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Colombo/München, 30. Oktober 2006 (jh) - Ceylon Tee ist für Kenner wegen seiner hohen Qualität etwas ganz Besonderes. Doch welche Wege durchläuft der Tee vom Strauch in Sri Lanka bis wir ihn in Deutschland zubereiten?

Anbau und Ernte
Ceylon Tee wird in sechs verschiedenen Gebieten Sri Lankas angebaut, die in verschiedenen Höhen liegen. Nach Anbau der Pflanze dauert es zwei bis vier Jahre bis der Tee gepflückt werden kann. Im Hochland werden die jungen Triebe alle drei Wochen, in den tieferen Lagen alle 10 Tage gepflückt. Dabei werden nur die Knospe und die ersten zwei Blätter abgetrennt.

Die Verarbeitung
Nach dem Wiegen folgt der Transport in die meist auf den Plantagen gelegenen Teefabriken. Dort werden die Blätter einen halben Tag lang auf einem Rost mit Heißluft getrocknet. Dabei verlieren sie rund die Hälfte ihres Gewichts. Anschließend werden die gewelkten Teeblätter zu einer Roll-Maschine gebracht, wo sie von sich gegeneinander drehenden Scheiben zerquetscht werden. Durch diesen Vorgang wird der Pflanzensaft freigesetzt. Der gerollte Tee wird dann bis zu drei Stunden lang zum Fermentieren ausgebreitet. Nun färben sich die Blätter rotbraun und es entsteht das charakteristische Aroma. Zum Schluss wird der Tee gesiebt, nach Größe sortiert und verpackt. Ca. 4,5 Kilo frische Teeblätter ergeben ein Kilo Tee.

Die Auktion
Der abgepackte Tee wird nun auf die Auktion nach Colombo gebracht und dort versteigert. In der Hauptstadt Sri Lankas findet wöchentlich eine der weltgrößten Teeauktionen mit rund 200 teilnehmenden Händlern statt. Bei der Entscheidung, welche der angebotenen Tees die Händler auf der Auktion kaufen, spielen die so genannten Teataster eine zentrale Rolle. Ihre Aufgabe ist es, genau die Sorten auszuwählen, die in ihrem Zusammenspiel den typischen Charakter einer Teekomposition (Mischung) ausmachen.
Auf der Auktion werden schließlich die Mengen eingekauft, die zur Herstellung der gewünschten Marken-Mischungen benötigt werden. Woche für Woche wechseln rund 6.000 Tonnen Tee auf diese Weise den Besitzer. Der restliche Teil der Ernte geht in den privaten Verkauf vor Ort.

Der Weg nach Deutschland
Von der Teeauktion bis zum fertigen Teepäckchen im Einkaufskorb des Verbrauchers ist noch viel sorgfältige Arbeit erforderlich. Zuerst müssen die Pakete von Colombo nach Deutschland verschifft werden. Nach der Ankunft verarbeiten die Großhändler die Pakete weiter, bevor der Tee im Handel erhältlich ist.

Die fertige Tasse Tee
Nach dem langen Produktionsweg ist der Ceylon Tee schließlich pur oder als Mischung, in Beuteln oder lose im Fachhandel sowie im Supermarkt erhältlich.
Für welche Art sich der Teefreund entscheidet ist geschmacks- und situationsbedingt. Für schnellen Teegenuss eignet sich Beuteltee besser; mehr Entspannung bringt eine kleine Teezeremonie bei der loser Tee verwendet und aus einem hübschen Kännchen serviert wird. Wichtig ist, dass das Wasser immer frisch aufgekocht und sprudelnd über den Tee gegossen wird. Die Ziehdauer beträgt, je nach Geschmack, zwischen drei und fünf Minuten.

Weitere Informationen zu Ceylon Tee aus Sri Lanka unter » www.pureceylontea.com.

Ceylon Tee von der Insel Sri Lanka steht für ausgezeichnete Qualität. Der rotgolden schimmernde Ceylon Tee schmeckt vollaromatisch kräftig-würzig bis spritzig-lebhaft mit einer eleganten Milde. Sri Lanka ist mit knapp 300.000 Tonnen verkauftem Ceylon Tee zweitgrößter Tee-Exporteur der Welt.

Weitere Presseinformationen bei:

Sri Lanka Tea Board
P.O. Box 1750
Colombo
Sri Lanka
» www.pureceylontea.com

Julia Mechtersheimer
COMEO Public Relations
Tel: +49- (0) 89- 74 888 240
Fax: +49- (0) 89- 74 888 222
» mechtersheimer@comeo.de
» www.comeo.de


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