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17.12.2007 - Kam es in den Indices Anfang der Woche in Erwartung und Vorfreude auf die bevorstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank FED zu anfänglich weiter steigenden Notierungen, so überraschend knickten dann nach dieser Entscheidung die Märkte für einige Marktakteure ein. Innerhalb weniger Sekunden verlor der Dow Jones Index mehrere hundert Punkte, dies in einem Tempo bei dem selbst der schnellste Trader seine Positionen, sofern er dann handeln wollte, tatenlos zusehen musste. Hatten sich am darauffolgenden Morgen eine große Zahl Marktteilnehmer auch aufgrund der negativen Vorgaben der US-Börsen und asiatischen Handelsplätze entsprechend auf weiter nachgebende Notierungen positioniert, so kam es im Handelsverlauf genau zum Gegenteil der bereits gefassten Erwartungshaltung, nämlich zu rasch steigenden Kursen. Die US-Notenbank FED ließ verlautbaren, noch in diesen Monat weitere Liquidität bereit zuhalten. Gemeinsame Aktionen aller großen Notenbanken seien geplant. Was folgte ist bekannt, innerhalb kurzer Zeit erreichten die Indices neue Zwischenhochs, von der Vortageschwäche war nichts mehr zu erkennen. Die Maßnahmen der Notenbanken wirken also und verhindern tatsächlich bisher einen Kursrutsch. Die Symptome sind damit erst einmal behandelt, die tatsächliche Ursache nicht.

Die Gewinnmitnahmen verliefen bisher sehr moderat, d. h. die Abwärtsbewegung erfolgte weitgehend kontrolliert vorgenommen. Ein wirklicher Ausverkauf schaut anders aus. Die Volatilität hat in der vergangenen Woche wieder spürbar zugenommen. Schaut man sich die Abgaben des Dow Jones Index an, so wurden diese nicht annähernd vom Dax nachvollzogen. Während der Dow Jones fiel, blieb der Dax bzw. der große Bruder FDax wie festgemauert stehen. Kletterte hingegen der Dow Jones nach oben, sprangen der Dax bzw. der FDax überproportional nach oben und übertrieben. Noch dürfte das Tief, von dem aus eine weitere Aufwärtsbewegung zum Break des Allzeithochs führt, nicht erreicht sein. Erst wenn der Markt weiter fällt könnte man über ein Engagement nachdenken.. Dies dürfte für den ein oder anderen Akteur zuerst einmal eine unüberwindbare Hemmschwelle sein. Als Trader sollte man aber auch einmal die Finger Stillhalten können und geduldig abwarten.

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