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Kinder werden beim Zahnarzt auch zukünftig eine Vollnarkose auf Chipkarte bekommen, wenn dies medizinisch notwendig ist. Das meldet die DAK entgegen anders lautenden Presseberichten.

Der Bewertungsausschuss von Krankenkassen und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) hatte Leistungseinschränkungen bei Vollnarkosen beschlossen. Die Einschränkungen bezogen sich auf Untersuchungen des Verdauungstraktes sowie auf Behandlungen im zahnärztlichen, kiefer- und gesichtschirurgischen Bereich. Grund dafür ist eine Kostenexplosion durch vermehrte Vollnarkosen vor allem bei ambulanten Eingriffen, beispielsweise bei Magenspiegelungen. „Hier ist die Narkose auf Wunsch des Patienten gang und gäbe geworden. Unbehagen vor der anstehenden Behandlung begründet jedoch noch keine medizinische Notwendigkeit einer vollständigen Betäubung“, erklärt Klaus-Dieter Tölle, Experte für ärztliche Abrechnungen bei der DAK. Die gesetzlichen Krankenkassen mussten dadurch Kostensteigerungen von rund 200 Millionen Euro hinnehmen. „Es ging uns aber nicht darum, medizinisch notwendige Vollnarkosen bei schweren zahnmedizinischen Operationen einzuschränken“, so Tölle. Er ist überzeugt, dass auf der kommenden Sitzung des Bewertungsausschusses am 22. August die Regelungen, wann eine Vollnarkose medizinisch notwendig ist, genauer definiert werden. Die Änderungen werden zum 1. Oktober in Kraft treten. „Um die Narkosen für Kinder beim Zahnarzt braucht sich jedoch keiner zu sorgen, die werden wir auch weiterhin vollständig übernehmen“, weiß der DAK-Experte.

Aussender:
DAK

Erscheinungsdatum:
04.08.2006
Ansprechpartner/in:
Britta Cassone
E-Mail:
» britta.cassone@dak.de


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