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Geplanter Gesundheitsfonds erhöht die Betrugsrisiken

Die Kritik über die anstehende Gesundheitsreform geht quer durch die Reihen der Experten. Den Hauptpunkt der Befürchtungen bildet die geplante Ausgestaltung des Beitragsverfahrens.

Die Direktorin des „Institute Risk & Fraud Management“, Birgit Galley warnt vor den Gefahren undurchsichtiger und bürokratischer Strukturen einer neuen „Superbehörde“. „Mit dem Gesundheitsfonds kann es passieren, dass das System nicht transparenter sondern eher noch undurchsichtiger wird. Unsere Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung und auch der Privatwirtschaft zeigen: Je intransparenter ein System, desto anfälliger ist es für Manipulationen und Betrug.“

Der bisher von den 250 Krankenkassen über die Arbeitgeber durchgeführte Einzug der Beiträge soll nach dem Willen der Regierungskoalition zukünftig von einer zentralen Stelle - dem Gesundheitsfonds – übernommen werden. Der Fonds soll die Gelder einsammeln und an die einzelnen Kassen verteilen. Ebenso übernimmt der Fonds dann die Berechnung von Ausgleichsbeträgen, die die Kassen für bestimmte, mit höheren Risiken behaftete Patientengruppen erhalten.

Das System ist bereits jetzt sehr undurchsichtig. Der Kassenpatient weiß in aller Regel nicht, was Arzt, Krankenhaus und Apotheke abrechnen. Der Arzt wird nicht nach Leistung, sondern nach „Abrechnungspunkten“ bezahlt. Die Krankenkassen stehen nicht mit den Ärzten, sondern mit den Kassenärztlichen Vereinigungen in Kontakt. Birgit Galley: „Der Geldfluss ist bisher schon für die Akteure schwer nachvollziehbar, was wirtschaftskriminelle Handlungen schon jetzt begünstigt. Der Gesundheitsfonds eröffnet Betrügern noch mehr Chancen.“

Das von Galley geführte Institut hat sich die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität in Verwaltung und privaten Unternehmen zum Ziel gesetzt. Es verfügt neben einem speziell darauf ausgerichteten MBA-Studiengang über ein umfangreiches Kompetenz-Netzwerk im Gesundheitswesen. Bei der Korruptionsprävention und Betrugsermittlung ist das Institut Partner verschiedener Krankenkassen.
Unter www.risk-and-fraud.de informiert das Institut über die Möglichkeiten, Wirtschaftsstraftaten in Unternehmen aufzudecken und wirksam zu bekämpfen.

Hintergrundinformationen:
Das „Institute Risk & Fraud Management“ wurde als Forschungs- und Ausbildungsinstitut im Jahr 2004 unter der privaten Steinbeis-Hochschule-Berlin GmbH gegründet.
Die Direktoren Birgit Galley und Dr. Henning Herzog haben ein umfangreiches Kompetenz-Netzwerk zu den Schwerpunktthemen Risikomanagement und Prävention von Wirtschaftskriminalität aufgebaut, das sowohl für die erstmalige europäische Ausbildung als auch für innovative und fachspezifische Forschungsprojekte zur Verfügung steht.
Das Institut ist Mitveranstalter der diesjährigen KKH-Fachtagung „Betrug im Gesundheitswesen“ am 14.09.2006 in Hannover.

Mit freundlichen Grüßen
Steinbeis-Hochschule-Berlin GmbH
Institute Risk & Fraud Management
Chausseestraße 13
10115 Berlin-Mitte
Telefon: +49 - 30 – 275 81 748 - 0
Telefax: +49 - 30 – 275 81 748 – 57
presse@risk-and-fraud.de
www.risk-and-fraud.de


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