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Haushalte werden immer ärmer - Geld fehlt!

Aktuelle Statistiken zeigen, dass es in den USA einen dramatischen Rückgang der Familie der sog. "Mittelklasse" gibt. Das bedeutet es gibt zwar weiterhin viele Reiche in den Staaten, dafür aber mehr Arme. Diese gesellschaftliche Veränderung sollte ein Alarmsignal für die Europäische Union sein, denn auch in unseren Breiten haben immer mehr Familien finanzielle Probleme.

Natürlich spricht man in diesem Zusammenhang immer von Menschen, die keinen Job haben. Das heißt, wer in die Arbeitslosigkeit rutscht muss damit rechnen, dass man auch Schwierigkeiten bekommt, das tägliche Leben zu bezahlen. Aus diesem sprichwörtlichen Loch aufzusteigen und einen neuen Erfolg einfahren zu können, ist alles andere als leicht.

Es geht aber auch anders: Denn viele Familien können trotz Jobs die monatlichen Kosten nicht mehr aufbringen. Das liegt an besonderen Beschäftigungsverhältnissen, wo man vergleichsweise wenig verdient und andererseits die gestiegenen Aufwendungen nicht mehr tragen kann. Hohe Preise bei Benzin, Heizmaterial oder anderen wichtigen Dingen sind alles andere als gut für die ohnehin knappen Budgets der privaten Haushalte.

Dabei kommt die Armunt schleichend: Zunächst muss man bei der Bekleidung sparen, dann beim Urlaub und am Ende womöglich beim Auto, das viele Menschen einfach als Fortbewegungsmittel benötigen.

Die Armut kommt im Alter:

Wer als junger Mensch noch irgendwie über die Runden kommt, könnte besonders im Alter echte Probleme bekommen. Beispielsweise in den USA haben weniger als die Hälfte der Bürger weniger als 10.000 Dollar für die Zeit nach dem aktiven Erwerbsleben gespart. Wenn hier dann eine größere Operation oder eine Sanierung im Wohnbereich nötig ist, sieht es finanziell nicht gut aus.

Schwierige Situation am Arbeitsmarkt:

Ganz klar ist auch die Wirtschafts- bzw. Bankenkrise schuld daran, dass Privatleute mehr aus der Mittelklasse abrutschen, denn in vielen Länder sind seit dem Abschwung Jobs verlorengegangen, die wohl so schnell nicht wieder zur Verfügung stehen werden. Dass immer mehr Menschen im Service-Bereich tätig sind, wo traditionell eher niedrigere Löhne bezahlt werden, verschlechtert die Situation zusätzlich.

Ganz klar ist die Problematik bei der Beschäftigung im internationalen Vergleich, wo in den Industrieländern immer mehr gut ausgebildete und arbeitswillige Personen keine Beschäftigung mehr finden. Das liegt zu einem guten Teil an der Globalisierung, wo einfach jemand irgendwo in Asien oder Afrika einen ähnlichen Job für ein Trinkgeld erledigt. So ist es kein Wunder, dass eine große Zahl an Firmen die Produktion oder sogar den Service ins Ausland verlegt und in den USA oder Europa die Stellen für immer gestrichen werden.

In diesem Zusammenhang ist klar, dass sich in unserer Wirtschaft etwas ändern muss und viele Unternehmer sind sich dieser Verantwortung auch bewusst. Allerdings fehlen oft gesetzliche Regelungen, um die Problematik von Billig-Jobs besser in den Griff zu bekommen. Die verantwortlichen Gesetzgeber sollten sich einfach einmal in die Lage versetzen, dass man als Burgerbrater oder Wachmann oft die Familie nicht wirklich ernähren kann. Hier braucht es Anreize, damit Firmen hierzulande mehr investieren und dadurch dauerhaft Jobs geschaffen werden. (pressemeldungen.at-Redaktion, Juli 2010)


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