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Entwürfe für eine gute Zukunft

Zukunftsbilder der Orientierung vom 23. bis 29. April im Bildungshaus St. Arbogast

Nach 2003 und 2005 finden die „Tage der Utopie“ nunmehr zum dritten Mal im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis statt. Vom 23. bis 29. April präsentieren ausgewählte Persönlichkeiten - darunter Hirnforscher Joachim Bauer, Soziologe Reimer Gronemeyer oder Benediktinermönch Willigis Jäger - unterschiedlichste Entwürfe für eine gute Zukunft. Einmal mehr empfehlen sich die „Tage der Utopie“ damit als Begegnungsort für eine Fülle denkbarer Alternativen.

„Es ist unsere bewusste Entscheidung, den Tagen der Utopie kein Motto voranzustellen. Im Gegenteil: Unser Ziel ist es, durch die Vielfalt der Inhalte und Unterschiedlichkeit der Perspektiven eine Fülle denkbarer Alternativen erlebbar zu machen. Diese Tage der Ideen, die noch Utopien sind, verstehen sich mehr denn je als Bühne für Zukunftsbilder, Vorschläge, Diskussionen und Experimente des Möglichen.“

Größtmögliche Resonanz beim Publikum. Was den beiden Kuratoren, Bildungshaus-Leiter Josef Kittinger und Kommunikationsberater Hans-Joachim Gögl hier so selbstverständlich von den Lippen kommt, bildet gleichsam auch den Erfolg und die Qualität der rund einwöchigen Veranstaltung.
Von der Resonanz beim Publikum ganz zu schweigen: Nach mehr als 700 Besuchern im ersten Utopie-Jahr und 1300 im Jahr 2005, stößt sie heuer als eine der größten Vortragsveranstaltungen in Vorarlberg bereits an ihre organisatorischen Grenzen.
Eine Tatsache übrigens, die bei den Veranstaltern für Glücksgefühle sorgt.

Schlüsselfaktor Kooperation. Nicht bewusst angestrebt, sondern glücklich gefügt hat es sich auch, dass es die menschliche Fähigkeit zur Kooperation ist, die den roten Faden im diesjährigen Veranstaltungsprogramm bildet.

So liefert der Hirnforscher Joachim Bauer eine fundamentale Kritik des darwinistischen Weltbild, indem er als zentrale Strategie der Evolution nicht den Wettbewerb, sondern die Fähigkeit zur Kooperation aufzeigt.

Dem Thema Kooperation nähert sich auch Soziologe Reimer Gronemeyer. Er stellt dem Phänomen Vereinzelung im Alter ein kooperatives System mit sozialem Mehrwert entgegen. Es ist die Vision einer würdevollen, innovativen und produktiven Form von Geben und Nehmen zwischen persönlichen, familiären, ehrenamtlichen oder staatlichen Interessen für die Zeit des letzten Lebensabschnittes.

Eine utopisch-genüssliche Revolution am Bodensee zettelt Stefan M. Seydel an. Der Soziologe skizziert ein Bild vom Leben, das geprägt ist von bäuerlich-klösterlich-kooperativen Strukturen und der Freiheit des Individuums, seinen ureigensten Interessen nachzugehen. Der Preis dafür: zwei Halbtage Arbeit für die Gemeinschaft.

Strategien für den ländlichen Raum. Außergewöhnliche Kooperationen mit bestehenden Bauten geht Architekt Gion Caminada in seinem Schweizer Heimatort Vrin ein, wo er behutsam fortsetzt, was seine Vorfahren begonnen haben. Der Tiroler Philosoph Josef Perger begreift diese spezifische Sensibilität Caminadas als zentrale Grundlage für neue Strategien im ländlichen Raum.

So einfach wie radikal ist schließlich die Kernaussage von Benediktinermönch und Zen-Meister Willigis Jäger. In der mystischen Erfahrung betreten und erleben Zen-Praktizierende, Rosenkranzbetende oder ein tanzender Sufi den gleichen Bewusstseinsraum. Würde die Erkenntnis von Vertretern und Gläubigen der Weltreligionen anerkannt, wäre dies ein substanzieller Beitrag zum Frieden.

