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Ronaldinho: „Niemand ist so schön wie ich!“

Ronaldinho, der weltbeste Fußballer, lüftet sein vielleicht letztes Geheimnis. „Ich habe große, starke und saubere Zähne, denn ich gehe regelmäßig zum Zahnarzt“, berichtet er in einem Interview, das das Fußballmagazin RUND in seiner Juli-Ausgabe exklusiv mit dem Star der brasilianischen WM-Mannschaft geführt hat. Dass über seine Hasenzähne gelächelt wird, stört ihn nicht. „Warum sollte jemand über diese wunderschönen Zähne lachen? Im Gegenteil, es gibt sogar Menschen, die sie lieben.“ Allerdings äußert in RUND der brasilianische Zahnarzt Joseph Rosio Kritik an Ronaldhinhos Zähnen: „Ich kann ihm nur eindringlich raten, über eine Untersuchung seiner Zahnbögen nachzudenken.“ Rosio, der in seiner Praxis in Sao Paulo viele Fußballprofis zu seinen Klienten zählt, ist sich sicher, dass die schiefen Zähne des Weltstars an einer falschen Mundatmung liegen: „Ronaldinho ist definitiv 22 Prozent weniger leistungsstark als ein Spieler, der normal atmet.“ Ronaldinho ist immun gegen solche Kritik: „Auch Gegenspieler versuchen manchmal, mich während des Spiels wegen meiner Zähne zu beleidigen, aber das zieht bei mir überhaupt nicht.“
Das Fußballmagazin legt aus Verehrung vor dem brasilianischen Weltklassefußballer seinem Juli-Heft originale „Brasilianische WM-Zähne“ bei, mit denen seine Fans so aussehen können wie er. Ronaldinho dazu: „Das ist eine wirklich sehr gute Idee.“ Aber er ist sicher: „Niemand hat so schöne Zähne, und niemand ist so schön wie ich!“



Makelele: „Frankreich ist mental stark“

Der französische Nationalspieler Claude Makelele ist einer der Weltstars des Fußballs. Gemeinsam mit Zinédine Zidane und Liliam Thuram kehrte der Verteidiger des FC Chelsea für die WM-Qualifikation in das französische Nationalteam zurück. „Wir haben mit einem Schlag den Druck auf uns genommen, das hat die anderen Spieler befreit“, sagt der 33-Jährige dem Fußballmagazin RUND in einem exklusiven Interview für die Juli-Ausgabe. „Wir haben zwei verpfuschte Turniere hinter uns. Nun spielen wir unseren letzten großen Wettkampf vor dem Ende der Profikarriere. Deshalb sind wir mental stärker.“ Makelele, der schon mit Nantes französischer Meister, mit Madrid spanischer Meister und mit Chelsea englischer Meister war, ist von der französischen Nationalelf überzeugt: „Die große Stärke der Mannschaft ist nicht das taktische Schema, sondern die Fähigkeit, sich dem Spiel entsprechend anzupassen, die kollektive Reaktion gegenüber dem Gegner auf dem Platz.“



Ronaldo: Epileptischer Anfall vor dem WM-Finale 1998?

Ronaldo, der brasilianische Ausnahmestürmer, gibt von Zeit zu Zeit Rätsel auf. Zu den größten Mysterien des Weltstars gehört sein apathischer Auftritt beim WM-Finale 1998, das Brasilien beinah ohne Gegenwehr mit 0:3 gegen Frankreich verlor. Wie das Fußballmagazin RUND in seiner Juli-Ausgabe berichtet, erlitt Ronaldo am Nachmittag des Finales einen Anfall: Er schlug wild um sich, hatte Schaum vor dem Mund, Mitspieler mussten ihn festhalten. Mitspieler Roberto Carlos rief einen Arzt, César Sampaio zog Ronaldos Zunge, an der er sich verschluckt hatte, wieder heraus und rettete ihm so das Leben. „Wir waren alle geschockt und hatten Angst um den Jungen“, erinnert sich der frühere Weltklassefußballer Zico gegenüber RUND, der damals als Koordinator zur brasilianischen Delegation gehörte. Der damals 21jährige Ronaldo wurde ins Krankenhaus gebracht, doch auf eigene Verantwortung und gegen den Willen der Ärzte kehrte er zur Mannschaft zurück. „Als sie Ronaldo sahen, war es wie ein Donner an einem sonnigen Tag“, berichtet Ricardo Setyon, damals Pressesprecher der brasilianischen Mannschaft. Und Zico erinnert sich: „Ronaldo zog sich das Trikot an und bat Dr. Lidio Toledo, den Mannschaftsarzt, spielen zu dürfen.“ Toledo und Trainer Mario Zagallo stellten Ronaldo auf. Doch der trabte während des gesamten Endspiels apathisch über den Platz. Auch ein Untersuchungsausschuss des brasilianischen Parlaments konnte das Rätsel um Ronaldos Final-Auftritt nicht lüften. Zico zu RUND: „Es sind noch ganz andere Dinge passiert. Aber das ist alles, was ich dazu sagen kann.“



Eißfeldt: „Ich bin Deutschlandfan“

Jan Eißfeldt a.k.a. Jan Delay a.k.a. Eizi Eiz, einer der erfolgreichsten jungen deutschen Musiker, mischt sich in den Fußball ein. Einerseits bekennt er im Interview mit dem Fußballmagazin RUND in dessen Juli-Ausgabe: „Ich mache alles für Hamburg und nichts für Deutschland.“ Andererseits gibt der Hamburger Musiker auch zu: „Ich bin Deutschlandfan und stehe dazu.“ Eißfeldt, dessen neue Platte „Mercedes Dance“ demnächst erscheint, spricht zum ersten Mal über seine Affinität zum Fußball. Der geborene Hamburger ist überzeugter Werder-Bremen-Fan, denn „am derbsten finde ich Thomas Schaaf. Den finde ich unschlagbar. Ich finde das so geil, dass er seit über 30 Jahren Mitglied von Werder Bremen ist. Der ist damit groß geworden, und auf einmal ist er dort Trainer und wird Deutscher Meister. Das ist ein gesund freundschaftlich zusammengewachsenes Knäuel. Diese Geschichten schreibt das Herz.“


Wenn Sie die Meldungen verwenden wollen: Ein Nachdruck mit Quellenangabe ist möglich und erwünscht. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an mich.

Martin Krauß, CvD
Tel. 040 – 80 80 686 -15
E-Mail: » m.krauss@rund-magazin.de


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