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Marderhund wird in der aktion tier Wildtierstation aufgepäppelt.


Völlig durchnässt und erschöpft wurde ein junger Marderhund von Schiffern aus dem Mittellandkanal gezogen. „Er war regelrecht bewusstlos“ berichtet Regine Möhlmann vom Tierheim Minden, wo der Welpe zunächst eingeliefert wurde. Dort wurde er getrocknet und wiederbelebt bis er transportfähig war und in die aktion tier Wildtier- und Artenschutzstation nach Sachsenhagen gebracht werden konnte. Hier wird der etwa 10 Wochen alte Welpe derzeit aufgepäppelt.

Der in Ostasien beheimatete Marderhund wurde zur Bereicherung der Pelztierfauna in den westlichen Gebieten der damaligen Sowjetunion ausgesetzt. Von dort begann er seine selbstständige Ausbreitung nach Westen. In den neuen Bundesländern ist der „Enok“, wie er in seiner ursprünglichen Heimat auch genannt wird, schon flächendeckend verbreitet. Bei uns in den alten Bundesländern ist er noch selten anzutreffen. Da er außerdem nachtaktiv und sehr heimlich ist, wird er kaum beobachtet und ist vielen Menschen noch nahezu unbekannt.

Ein großer Jäger ist dieser Wildhund nicht. Er ernährt sich überwiegend von Kleintieren und Aas, aber auch von Früchten. Als Lebensraum schätzt er deckungsreiche Biotope in der Nähe von Gewässern.


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Die Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.


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(2006-08-03)


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