Visionen für Vorarlberg. Bereits geografisch auf dem Boden der Realität angekommen sind die Utopien von Vmax 2031, einer kleinen, losen Gemeinschaft engagierter Menschen in Vorarlberg. Mit ihren Visionen konkreter Modelle der Zusammenarbeit für das „Ländle“ schaffen sie es, die vorgestellten Thesen zu konkretisieren.

Ganz auf Resonanz angelegt sind letztlich auch die Kompositionen, die der irische Bratschist Garth Knox für die einzelnen Veranstaltungsabende geschrieben hat. Gemeinsam mit der Flötistin Magali Imbert wird er die Vorträge ein- und ausleiten. 20.03.2007



Weitere Informationen und Anmeldung: » www.tagederutopie.org
oder telefonisch im Bildungshaus St. Arbogast unter Tel. 0043/(0)5523/62 501-28


Fact-Box:
Tage der Utopie 2007 – Entwürfe für eine gute Zukunft
Montag, 23. bis Sonntag, 29. April 2007, Bildungshaus St. Arbogast

Vorträge:
Montag, 23. April, 19 Uhr:
Kooperation als gesellschaftliches Zukunftsprojekt, Joachim Bauer
Dienstag, 24. April, 19 Uhr:
Koproduktion: Neue Modelle für das Leben im Alter, Reimer Gronemeyer
Mittwoch, 25. April, 19 Uhr:
Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Stefan M. Seydel
Donnerstag, 26. April, 19 Uhr:
Peripherie als Hoffnungsträger? Gion A. Caminada, Josef Perger
Freitag, 27. April, 19 Uhr:
Vmax 2031 - Visionen für Vorarlberg, Michaela Wagner, Thomas Häusle, Martin Pfanner
Sonntag, 29. April, 11 Uhr:
Visionen einer globalen integralen Spiritualität, Willigis Jäger

Dialoge:
Dialoge mit den Referenten finden jeweils am Folgetag der Vorträge von 9 bis 12.30 Uhr statt, Dialog und praktische Übungen mit Willigis Jäger am Sonntag von 14 bis 16 Uhr.



Ausstellung und Buch:
Zur Veranstaltung erscheint ein Buch mit Beiträgen aller Referenten und Fotos der Objekte des Künstlers Hannes Ludescher. Während der Veranstaltungswoche findet eine begleitende Ausstellung mit den „Schwebenden Steinen“ im Bildungshaus St. Arbogast statt.

Musik
Utopische Resonanzen nennt Garth Knox seine Auftragskompositionen für die „Tage der Utopie“. In gemeinsamer Aufführung mit der Flötistin Magali Imbert hat der irische Komponist und Bratschist für jedes Vortragsthema eine Arbeit geschrieben.
Eine CD mit den Musikbeiträgen wird nach Abschluss der Veranstaltung erscheinen.

Podcast:
Erstmals werden alle Vorträge am Folgetag als Video- und Audiofile auf » www.tagederutopie.org zum download verfügbar sein. Zudem werden die „Tage der Utopie“ wieder live per Videokonferenz nach Kirchbach (Steiermark) sowie per Video in weitere österreichische Orte übertragen.

Kosten:
Einzelvortrag: € 14,-
Einzelvortrag und Buch: € 22,-
Buch: € 14,-
Dialog (Austausch mit dem jeweiligen Referenten in Kleingruppen):€ 45,-
Tage der Utopie-Pauschale (alle Vorträge, Dialoge, Buch): € 290,-

Abendbuffet mit Vorarlberger Spezialitäten, inkl. Getränken: € 14,-
Nächtigung mit Frühstück: € 34,40
Mittagessen: € 10,60
Tage der Utopie-Vollpension: € 272,40

Ermäßigung Vorträge und Dialoge:
50 Prozent für Schüler, Studenten, u.ä.
15 Prozent für Club-Ö1-Mitglieder

Rückfragehinweis für die Redaktionen:
Gerda Zimmermann, Bildungshaus St. Arbogast, T 0043/(0)5523/62 501-17,
E » gerda.zimmermann@kath-kirche-vorarlberg.at


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