| Archiv-Übersicht |Auto & VerkehrBauen & WohnenBücher & MedienBildung & BerufeComputer-HardwareDiverse MeldungenEnergie & UmweltEssen & TrinkenFilm & FernsehenFinanzen/VersicherungenFreizeit & EventsGesundheit & MedizinKunst & KulturMode & LifestyleMusikNeue MedienSoftwareSportStars & SternchenTelekom & ElektronikTourismusWerbung & MarketingWirtschaft & VerbändeWissenschaft & Forschung| English Press Releases |

"Die Deutschen haben keinen Muskel fürs Genießen"
sagen zwei, die es wissen müssen: Thomas Pape vertritt den Verband der Schokoladenhersteller. Dipl. Psych. Dr. Ilona Bürgel hat 2010 den Deutschen SCHOKOLOGIE Preis www.schokologie.com ins Leben gerufen und berät Unternehmen und Privatpersonen, die mehr Lebensfreude und Genuss in ihren Alltag bringen wollen. Anlässlich des Tages der Schokolade am 7.10. haben sich die beiden Experten bei einer guten Tasse heißer Schokolade bei Mrs. Brown www.mrs.brown.de in Dresden getroffen.

Genüsse gibt es viele: geistige, körperliche, kulinarische. „Die meisten Menschen kümmern sich in ihrem Alltag um alles und jeden und kommen am Ende selbst viel zu kurz. Wir leben in einer Welt, in der niemand mehr allen Ansprüchen gerecht werden kann, die Anforderungen, gerade von uns an uns selbst jedoch ins Unermessliche steigen. Und schon sitzen wir in der Glücksfalle“ weiß Ilona Bürgel. Die Lösung ist dann oft der Griff zur Schokolade als schneller Weg zum süßen Glück. Wenigstens mit Genuss? Selten. Denn dazu gehören Langsamkeit, Bewusstheit und ein gutes Gewissen.
Zumindest wollen die Deutschen immer genauer wissen, was sie essen. Die Schokoladenindustrie freut es. „Es werden fast 10 kg pro Kopf jährlich in Deutschland verzehrt “erzählt Thomas Pape. “Dabei gibt es einen neuen Trend zu hochwertigeren Sorten, die das Gefühl, sich etwas Besonderes zu gönnen vermitteln. Fair gehandelte und Bio Schokoladen sind im Kommen. Das Qualitätsbewusstsein wird weiter wachsen. Beim Essen und im Leben. Essen und tun Sie das, was zu Ihnen passt. Sie haben immer eine Wahl. „Kakao ist eine der wertvollsten Substanzen, die wir kennen“ so Thomas Pape. Je mehr Prozente in der Schokolade, umso besser die gesundheitliche Wirkung. Die übrigens beim Zubereiten mit Milch verloren geht. Für Genuss und Nutzen bereiten Sie also Kakao oder heiße Schokolade klassisch mit Wasser. „Und konzentrieren Sie sich auf das, was Sie tun, wenn Sie Schokolade genießen. Die Gedanken sollten bei diesem Stück und nicht im Morgen sein“ wünscht sich Ilona Bürgel.

Die ultimativen Tipps für den genussvollen Umgang mit Schokolade und dem Leben
1. Seien Sie neugierig: Der Glücksbote Dopamin wird nur bei neuen Erfahrungen ausgeschüttet.
2. Geben Sie sich die Lizenz zum Genuss. Wir sind so glücklich, wie wir selbst es uns vornehmen.
3. Genießen Sie hier und heute. Schokoladengenuss verschieben Sie ja auch nicht auf die Rente.
4. Gut geplant ist halb genossen: Schaffen Sie Raum und Zeit für Genuss. Trainieren Sie sich im Genießen.
5. Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel: Wir haben immer eine Wahl. Menge, Sorte, Zeitpunkt. So ist es auch sonst im Leben. Wir wählen.
6. Gehen Sie sorgsam mit sich und anderen und Schokolade um. So wie Schokolade nicht in den Kühlschrank gehört und am besten luftdicht und trocken aufbewahrt wird gibt es auch optimale Umstände für Ihr Wohlbefinden. Sorgen Sie gut für sich.

