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erhöht die Rendite der Aktionäre um mehr als das Doppelte

08.11.2006 - Während Unternehmen mit einer World-Class Controlling Funktion (Enterprise Performance Management) höhere Aktienkurse und Dividenden erzielen, wird in vielen Unternehmen der Shareholder Value in der strategischen Planung vernachlässigt.


Executive Summary
Führungskräfte können die Aktienrendite ihres Unternehmens mehr als verdoppeln und höhere Aktienkurse, größere Dividenden sowie eine wesentlich geringere Volatilität beim operativen Ergebnis erreichen, wenn sie ihre Controlling Funktion (Enterprise Performance Management) und damit den Planungs- und Budgetierungsprozess, den Forecastingprozess sowie den Management Reportingprozess optimieren. Das belegen Untersuchungsergebnisse des neuen Book of Numbers TM der Hackett Group.
Die Untersuchung stellt außerdem fest, dass sich in einer Vielzahl der Fälle die typischen Unternehmen aufgrund einer schwachen Controlling-Performance in einer Art „Blindflug“ befinden. Trotz der Tatsache, dass ihre Kosten für Controlling-Prozesse verglichen mit denen der World-Class Controlling Unternehmen doppelt so hoch liegen und zudem doppelt soviel Personal eingesetzt wird, sind ihre Controllingabteilungen nicht in der Lage, rechtzeitig die entscheidenden Hintergrundinformationen zu Kunden, Wettbewerbern sowie zum Markt- und Geschäftsumfeld zu liefern. Die Führungskräfte solcher Firmen können deshalb ihre operativen Aktivitäten nicht so abstimmen, dass sie die strategischen Ziele des Unternehmens effizient unterstützen.
Unternehmen mit einer World-Class Controlling Performance erwirtschaften im Drei-Jahres-Zeitraum eine 2,4-mal höhere Aktienrendite (einschließlich Kursgewinne und Dividenden) als typische Unternehmen der jeweiligen Branche. Auch im Vergleich mit typischen Unternehmen aus dem Dow-Jones-Index erreichen diese Unternehmen eine deutlich höhere Aktienrendite. World-Class Controlling Unternehmen richten ihre Aufmerksamkeit auf weniger Budgetpositionen als typische Unternehmen und nutzen häufiger Online Reporting Tools. Sie erstellen ihre Berichte schneller und das Vertrauen des Managements in die Zuverlässigkeit der Prognose- und Reportingergebnisse ist erheblich höher.
„Wenn es um Shareholder Value geht, ist es im Endeffekt so, dass die meisten Unternehmen zwar viel reden, aber wenig tun“, sagt Hackett Senior Business Advisor John McMahan. „Sie sind so sehr auf ihre Quartalszahlen fixiert, dass sie den übergeordneten Gesamtblick verlieren. So betrachten sie ihre Unternehmens-Performance nicht aus einem strategischen Blickwinkel. Die Hackett- Untersuchung hat sehr präzise quantifiziert, was dieser kurzfristige Ansatz das Unternehmen und seine Aktionäre kostet.“
Richard T. Roth, Chief Research Officer bei Hackett, ergänzt: „Unternehmen mit World-Class Performance verstehen, dass es nicht darum geht, „zu planen, um zu planen“ sondern darum, „zu planen, um zu gewinnen“. Sie haben den Planungsprozess von einer lästigen Pflicht zu einem wertvollen Werkzeug gemacht mit dessen Hilfe sie in die Zukunft schauen und einen Erfolgskurs festsetzen können. Unternehmen treffen so bessere Entscheidungen, erkennen schneller Chancen, reagieren auch schneller auf Marktveränderungen und verlieren so die Maximierung von Shareholder Value nicht aus den Augen.“


