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aktion tier macht Zeugenaussage

Im Frühsommer vergangenen Jahres erregte das Auffinden von 30 Huskys in einem Hundeanhänger, von denen zehn Hunde bereits jämmerlich verendet waren, die Gemüter in ganz Deutschland. aktion tier hatte den Halter der Hunde, der jede Mitschuld am grausamen Tod seiner Tiere bestritt, bei den Behörden wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt und eine umfangreiche Dokumentation über den Halter der Hunde den Ermittlungsbehörden übergeben.
Am 8. März diesen Jahres sollte nun der Prozess gegen Enrico N. im Amtsgericht Hofgeismar stattfinden. Wer jedoch fehlte, war der Angeklagte. Kurzzeitig hatte aktion tier die Befürchtung, dass der Prozess mit einem Strafbefehl enden könnte und der Angeklagte nicht mehr vor Gericht erscheinen muss. Auf Drängen der Staatsanwaltschaft wurde dies jedoch verhindert.

Gestern fand in der Hauptverhandlung im Amtgericht Hofgeismar die Urteilsverkündung statt. Nachdem der Angeklagte Enrico N. letzte Woche Mittwoch per Haftbefehl verhaftet wurde, sah er sich heute mit dem Ergebnis der vierstündigen Verhandlung konfrontiert:

- 9 Monate Haft, zu drei Jahren Bewährung
- 3000 EUR Geldstrafe
- Haltungsbeschränkung von nur einem Hund für die Dauer von fünf Jahren

Enrico N. wies auch heute während der Verhandlung jegliche Schuld von sich. Schließlich habe er den Nachbarn damit beauftragt, sich während seiner Abwesenheit um die Tiere zu kümmern, war seine fadenscheinige Rechtfertigung. Seine Lebensgefährtin, im vergangenen Jahr noch redselig, verweigerte heute ihre Aussage. Neben dem Staatlichen Untersuchungsamt und Mitarbeitern des Veterinäramtes wurden als Zeugen die Leiterin des aktion tier-Tierheims Hopfenberg in Hann.-Münden, Niedersachsen sowie der Regionalpartnerbetreuer von aktion tier, John F. Pyka, als Zeugen vernommen. „Wir wollten, dass ein vollständiges Tierhalteverbot ausgesprochen wird. Schließlich liegt gegen den Angeklagten bereits eine Vorstrafe im Bereich Tierschutz vor. Ich hätte auf härtere Sanktionen gehofft.“, so John F. Pyka von aktion tier, der den gesamten Fall von Anfang an betreut hat.

Dass Enrico N. einen Hund weiterhin halten darf und auch bereits Halter eines Hundes ist, ist in den Augen der Tierschutzorganisation aktion tier skandalös und zeigt, dass dem Tierschutz offenbar nicht das notwendige Gewicht verliehen wird. Die Staatsanwaltschaft behält sich vor in Revision zu gehen, um ein gänzliches Tierhalteverbot zu erwirken. (2006-06-28)

Fotomaterial können Sie kostenfrei unter » info@aktiontier-Pressestelle.org anfordern.

Weitere Informationen bei:
John F. Pyka, Regionalbetreuer von aktion tier,
Tel.: 0178/ 2375692
aktion tier – Menschen für Tiere e.V.
Pressestelle
Kaiserdamm 97
14057 Berlin
Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34
» www.aktiontier.org
» Info@aktiontier-Pressestelle.org


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