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Hedgefonds-Bewertung: einfache Formel reicht

Kaufempfehlungen von Boersenmagazinen:
Valuetips funktionieren am besten

Acatis-Anlageberatung praemiert wissenschaftliche
Arbeiten ueber wertorientierte Anlagestrategien



Frankfurt am Main, 12. September 2006 (mpr) - Die Acatis
Anlageberatung fuer Investmentfonds, Frankfurt am Main, hat
jetzt im Rahmen ihres 5. Value-Seminars den mit insgesamt
7000 Euro dotierten diesjaehrigen "Acatis-Value-Preis"
vergeben. Der Preis wird jaehrlich fuer wissenschaftliche
Arbeiten ausgeschrieben, die sich mit dem Erfolg von value- orientierten Anlagestrategien befassen. Die eingereichten
Dissertationen und Diplomarbeiten sollten insbesondere
sogenannte "fundamentale Bewertungskriterien" (quantitative
Unternehmensdaten, qualitative Merkmale oder Kombinationen
aus technischen und fundamentalen Kennzahlen)
beruecksichtigen. Auf www.acatis.de finden sich die Rangliste
der Preistraeger sowie die Kurzfassungen der praemierten
Beitraege zum kostenlosen Download.

Den 1. Platz in der Kategorie Dissertation/Aufsatz erreichte
Dr. Andreas Funke, Freiburg, mit seiner Untersuchung zum
"Konglomeratsabschlag im Licht der Transaktionskostentheorie
- theoretische Erklaerung und empirische Befunde in Europa".
Funke kommt darin zu der Erkenntnis, dass es zumindest in
Europa keinen sachlichen Grund fuer den an den
Kapitalmaerkten immer wieder behaupteten Preisabschlag von
zehn bis fuenfzehn Prozent fuer grosse, diversifizierte
Konzerne gibt.

Allerdings: es gibt auch keine grundsaetzlichen,
fundamentalen Gruende fuer einen Aufschlag. "Das bedeutet
fuer Investoren, dass rein formale Kriterien wie Groesse oder
Diversifizierung bei der Bewertung von Konzernen nicht
weiterhelfen", schlussfolgert Acatis-Chef Dr. Hendrik Leber.
"Wer value-orientiert investieren will, muss auf andere
Details wie die interne Kapitalrentabilitaet achten."

Weniger achten muss man wohl zukuenftig auf komplexe Formeln
bei der Hedgefonds-Bewertung: "Die analysierten
Bewertungsansaetze von der Sharpe-Ratio bis zum Omega fuehren
zu weitgehend identischen Reihungen der verschiedenen
Hedgefonds", schliesst Dr. Martin Eling, St. Gallen, der fuer
seine Arbeit den 2. Preis in dieser Kategorie erhielt.

Mit grossem Fleiss kletterte Alexander Kerl, Tuebingen, auf
den 1. Platz in der Kategorie der Diplomarbeiten. Durch die
Analyse von 2860 Kaufempfehlungen in deutschen
Boersenmagazinen zwischen 1995 und 2003 und der daraufhin
einsetzenden Kursentwicklung konnte er nachweisen, dass die
empfohlenen Aktien in den fuenf Tagen nach der Kaufempfehlung
um signifikante 2,58 Prozent im Durchschnitt im Wert stiegen.
Dies liegt nicht immer nur an der Marktenge bei gering
kapitalisierten Werten, wie man vermuten koennte, sondern
auch am echten Entdeckungseffekt: empfohlene Value-Titel
halten im Durchschnitt ihren Wertzuwachs ueber lange Zeit,
wohingegen Modetitel schnell wieder absacken koennen.

Die Jury bildeten wie schon 2005 Prof. Dr. Klaus Roeder,
Professor fuer Betriebswirtschaftslehre an der Uni Regensburg
mit dem Schwerpunkt Finanzdienstleistungen, Dr. Dirk
Schellenberger, Value Investor, und Prof. Dr. Detlev Stock,
Professor fuer Betriebswirtschaftslehre und Kapitalwirtschaft
an der Technischen Fachhochschule Berlin. Wichtigstes
Kriterium fuer die Bewertung war die Umsetzung der
Aufgabenstellung, ausserdem beurteilte die Jury die
wissenschaftliche Qualitaet der Arbeiten und die Praezision
und Originalitaet der Darstellung.

Die Ausschreibung fuer den Acatis-Value-Preis 2007 wird im
Maerz naechsten Jahres veroeffentlicht werden unter
www.acatis.de. Weitere Auskuenfte ueber den Preis erteilt die
"Acatis Anlageberatung fuer Investmentfonds GmbH", Herr
Henrik Muhle, E-Mail muhle@acatis.de, Tel. 069 / 97 58 37 77.

ca. 3470 Zeichen
Veroeffentlichung frei, Beleg erbeten an mpr.

Pressekontakt:
mpr marketing public relations promotion
Feldbergstr. 49, 60323 Frankfurt am Main presse@mpr-frankfurt.de,
www.mpr-frankfurt.de/presse
Tel. +49 69 71 03 43 45, Fax +49 69 71 03 43 46

(Pressetext, Bildmaterial sowie Links zu Programm und
Kurzfassungen der eingereichten Arbeiten stehen online bei
http://www.mpr-frankfurt.de/presse/acatis)


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