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Durchschnittlich drei Prozent mehr Grundgehalt zahlen die deutschen Verbände ihren Führungskräften im Vergleich zu 2005. Dabei ist die Höhe der Jahresgesamtbezüge sehr unterschiedlich: Von 22.000 Euro (Referent) bis über 300.000 Euro (Hauptgeschäftsführer) reicht die Bandbreite. Der Hauptgeschäftsführer eines Wirtschaftsverbandes verdient durchschnittlich 118.000 Euro pro Jahr. Sein Kollege bei einem politischen Verband hat lediglich 96.000 Euro auf dem Gehaltszettel. Zwei der Gründe: Wirtschaftsverbände vergüten ähnlich wie Unternehmen in der Privatwirtschaft. Politische Verbände orientieren sich eher am öffentlichen Dienst. Dies sind Ergebnisse der Vergütungsstudie „Führungskräfte in Verbänden“ der Managementberatung Kienbaum.


Funktion bestimmt das Gehalt
An der Kienbaum-Studie beteiligten sich 1.026 Führungskräfte aus 254 Verbandsbetrieben. Ein Hauptgeschäftsführer verdient im Durchschnitt aller Branchen 109.000 Euro; 22 Prozent haben ein Jahreseinkommen von mehr als 140.000 Euro. Geschäftsführer der zweiten Ebene werden mit durchschnittlich 91.000 Euro entlohnt. Knapp ein Drittel verdient zwischen 80.000 und 100.000 Euro pro Jahr. Die Mehrheit der Referenten hat weniger Geld in der Lohntüte: 68.000 Euro Einkommen erhalten sie im Schnitt. Fünf Prozent verdienen sogar weniger als 40.000 Euro pro Jahr.


Variable Vergütung: Große Chance für Verbände
Die variable Vergütung spielt bei Verbänden eine weitaus geringere Rolle als in Wirtschaftsunternehmen: Lediglich 30 Prozent der Führungskräfte in Verbandsbetrieben nehmen an einem Bonusprogramm teil. Der Anteil stagniert seit drei Jahren. Durchschnittlich 17.000 Euro betragen die Tantiemen der Hauptgeschäftsführer. Das sind neun bis zwölf Prozent der Gesamtbezüge. Dagegen die Wirtschaft: Der variable Vergütungsanteil am Jahresgesamtgehalt eines Geschäftsführers in Industrie und Handel beträgt im Schnitt 30 Prozent. Mehr als 90 Prozent der Führungskräfte erhalten diese Zusatzzahlungen. „Die variable Vergütung bietet auch Verbänden große Chancen: Sie kann die Identifikation der Verbandsmanager mit ihrer Organisation fördern und belohnt besondere Anstrengungen und Leistungen. Dazu müssen Leistungsfähigkeit, Erfolg der Verbandsbetriebe und die Vergütung der Führungskräfte verbunden werden“, sagt Christian Näser, Projektleiter der Studie bei Kienbaum.


Größeres Verbandsbudget, höheres Einkommen
Beim Gehalt gilt: Je größer das Verbandsbudget, desto höher das Einkommen. Wer die Geschäfte eines Verbands mit einem Etat von 500.000 Euro pro Jahr führt, muss sich mit 73.000 Euro zufrieden geben. Das Doppelte – 147.000 Euro – verdient ein Kollege, der für ein Budget von jährlich 25 Millionen Euro verantwortlich ist. Je nach Wirtschaftsverband verdienen die Führungskräfte unterschiedlich viel: In der Industrie wird das höchste Gehalt gezahlt, im Handwerk das niedrigste. „Aber nicht nur die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder der Verbände, das Lebensalter und die Berufserfahrung beeinflussen die Einkommenshöhe. Auch die individuelle Leistungsstärke der Führungskraft, die Angebots- und Nachfragesituation am Arbeitsmarkt und die konjunkturelle Lage spielen eine wichtige Rolle“, sagt Christian Näser.

Detaillierte Angaben über Gehälter in Verbänden und umfangreiches Hintergrundmaterial zur Personalsituation in Verbandsbetrieben enthält die Vergütungsstudie „Führungskräfte in Verbänden 2006“, die zum Preis von 690,- Euro (+Mwst.) direkt bei der Kienbaum Vergütungsberatung, Postfach 10 05 52, 51605 Gummersbach, Fax 02261 / 703 – 201 erhältlich ist.

Für Rückfragen steht Christian Näser, Projektleiter der Studie, gerne zur Verfügung. Telefon: (02261) 703 – 608, E-Mail: » christian.naeser@kienbaum.de.

(2006-08-01)


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