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Internationale Etikette Trainer besuchen Bucherer in Zürich

Hamburg, 21. Juni 2010. Das Tragen von Schmuck ist so alt wie die Menschheit selbst und
hatte in früheren Zeiten vielfältigen Symbolcharakter. Ob zierendes Beiwerk oder
Statussymbol, die richtige Auswahl ist wichtig. Dazu brauchen SIE und ER
Fingerspitzengefühl. Das Netzwerk Etikette Trainer International (ETI) wollte es genau
wissen und informierte sich über Trends und „Schmuck-Regeln“ bei dem renommierten
Traditionsunternehmen Bucherer in Zürich.
Das ETI Jahrestreffen fand dieses Mal am Zürich See statt, der Besuch bei Bucherer in der
berühmten Bahnhofstraße war eines der Programm-Highlights für das aktive Etikette-
Trainer-Netzwerk. Patrick Zeunert, stellvertretender Geschäftsführer von Bucherer und
Sales Manager Juan Pedro Casasola, fesselten die Teilnehmer(innen) mit einer
spannenden Präsentation zu den Themen “Was ist Schönheit?”, “Was Frauen wollen” und
“Welche Uhr zu welchem Anlass”? mindestens ebenso wie die Vorführung eines
Damenrings mit einem blauen Brillanten im Wert von 2,2 Mio. Schweizer Franken…
Schmuck soll die Trägerin schmücken und nicht umgekehrt. Doch was ist schön und
passend? Das Empfinden von Schönheit ist individuell unterschiedlich, sehr persönlich und
abhängig von vielen Faktoren. Bei Schmuck und Uhr gilt: Schön ist, was gefällt. Trotzdem
kommt es darauf an, wer was wo trägt. Ob frau Collier, Ohrringe, Armband und Uhr im
Business, zum Cocktail oder in der Freizeit trägt, hängt nicht nur von den Gegebenheiten
sondern auch von ihrer beruflichen und privaten Position ab sowie von geographischen
Gegebenheiten. Glücklicherweise gibt es heute nicht mehr so viele Regeln wie früher, als
da waren: Diamanten trägt frau nicht am Tage und schon gar nicht unverheiratet, Gold,
Platin und Silber sollte sie nicht mixen, Ringe nur am Ringfinger und so weiter.


Welche „goldenen“ Regeln gelten noch?
In Nordeuropa reichen wenige Glanzstücke, um einen Mann zu schmücken: ER wählt
seine Uhr/en nach Prestigebedürfnis und zu speziellen Gelegenheiten: nostalgisch,
sportlich, elegant, klassisch. Beim Mann zählt nach wie vor Technik und der Trend geht zu
großen Uhren. Zur Uhr trägt er vielleicht noch einen Siegel- oder Schmucksteinring (der
Ehering ist neutral), Manschettenknöpfe. Fertig. Herren, die Diamanten tragen möchten
(am Revers oder am Finger), nehmen welche mit schlichtem Oktaeder-Schliff. Ohr- und
Nasenringe, Gliederarmbänder sowie Schmuckplagiate sind indiskutabel.
SIE achtet auch darauf, dass der Schmuck zu ihrem Umfeld passt. In den meisten Berufen
verzichtet die Businessfrau auf „Klimperschmuck“, denn klirrende Armreifen und aneinander klappernde lange Ketten können für den Gesprächspartner nervig werden. Als
Faustregel: Fünf Schmuckstücke pro Frau reichen. Wer ein besonders auffälliges
Schmuckstück trägt, wählt dazu schlichte Kleidung und nur wenig anderen, dezenten
Schmuck. Schwerpunkte sind immer gut: Entweder nur auffällige Ohrringe, nur ein schönes
Armband oder nur auffallenden Halsschmuck. Zur Armbanduhr trägt SIE ein schmales
Armkettchen, falls überhaupt. Echtschmuck gibt es in allen Preislagen. Auch über den
Erwerb von Secondhand-Schmuck und gebrauchte Uhren darf ruhig nachgedacht werden.
Im Trend liegt der Solitär als Ehering, (Perlen-)Colliers, lange Goldketten sowie
geschwärzter Schmuck (Gold, das überzogen ist).
Zu festlichen Anlässen (Dresscode Black oder White Tie), darf der Schmuck üppiger
ausfallen und sollte echt sein. Es wird immer wieder empfohlen, dass Damen bei großen
gesellschaftlichen Einladungen keine Armbanduhr tragen sollten. Eine wissenschaftliche
Begründung dafür gibt es nicht. Vermutlich rührt diese Empfehlung daher, dass früher die
Herren den Zeitmesser im Auge haben mussten, während die Damen mit ihrem Schmuck
glänzten. Da heute auch Frauen wissen möchten, was die Stunde geschlagen hat, jedoch aus
Stilgründen zu solchen Anlässen keine "richtige" Uhr umbinden, tarnen manche ihre Uhr als
Armband: Sie tragen ein Armband oder auch einen Ring, in das/den eine kleine Uhr
eingearbeitet ist.
Für die kommende heiße Jahreszeit ist Folgendes zu beachten: Schmuck nur äußerst
sparsam einsetzen, weil schwere Accessoires wie eine zusätzliche Wärmequelle auf der
Haut liegen. Zudem schädigt Schweiß (auch Sauna) auf Dauer die Oberflächen der
Materialien. Schmuck ist empfindlich gegen Salzwasser und Chlor. Darum vor dem
Schwimmen Gold- und Silberschmuck stets ablegen. Der Seidenfaden von Perlenketten
wird durch Wasser brüchig und reißt leichter. Sonnencremes und andere Kosmetika sollten
mit einem Schmuckreinigungstuch nach dem Tragen beseitigt werden.
Brillenträgerinnen sollten sehr kritisch mit auffälligen, lang herunterhängenden Ohrringen
umgehen – diese Kombination kann nicht jede Altersstufe tragen. Ist die Brillenfassung
gold- oder silberfarben kann Ohrschmuck oder auch eine gesichtsnahe Kette schon zu viel
sein.
Und als kleines Schmankerl nahm die ETI-Gruppe aus der Bucherer-Präsentation eine
Statistik mit, die besagt, was Frauen sich am meisten wünschen (in dieser Rangfolge):
Handtaschen, Schuhe, Kleidung, Sonnenbrillen, Kosmetik und Wellness, (erwachsene)
Männer, Schmuck. Na dann …


ETI: Etikette Trainer International
ETI ist ein Zusammenschluss von internationalen Etikette Trainern, die gesellschaftliche
Entwicklungen diskutieren, mit traditionellen Formen vergleichen und gegebenenfalls neue
Standards setzen. Diese Empfehlungen werden in Seminaren, Pressegesprächen und
Veröffentlichungen transportiert. Alle Mitglieder haben eine qualifizierte Ausbildung im
Bereich Umgangsformen, Hotellerie, Gastronomie oder Protokoll und bilden sich ständig
weiter. Dieses Netzwerk von Spezialisten steht für Aktualität, Kompetenz und Qualität.



AUSSENDER:
Etikette Trainer International • Geschäftsstelle • Imme Vogelsang • Sonnenau 15 • 22089 Hamburg
Fon: +49 40 200 88 08 • Fax: +49 40 2000 49 89 • info@etikette-trainer.com • www.etikette-trainer.com


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