Doppelte Kosten – halbe Rendite

Die Hackett-Untersuchung, in der detaillierte Benchmark-Ergebnisse von mehr als 200 großen Unternehmen analysiert wurden, zeigt, dass World-Class Controlling Unternehmen branchenbezogen über einen index-basierten Drei-Jahres-Zeitraum eine durchschnittliche Aktienrendite erwirtschaften, die die typischer Unternehmen um das 2,4-fache übersteigt. (siehe Abbildung 1). Die Aktienrendite solcher Top-Performer ist ebenfalls signifikant höher als die typischer Unternehmen im Dow-Jones-Index.
World-Class Controlling Unternehmen erreichen ihre Performance robuster mit einer geringeren jährlichen Volatilität beim operativen Ergebnis (im Drei-Jahres-Durchschnitt). Sie liegen signifikant unter den 33 % Volatilitätsniveau durchschnittlicher Unternehmen. Zusätzlich ist ein hoher Grad an Zuverlässigkeit von Forecast- und Reportingergebnissen bei World-Class Controlling Unternehmen im Vergleich zu den restlichen Unternehmen um 37 wahrscheinlicher. Das ist ein entscheidendes Kriterium für die Bewertung durchgeführter Analysen.
World-Class Controlling Unternehmen erreichen die bessere Performance trotz der Tatsache, dass die Kosten in diesem Bereich im Vergleich zu typischen Unternehmen nur halb so hoch sind. World-Class Unternehmen liegen mit ihren Kosten (in Prozent vom Umsatz) für den „Geschäftsanalysen“-Prozess mit 45 Prozent unter dem Wert der übrigen Unternehmen; bei den Kosten (in Prozent vom Umsatz) für den „Planungs- & Performance-Management“-prozess liegt die Differenz sogar bei 53 Prozent (siehe Abbildung 2). Sie beschäftigen pro 1 Milliarde US-Dollar Umsatz nur 11,4 Mitarbeiter in dem Planungs- & Performance-Management-Prozess – das sind 57 Prozent weniger als bei den restlichen Unternehmen.
World-Class Controlling Unternehmen nutzen häufig „Top-Down“ Budgetziele, entwickelt auf Corporate Ebene, anstelle eines traditionellen „Bottom-Up“-Ansatzes. World-Class Performer achten auch auf den Grundsatz der Wesentlichkeit, indem sie die Zahl der Budgetpositionen reduzieren und damit auf 37 Prozent weniger Einzelpositionen zurückgreifen als die restlichen Unternehmen. Die Verwendung von Rolling Forecasts ist bei World-Class Unternehmen um 44 Prozent wahrscheinlicher.
Der Gebrauch von Online-Tools, um Standardberichte weiterzugeben oder auf sie zuzugreifen, ist eine weitere nachgewiesene Methode, die von World-Class Unternehmen wirksam eingesetzt wird. Der Einsatz von webbasiertem Reporting führt zu einem größeren Informationsaustausch in Echtzeit und eröffnet einen Wettbewerbsvorteil in sich rasch verändernden Märkten. Darüber hinaus verfassen World-Class Unternehmen pro 1 Milliarde US-Dollar Umsatz 53 Prozent weniger Berichte als typische Unternehmen. Diese Unternehmen haben verstanden, dass durch den Abbau von Komplexität und die Fokussierung auf die richtigen Performance-Treiber des operativen Geschäfts der Zeitaufwand und die Kosten für das Zusammenstellen von Berichten drastisch verringert werden und gleichzeitig werden den Entscheidern rechtzeitig die relevanten Informationen geliefert.
Shareholder-Value-Analysen sind ebenfalls ein Schlüsselansatz, der von World-Class Unternehmen genutzt wird, um die Informationen und Daten, die zur Entscheidungsfindung beitragen sollen, zusätzlich anzureichern. World-Class Unternehmen setzen Shareholder-Value-Analysen in der Unternehmensplanung wesentlich häufiger ein, als Durchschnittsunternehmen (83 Prozent versus 66 Prozent). Shareholder-Value-Analysen, die explizit Kapitalkosten in Renditeberechnungen aufführen, ermöglichen eine weitere ökonomische Rationalisierung des geschäftlichen Erfolgs. Die Einbeziehung aller impliziten und expliziten Kosten in den Entscheidungsrahmen sichert den Shareholdern angemessene Renditen.
Generell lässt sich sagen, dass World-Class Unternehmen auch häufiger in die Zukunft gerichtete Analysen in ihre Performance Reports einbinden. Sich schnell ändernde Märkte schaffen Risiken, die dazu führen können, dass Entscheidungen, die allein auf historischen Daten basieren nicht ausreichen, um die zukünftige Performance einzuschätzen. Diese Erkenntnis hat bei Spitzenunternehmen dazu geführt, Balanced Scorecards und andere Business Performance Frameworks zu entwickeln. Verantwortliche sollten auf diese Weise mit historischen Daten (finanzielle und operative Ergebnisse) versorgt werden, die mit zusätzlichen leichter vorhersagbaren Business Performance Driver-Daten sowie externen Messungen der relativen Performance kombiniert werden. World-Class Unternehmen beziehen, wie die Studie gezeigt hat, häufiger nicht-finanzielle Informationen in ihre Performance-Berichte ein als typische Unternehmen. Außerdem wenden sie mehr Zeit für proaktive Analysen auf im Vergleich zu Analysen der Vergangenheit. Diese proaktive Ausrichtung führt dazu, dass World-Class Unternehmen 31 Prozent mehr Berichte und Kommentare mit zukünftigen Verbesserungsmaßnahmen und Chancen erstellen, im Vergleich zu typischen Unternehmen.
World-Class Performer tendieren dazu, eine umfassende Investment- und Kreditstrategie in den operativen und strategischen Gesamtplan des Unternehmens einzubinden (83 Prozent gegenüber 59 Prozent). Dies führt zu ausreichenden Vorlaufzeiten für die Beschaffung des benötigten Kapitals und zur Finanzierung entscheidender strategischer Initiativen. Unternehmen sollten ihre Investment- und Kreditstrategien an das geschäftliche Umfeld anpassen, die den Rahmen für die strategische Gesamtplanung bilden. Eine der wichtigsten Überlegungen bezieht sich auf die Abstimmung zwischen ausreichender finanzieller Flexibilität zur Nutzung von Vorteilen aus neuen Marktchancen und dem Umgang mit einem Geschäftsrückgang und der Finanzdisziplin.
Der Abbau von Komplexität ist ein allgemein gültiges Thema für World-Class Performance– sowohl in den Geschäftsprozessen als auch im Einsatz von Technologie. Dass ein Business-Performance-Bericht auf Basis eines einzigen Datensatzes erstellt wird, ist bei Unternehmen der World-Class Gruppe um 29 Prozent wahrscheinlicher. Eine einzige Datenquelle reduziert die Fehleranfälligkeit und versetzt Manager in die Lage, sich mehr der Analyse der Daten zu widmen und weniger Zeit mit der Suche nach ihnen zu verbringen.
In allen Unternehmen, die in der Studie untersucht wurden, bleiben Tabellenkalkulationen ein häufig benutztes, alleiniges Instrument zur Budgetierung. Mehr als die Hälfte der typischen Unternehmen benutzen diese Programme für die Budgetierung, während nur 19 Prozent der World-Class Unternehmen auf sie zurückgreifen. Tabellenkalkulationen steigern das Risiko für einen Zusammenbruch der Prozessabläufe. Ihre Fehleranfälligkeit und die Tatsache, dass Formeln und Annahmen problemlos von Anwendern bearbeitet und abgeändert werden können, stellt ihren Gebrauch als alleiniges Budgetierungsinstrument stark in Frage und erschwert die Möglichkeit eine „einzige, verlässliche Version der Wahrheit“ zu formulieren.


