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und mittleren Unternehmen noch immer ein Fremdwort

02. April 2008
Studie des Deutschen Instituts für kleine und mittlere Unternehmen (DIKMU) in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK) deckt Widerstände gegen Betriebliches Gesundheitsmanagement auf und zeigt, wie sie überwunden werden können.

Über das Jahr 2007 wurden in einer umfangreichen Erhebung Experten, Entscheider und Mitarbeiter in über 400 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) befragt. In vielen KMU wird die Notwendigkeit eines BGM dabei nicht erkannt und es gibt z.T. erhebliche Widerstände, wie die Studie zeigt.
Die Person bzw. Lebensweise des Geschäftsführers ist hierfür prägend. Einzelnmaßnahmen dominieren und es fehlt an einem ganzheitlichen BGM. Psychische Belastungen, die oftmals Auslöser langfristiger Erkrankungen sind, werden in KMU faktisch nicht beachtet.

Während neben der Reduzierung des Krankenstandes höhere Mitarbeiterzufriedenheit und –motivation zentrale Ziele des BGM sind, konnten 31% der befragten Kleinstbetriebe keinerlei Gründe für die Einführung bzw. Vorteile eines Gesundheitsmanagements nennen.

Die identifizierten Widerstände gegen ein BGM und die dahinterliegenden Gründe sind dabei vielfältig: Auf Ebene der Geschäftsführung werden eher rationale, auf Mitarbeiterebene eher emotionale Gründe genannt.
Zur Überwindung der sowohl internen als auch externen Widerstände gegen das BGM wurde im Rahmen der Studie differenziert nach Branche und Rolle im Unternehmen ein Katalog entsprechender Maßnahmen erarbeitet. Das Drei-Phasen-BGM-Modell von Prof. Meyer, dem Direktor des DIKMU, gibt überdies Hinweise zum kurz-, mittel- und langfristigen Einsatz eines effektiven betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Die Studienergebnisse stehen bei der Techniker Krankenkasse unter » http://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-online.de/m01__firmenkunden/firmenkunden.html zum Download bereit.

Für Rückfragen, Interviews oder Gastbeiträge wenden Sie sich bitte an:
Alexander Tirpitz (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Deutsches Institut für kleine und mittlere Unternehmen, Büro des Vorstandes, Knesebeckstr. 33/34, 10623 Berlin, Tel.: (030) 89408-421, Mobil: 0179-9451023, Email: » a.tirpitz@dikmu.de


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