Weitere Informationen über Dr. Ilona Bürgel » www.ilonabuergel.de

Hat sich die Wahrnehmung von Schokolade in Deutschland geändert?
Ja, das hat sie. Noch vor 15 Jahren wurde Schokolade oftmals achtlos als Süßware konsumiert. Dunkle Schokoladen waren auf dem deutschen Markt kaum verfügbar. Das ist heute anders. Die Zahl derjenigen, die in Schokolade einen kostbaren, wertvollen Genuss sehen, wächst stetig. Der Rohstoff Kakao steht im Fokus. Dunkle Schokoladen sind keine Seltenheit mehr sondern in hoher Qualität bequem verfügbar. Gerade die Auseinandersetzung mit der geschmacklichen Vielfalt des Rohstoffs Kakao hat der Schokolade neue Möglichkeiten erschlossen. Heute wird Schokolade sogar als Gewürz und Zutat beim Kochen eingesetzt.

Was macht eine gute Schokolade aus?
Das muss jeder für sich entscheiden. Sie sollte im Mund sanft schmelzen, nicht leimig sein und kein rauhes Gefühl im Mund erzeugen. Ansonsten ist das geschmackliche Angebot so breit gefächert, dass man jeden nur zu einer Reise in diese Genusswelt einladen kann.

Welche Aussage trifft der Preis über die Qualität einer Schokolade?
Der Preis ist kein qualitätsbestimmendes Kriterium. Zwar haben die wertvollen Rohstoffe ihren Preis, der im vergangenen Jahr exorbitant angezogen hat; dennoch spielt auch der Faktor menschliche Arbeit eine wichtige Rolle. Eine handwerklich hergestellte Praline etwa verursacht in der Herstellung höhere Kosten als eine Praline, die in großen Mengen automatisiert hergestellt wird. Ein Qualitätskriterium ist das nicht.

Handgeschöpft, handwerklich, handgemacht, das klingt nach Besonderheit, ist das so?
Grundlage für Schokolade ist die Schokoladenmasse, die aus Kakaomasse und den gewünschten Zutaten wie etwa Zucker, Milch etc. besteht. Diese Schokoladenmasse in der Form wie wir sie kennen ist noch nie anders als mit Einsatz von Maschinen hergestellt worden. Diese Maschinen haben sogar diese spezifische Qualität erst ermöglicht. Das gilt auch für die kleinen Confiseure mit ihrem kreativen Angebot, das ebenfalls darauf basiert, dass sie die Schokoladenmasse von großen Herstellern kaufen und dann weiterverarbeiten. Manche arbeiten von der Bohne an. Aber auch das geht nur mit maschineller Hilfe. Die Unterschiede liegen dann in der Größe der verwendeten Maschinen. Handwerklich ist in den angegebenen Fällen der letzte Schritt, das Füllen der Pralinen oder das Ausgießen von Schokoladeformen.

Lagern von Schokolade
Am besten nicht im Kühlschrank. Ideal ist ein kühler, dunkler Keller. Geben Sie dann der Schokolade bevor Sie sie genießen die Möglichkeit, sich ein wenig zu akklimatisieren und sich an die Raumtemperatur zu gewöhnen. Schokolade kaufe ich persönlich nach Bedarf und nicht auf Vorrat.

Und wenn doch einmal eine Schokolade vergessen wird und das MHD lange vorbei ist?
Bei dunklen Schokoladen kein Problem. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist schließlich kein Verfallsdatum. Ihren zarten Schmelz zum direkten Verzehr dürfte sie zwar verloren haben, gewinn aber alle ihre geschmacklichen Eigenschaften wieder, wenn sie für eine Mousse au Chocolat verwendet wird.


Für weitere Informationen: Thomas Pape, Infozentrum Schokolade, Tel.: 0214/31255-11, Tel. 0172-2493371


AUSSENDER:
Dr. Ilona Bürgel
Hauptstraße 9
01097 Dresden
Tel. 0351/8106680
Mobil 0170/2753199
www.ilonabuergel.de


zurück
nach oben

','
',$content); ?>