Ausblick
Hackett geht davon aus, dass Budgetierungsprozesse zukünftig weiterhin vereinfacht und rationalisiert werden. World-Class Controlling Unternehmen werden auch weiterhin die budgetierten Positionen auf einige wenige entscheidende Daten reduzieren, die tatsächlich notwendig sind, um den Fortschritt des Unternehmens bezüglich seiner strategischen Ziele deutlich zu machen. Die Führungskräfte werden darüber hinaus sicherstellen, dass bestimmte Budgetbestandteile die Key Business Drivers wiedergeben und so für ein besseres Verständnis der gegenwärtigen und zukünftigen Performance sorgen. Sie werden zudem durch verstärkten Einsatz von Top-Down-Szenarien mithilfe von Technologien, die einen On-Demand Zugriff auf Informationen ermöglichen, die Budgetzyklen kürzen.
Die Hackett CertifiedTM Practice für Top-Down-Szenarien wird, unterstützt von weiterentwickelten Bottom-Up-Planungen, die Budgetierungszyklen extrem beschleunigen. Hinzu kommt, dass Unternehmensplaner mit diesem Ansatz leichter die klar gesteckten Ziele erreichen und das Budget mit den strategischen Zielen leichter in Einklang bringen. Abteilungsleiter oder Führungskräfte von Unternehmensbereichen werden weniger Zeit mit diversen Budgetierungsschritten verbringen. Top Performer werden außerdem die Budgetdetails über das gesamte Unternehmen hinweg reduzieren, um die Planungen und die Budgetierungsprozesse sowohl zentral als auch auf regionaler Ebene sicher zu stellen. Schließlich werden World-Class Controlling Unternehmen die Bedeutung des Budgets zugunsten von Rolling Forecasts in Kernbereichen weiter zurückfahren. Eine engere abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und die Synchronisation der verschiedenen Performance-Management-Modelle wird zu einer größeren Genauigkeit und Verlässlichkeit der Forecasting-Prozesse führen.


