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Jutta Speidel & Bruno Maccallini

(Foto: Sony BMG)

Eine der größten Schauspielerinnen Deutschlands bekennt sich zu ihrer Liebe. Bambi-Gewinnerin und Bundesverdienstkreuz-Trägerin Jutta Speidel hat gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Bruno Maccallini - auch den kennen Sie: den Cappuccino-Mann mit dem "Ich habe gar kein Auto!" - ein zauberhaftes Hörbuch über die Kraft der Gefühle aufgenommen: "Das Hohelied der Liebe". Basierend auf dem Hohelied des Salomon erzählen die beiden Liebenden die Geschichte einer Araberin und eines Juden - eine zärtliche Reise durch die Sphären von Lyrik und Musik, die auch in heutiger Zeit Einiges an Zündstoff bietet.
"Das Hohelied der Liebe", auch bekannt als das "Hohelied Salomos", ist in der christlichen Bibel Teil des alten Testaments und zählt in der Tanach - der jüdischen Bibel - zum Ketuvim. Es ist einer der lyrischsten und außergewöhnlichsten Texte der heiligen Schriften, geht es doch um zwei Verliebte, die ihre Liebe mit Worten der Zärtlichkeit und des erotischen Verlangens beschreiben. Eine Araberin liebt einen Juden – eine 2500 Jahre alte Geschichte, die nur geradezu darauf gewartet hat wiederentdeckt zu werden.

Veröffentlichung am 6. 10. 2006

"Das Hohe Lied der Liebe" auch bekannt als das "Hohelied Salomos" ist in der christlichen Bibel Teil des alten Testaments und zählt in der Tanach - der jüdischen Bibel - zum Ketuvim.
Es ist einer der lyrischsten und ungewöhnlichsten Texte der heiligen Schriften,
geht es doch um zwei Verliebte,
die ihre Liebe mit Worten der Zärtlichkeit und des erotischen Verlangens beschreiben.
Eine Araberin liebt einen Juden –
eine 2500 Jahre alte Geschichte, die nur geradezu darauf wartet wiederentdeckt zu werden.



DAS HOHELIED DER LIEBE
Eine poetische Klangreise mit JUTTA SPEIDEL


CD: 82876 84788 2

Eintauchen in eine nie gesehene, und doch unendlich lebendige Sphäre. Aus der Begegnung mit dem alttestamentlichen „Hohenlied der Liebe“ wird eine Expedition in archaische Räume des Vor-Christentums.

Das „Hohelied der Liebe“ gehört zu den Weisheitsbüchern Salomons und hat damit in der christlichen wie in der jüdischen Bibel bedeutendes Gewicht. Gleichzeitig jedoch widersetzt es sich konfessioneller Bibel-Exegese wegen seines ungewöhnlichen Inhalts: Es handelt sich um acht kunstvolle Liebesgedichte, die Mann und Frau aneinander richten. Die Liebenden preisen sich, halten Zwiesprache, umkreisen einander und kleiden ihre Passionen in deutliche Worte. Besonders Letztere sind Ursprung der gängigen katholischen Deutungsvariante. Sie sieht im „Hohenlied“ nichts als eine Allegorie menschlicher Liebe zu Gott.

Doch bleibt der Eindruck beim Zuhörer nachhaltig und ganz und gar unkatholisch: Zu sinnlich sind diese fein entworfenen, arabesken Sprachmalereien für eine reine Projektion der Gottesanbetung. Die Worte beginnen zu leben. Sie atmen ein verführerisches Aroma. Sie kreieren eine Atmosphäre der Intimität und unstillbaren Sehnsucht: „Solange mein König mir nahe ist, verbreitet mein Nardenöl seinen Duft. Mein Liebster liegt bei mir, an meiner Brust, er duftet wie würziges Myrrhenharz, so kräftig wie Blüten vom Hennastrauch...“

„Diese Texte sind Oasen der Poesie in einem modernen Alltag sprachlicher Grobheit“, sagt Jutta Speidel. Sie hat diese Zeitreise ins Morgenland angetreten, gewissermaßen begleitet von einer kleinen Kreativ-Karawane. Sie selbst entdeckte das „Hohelied der Liebe“ für sich und sah darin all das, was sie mit ihrer poetisch-spirituellen Audioproduktion zum Ausdruck bringt: ein großartiges Stück Lyrik, einen universellen Dialog zwischen Frau und Mann voller aktueller Bezüge – und nicht zuletzt ein bedeutendes Zeugnis von Leidenschaft und Erkenntnis.

Wer sie als Künstlerin, Filmstar und TV-Ikone kennt, mag angenehm überrascht sein, dass sie viel Zeit und Arbeit einem so persönlichen und gleichzeitig offenherzigen Projekt widmete. Als „Star“ tritt sie in den Hintergrund und macht allein Stimme und Ausdruckskraft zum Instrument der Sprachkunst. An ihrer Seite hat sie ihren Lebensgefährten Bruno Maccallini, mit dem zusammen sie das Projekt erdachte und der den männlichen Part in den Gedichten stimmlich einleitet. Die Musikkomposition stammt von niemand geringerem als dem preisgekrönten Enjott Schneider und Marco Hertenstein. Mit authentischen arabischen Instrumenten schufen sie einen strahlend schimmernden Klangkosmos – beeindruckender Hintergrund für das orientalische Szenario. Das ebenso stimmungsvolle Sound-Design stammt von Max Rammler.

„2500 Jahre alt sind diese Texte. Und sie führen unmittelbar in die heutige Situation. Eine Araberin liebt einen Israeli. Ihre Liebe erfährt eine fast übermenschliche Belastung, für die sie nichts können. Doch sie wissen, sie müssen diese Liebe leben, weil sie mehr wert ist als alles Andere“, so skizziert Jutta Speidel ihre Faszination für diesen Text. Sie wählte bewusst eine Übersetzungsversion, bei der Gefühle plastisch werden.
Und natürlich hat Jutta Speidel ihre Lieblingsstellen und Bilder, die sie besonders liebt. Eines davon lautet: „In dem Netz deiner Locken liegt ein König gefangen...“. Doch gleich fügt sie hinzu: „Ich bin mir sicher – jeder, der diese Texte hört, wird sich spontan in einen Passus verlieben. In eine besondere Wortwahl, einen Ausdruck. Oder eben auch in eine dieser unendlich vielen magischen Malereien aus Sprache!“


Aussender: Sony BMG/Tobias Reitz


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