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Wenn sich ein Mensch in völliger Entspannung bestimmte Motive vorstellt, so können innere Bilder entstehen. Die Bedeutung dieses Tagtraumverfahrens - der so genannten katathym imaginativen Psychotherapie - mit deren Hilfe Konflikte gelöst werden, steigt kontinuierlich. Finden auch Sie mit dieser „Bilderreise„ Ihren Weg, Stress zu bewältigen und mit Problemen ins Reine zu kommen.

„Entspannen Sie sich und lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit nach innen. Jetzt stellen Sie sich eine Wiese vor. Nehmen Sie diese mit allen Sinnen wahr. Versuchen Sie, sich möglichst viele Details vorzustellen: die Blumen, die auf der Wiese wachsen, den Himmel und die Wolken. Was sehen, riechen, hören, schmecken und fühlen Sie?„ Was sich anfangs wie eine Wanderung durch malerische Landschaften anhört, ist der typische Einstieg in die katathym imaginative Psychotherapie, kurz KIP genannt, das von dem Arzt und Psychoanalytiker Dr. Hanscarl Leuner in den fünfziger Jahren entwickelt wurde und das auch unter der Bezeichnung „katathymes Bildererleben„ oder „Psychodrama„ bekannt wurde. Dieses katathyme oder gefühlsmäßige Bilderleben arbeitet mit inneren Vorstellungen, die aus Tagträumen entstehen. Studien belegen eindeutig die Effizienz und Wirksamkeit dieses tiefenpsychologischen Psychotherapieverfahrens zur Krisenintervention, Traumabehandlung und bei Problemen wie Panikattacken oder D! epressionen.

Fenster zu Ihrer Seele
Wir haben als Kinder alle mehr oder weniger in einer magischen Bilderwelt gelebt. Im Gegensatz zu unserer realen Welt, die wir klar und deutlich wahrnehmen, wirken Imaginationen in unserem Erwachsenenleben oft nur durch unsere bildliche Vorstellungskraft. Diese machen wir uns beim KIP zunutze, indem unsere Bilder in Tagträumen ganz bewusst entwickelt werden.
Durch diese inneren Bilder, die eine symbolische Bedeutung haben und in der Grundstufe auf bestimmten Standardmotiven, wie Wiese, Bach, Berg, Haus und Waldrand beruhen, werden aktuelle Stimmungen, bewusste und unbewusste Konfliktthemen angesprochen und zur Entfaltung gebracht. Diese Bilder entstammen einer Erfahrungsebene, die zwischen Ihrem Bewussten und Unbewussten liegt. Dabei arbeitet die katathym imaginative Psychotherapie mit „urtümlichen Bildern„, so genannten Archetypen, die alle Menschen und alle Kulturen teilen.

Erfahren Sie Ihre eigene imaginative Welt
Durch das Eintauchen in das selbst geschaffene Vorstellungsbild erleben Sie – im Unterschied zum Nachttraum – alles was sich abspielt ganz real, weshalb Sie auch dem neben Ihnen sitzenden Therapeuten alles, was sich vor Ihrem geistigen Auge abspielt, in einem Dialog detailliert beschreiben können. Womöglich pflücken Sie eine schöne Blume, um an ihr zu riechen, besteigen einen hohen Berg, um von dort einen Blick über Ihre Landschaft zu bekommen oder treten in ein Haus am Waldrand ein, um es zu besichtigen.

Dabei spielt das Verhältnis zwischen Ihnen und dem Therapeuten eine wichtige Rolle, denn dieses sollte stets auf Vertrauen basieren und von Offenheit und Ehrlichkeit geprägt sein. Dieser wird Sie während Ihres Tagtraums mit so genannten „Regieanweisungen„ begleiten, beschützen sowie zu weiteren Handlungen anregen, z. B. eine Blume zu berühren oder an ihr zu riechen, indem er Sie fragt, was Sie gerne tun möchten. Dadurch führt Sie der Therapeut zum Wahrnehmen von eigenen Gefühlen und Stimmungen. Dieser durch den Tagtraum angeregte Prozess soll positive Ressourcen zur Bewältigung der aufkommenden Konflikte in Ihnen ausfindig machen und diese freigeben.

Was Sie in dieser „Bilderreise„ alles gesehen und gefühlt haben, wird anschließend in einem Gespräch mit dem Therapeuten mit aktuellen aber auch verdrängten Problemen – zumeist aus Ihrer Kindheit - in Beziehung gesetzt. Was bedeutet es, dass Ihre Wiese grün und fruchtbar oder vertrocknet ist, mit Blumen übersät oder kahl ist, dass die Sonne scheint oder es regnet? Nach solch einem Tagtraum stellen Sie möglicherweise erstaunt fest, dass Ihr imaginiertes Bild etwas mit Ihnen und Ihrem Leben zu tun hat, dass Sie sich in dieser Situation „wieder finden„. Womöglich entschlüsseln Sie aber die Symbolik der Bilder auch von selbst, die Sie in einem tiefgründigen Gespräch mit dem Therapeuten klären können. Durch diese kreative Erweiterung Ihres Lebensumkreises tauchen nicht nur neue Sichtweisen und Ziele auf, sondern Sie können auch Lösungen für Probleme entdecken, die Ihnen vorher nicht ersichtlich waren.

Mit einer kompetenten „Reisebegleitung„ zum Ziel
Sind Sie durch Ihre Bildern gereist und haben Sie unbewusste und verdrängte Konflikte in symbolisch bildhafter Form verdeutlicht, können Sie nun gemeinsam mit der professionellen Unterstützung Ihres Therapeuten neue Verhaltens- und Handlungsmöglichkeiten im Alltag ins Auge fassen. Diese sind zumeist jahrelang blockiert gewesen und werden nun freigesetzt. Damit sich aber Ihre inneren Einstellungen auch dauerhaft zum Positiven verändern, bedarf es der professionellen Anleitung einer kompetent ausgebildeten Fachkraft, da Sie ohne deren Unterstützung viel falsch machen können. Absolventen der tba Studienakademie verfügen mit den Fachqualifikationen im Bereich katathym imaginative Psychotherapie über die nötigen Kenntnisse, um psychische Störungen und Erkrankungen zu erkennen und diese lösungsorientiert durch Ihr Erleben zu führen. Mit ihrer Kompetenz können tief greifende Einstellungsänderungen und - sich aus dem Bewusstmachen dieser – bestimmte Verhaltensänderungen erzielt werden. Besitzt Ihr psychotherapeutischer Behandler das nötige Maß an persönlicher Reife, Verantwortungsbewusstsein und Empathie, ist KIP eine sanfte Therapieform, die überaus effizient wirkt.

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Informationen zur tba Studienakademie in Bamberg und Köln und zu den Studiengängen der tba Studienakademie erhalten Sie unter » www.tba-akademie.de oder per Fon: 0951/ 50 989 550. Richten Sie Ihre Fragen und Anforderungen an die kompetenten MitarbeiterInnen der Bewerberbetreuung der tba Studienakademie.


05.09.2006


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