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Eine ausreichende Folsäureversorgung bei Frauen im gebährfähigen Alter ist wichtig, um Missbildungen bei Ungeborenen zu vermeiden, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.

Das wasserlösliche B-Vitamin ist maßgeblich an der Zellbildung und am Zellschutz beteiligt. Aufgrund der höheren Zellteilungsrate ist der Folsäurebedarf von schwangeren Frauen gegenüber dem nicht-schwangerer Frauen um ein Drittel erhöht. Folsäure trägt dazu bei, embryonale Missbildungen wie Neuralrohrdefekte oder andere Fehlbildungen des Rückenmarkes und des Gehirns zu vermeiden. Dazu ist eine rechtzeitige Einnahme, schon vor der Schwangerschaft, wichtig. Um diese Empfehlung durchzusetzen, ist eine breitere Aufklärung in der Öffentlichkeit unbedingt notwendig, denn kaum jemand weiß um diese Tatsache. Dies konnte eine aktuelle Untersuchung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bestätigen. Die Wissenschaftler versendeten standardisierte Fragebögen über Folsäure und dessen Bedeutung in der Schwangerschaft an 33 Schulen im Bundesland Sachsen-Anhalt. 4.332 Jugendliche im Alter von 15 bis 21 Jahren, von denen 2.632 (61 Prozent) Mädchen und 1.685 (39 Prozent) Jungen waren, füllten die Bögen aus. Die Auswertung der Ergebnisse zeigte, dass 61 Prozent der Befragten schon einmal von Folsäure gehört haben, aber nur fünf Prozent wussten, dass es sich um ein Vitamin handelt. Lediglich 0,7 Prozent sind die physiologischen Funktionen von Folsäure bekannt. Gerade bei Frauen im gebährfähigen Alter ist es wichtig, auf eine ausreichende Folsäurezufuhr zu achten. Eine ausreichende Folsäuremenge jedoch allein über die Nahrung aufnehmen zu wollen, ist nahezu ausgeschlossen. Folsäure ist ein ausgesprochen empfindliches Vitamin: Sauerstoff, Hitze und Licht lassen die Gehalte selbst folsäurereicher Lebensmittel wie beispielsweise grüner Blattgemüse schnell schrumpfen. Weiterhin ist den meisten Frauen ihre Schwangerschaft im Frühstadium noch nicht bekannt und daher können sie sich nicht auf eine entsprechende, folsäurereiche Ernährung einstellen. Vor diesem Hintergrund empfehlen Ernährungswissenschaftler grundsätzlich allen Frauen mit Kinderwunsch, Folsäure über Nahrungsergänzungsmittel aufzunehmen. Sinnvoll ist die tägliche Nahrungsergänzung mit 600 Mikrogramm Folsäure, die die B-Vitamine B6 und B12 ideal unterstützen. Präparate, die diese Vitalstoffe zeitverzögert freisetzen, zeichnen sich durch eine besonders hohe Bioverfügbarkeit und Versorgungseffektivität aus. Weitere Informationen zu einer gesunden Ernährungsweise sind unter » www.ernaehrungsmed.de erhältlich. Im Kalorien-Nährwert-Lexikon aus der Schlüterschen Verlagsgesellschaft sind von über 3.000 Lebensmitteln der Kaloriengehalt sowie 17 Inhaltsstoffe angegeben. Das Buch kann zum Preis von 12,90 Euro unter » http://buch.ernaehrungsmed.de/3899935098 bestellt werden.

Literatur:
(1) Pötzsch et al.: Knowledge among young people about folic acid and its importance during pregnancy: a survey in the Federal State of Saxony-Anhalt (Germany). J Appl Genet 47 (2), 2006, 187-190

Bildmaterial ist anzufordern unter » www.presse@ernaehrungsmed.de

Kontakt:
Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.
Mariahilfstr. 9, 52062 Aachen
Tel.: 0241 - 96 10 30
Fax.: 0241 - 96 10 322


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