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Donau-Universität Krems bietet praxisorientierte Informatik für die Medizin

Krems (kpr). Die Donau-Universität Krems liefert mit dem Lehrgang „IT in Healthcare and Life Science“ („IT im Gesundheitswesen“) einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen, die heute an ein modernes Gesundheitssystem gestellt werden. Das Master-Programm vermittelt Kenntnisse über die Entwicklung und Anwendung von IT, die speziell auf die Bedürfnisse im medizinischen Bereich abgestimmt sind. Das Ziel ist die Erhöhung der Effizienz und Effektivität von Gesundheitssystemen. Der Lehrgang startet im Oktober 2006 zum zweiten Mal
.

In kaum einem Bereich gibt es derzeit höhere Anforderungen an ein System als im Gesundheitswesen. Steigendes Durchschnittsalter der Bevölkerung, medizinischer Fortschritt und ungelöste Finanzierungsfragen setzen den Gesundheitsbereich von außen unter Druck, während er von innen mit steigenden Anforderungen bezüglich der Qualität der Dienstleistungen konfrontiert wird. Anbieter im Gesundheitswesen wie Krankenhäuser, Hersteller von medizintechnischen Geräten und die pharmazeutische Industrie müssen darauf reagieren. Gemeinsam stehen sie vor der Aufgabe, möglichst schnell Produkte herzustellen und Dienstleistungen anzubieten, die genauere Diagnosen und wirkungsvollere Therapien bei gleichzeitig niedrigeren Kosten ermöglichen. Der gezielte Einsatz von IT-Infrastrukturen hilft, diese Ziele zu erreichen.

„Bisherige Aus- und Weiterbildungsformate unterstützen einseitig die Managementebene, schaffen aber kaum Bewusstsein für technologische Umsetzungsmöglichkeiten, Prozessebenen, Wertschöpfungsketten und Kommunikation in ihrer ganzen Komplexität“, betont Dr. Walter Seböck, Leiter des Zentrums für Praxisorientierte Informatik an der Donau-Universität Krems. Im Gesundheitswesen gebe es zahlreiche Schnittstellen und Sektoren, die nicht ausreichend effizient genützt würden, so Seböck.

Lehrgang schlägt Brücke zwischen Medizin und IT
Mit dem Universitätslehrgang „IT in Healthcare and Life Science“ möchten die Veranstalter an der Donau-Universität Krems gemeinsam mit ihrem Partner, dem Freiburger Institut für Informationstechnologien im Gesundheitswesen, diese Lücke schließen und IT-Projekte sinnvoll aufeinander abstimmen. Der Lehrgang zeigt, wie Fehler bei der Implementierung von neuen Technologien vermieden werden können und vermittelt Kenntnisse über die Entwicklung und effiziente Anwendung von IT im Gesundheitswesen. Der Studiengang schlägt damit eine Brücke zwischen den Bereichen Medizin und modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Er vermittelt profundes IT- und Healthcare-Managementwissen, Verständnis für die medizinische Datenanalyse sowie solide Kenntnisse verschiedener Gesundheitssysteme und medizinischer Softwareentwicklungen. Dies umfasst die Bereiche Recht, Management und Kommunikation, Prozessmanagement und Re-Engineering, Wissensmanagement, IT-Architektur, E-Health & Security.

„Exakt an diesen Schnittstellen müssen neue Kompetenzen im unmittelbaren Umfeld der entscheidungstragenden Stellen etabliert werden“, ist Seböck überzeugt. Ähnlich dem Controlling als strategischem Führungsinstrument komme dieser Kompetenz, die an der Schnittstelle zwischen Technologiemanagement und Wertschöpfungsprozessoptimierung eingesetzt werde, in Zukunft eine entscheidende Rolle in der Ablauforganisation zu.

Informationstechnologie schafft neue Kompetenzfelder
ManagerInnen mit diesem neuen Kompetenzprofil können im Umfeld des Gesundheitswesens als kommunikative Schnittstelle zwischen Management, Lieferanten, Medizin und Technik eingesetzt werden, fachlich neue Lösungen unter ergebnisorientierten Aspekten beurteilen, Managementempfehlungen unter dem Gesichtspunkt der budgetären Ergebnisverantwortung formulieren und komplexe Projekte umsetzen, wie sie für die zeitgemäße Neuorientierung des Gesundheitswesens erforderlich sind.

Die Zielgruppen
Das Masterprogramm richtet sich an Fach- und Führungskräfte in Krankenhäusern, Krankenkassen, Non-Profit-Organisationen und Entscheidungsträger in der Gesundheitspolitik. An Personen, die mit der Entwicklung, Herstellung oder Qualitätssicherung von medizinischen Geräten, Medikamenten oder medizinischer Software betraut sind, Verantwortliche für den Betrieb von IT-Infrastrukturen und Personen, die für die Verteilung und Auswertung von Informationen verantwortlich sind.

Nähere Informationen finden Sie im Internet unter Abteilung für Telekommunikation, Information und Medien


Informationsveranstaltung
25. 09. 2006, 18:30 Uhr
Palais Trauttmansdorff
1010 Wien, Herrengasse 21

Rückfragen
Dr. Walter Seböck, MSc, MBA
Zentrum für Praxisorientierte Informatik
Donau-Universität Krems
Tel. +43 (0)2732 893-2317
walter.seboeck@donau-uni.ac.at
» www.donau-uni.ac.at


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