 Fax: 0228 2 49 99 72
E-Mail: werz@brekoverband.de - Internet: » www.brekoverband.de


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