Über The Hackett Group
Das auf Geschäftsprozesse spezialisierte Advisory-Unternehmen The Hackett Group (» www.thehackettgroup.com), ein Unternehmen von Answerthink, ist Weltmarktführer in den Bereichen Best-Practices-Forschung, Benchmarking und Transformations-Beratungsdienst­leistungen. Hackett verfolgt das Ziel, es Unternehmen zu ermöglichen, World-Class Performance zu erreichen. Seit dem Zusammenschluss mit der REL Consultancy Group, einem weltweit führenden Working Capital Spezialisten, bietet Hackett seit dem Jahr 2005 zusätzlich Services im Total Working Capital Management an, um durch verbessertes Working Capital, verringerte Kosten und gesteigerte Servicequalität den Cashflow in Firmen zu verbessern. Allein in den letzten zehn Jahren konnte REL bei Kunden in über 60 Ländern mehr als 25 Mrd. US-Dollar durch optimiertes Working Capital Management freisetzen.
Einzig The Hackett Group definiert „World-Class Performance“ in den Bereichen Vertrieb, Verwaltung und Supply Chain. Die Definition basiert auf empirischen Analysen, die das Unternehmen in den vergangenen 14 Jahren durch 3.500 Benchmarking-Studien bei nahezu 2.000 der weltweit führenden Unternehmen durchführte. Heute zählen 70 % der DAX-30-Unternehmen, 97 % der Dow-Jones-Industrials-Unternehmen, 77 % der Fortune 100 und 90 % des Dow-Jones-Titans-Index zu den Kunden von The Hackett Group.
Weitere Informationen zu The Hackett Group finden Sie unter » www.thehackettgroup.com oder
wenden Sie sich per Mail an » info.Europe@thehackettgroup.com.


Pressekontakte:
Lucy Turpin Communications
Eva Hildebrandt
Prinzregentenstr. 79
81675 München
Tel.: +49 (0)89 417761 -14
» Hackett@LucyTurpin.com


The Hackett Group
Rathausplatz 1
65760 Eschborn/Frankfurt
Tel.: +49 (0)6196 77726 -0
» info.europe@thehackettgroup.com


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