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11. Januar 2008 - Die digitale Produktentwicklung ermoeglicht es, computergestuetzte Versuchsmodelle von Maschinen oder Fahrzeugen schnell und effizient in reale Produkte umzusetzen. FunctionalDMU ist eine Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft, die darauf zielt, die bisherigen Digital Mock-Ups mit funktionalen Aspekten zu erweitern.

Digital Mock-Up (DMU) - ein virtuelles Modell,
das die Produktstruktur und die lagerichtige
Geometrie eines Produktes repraesentiert - ist in
der industriellen Praxis ein fester Bestandteil
der virtuellen Produktentwicklung. Die DMU und
die dazugehoerigen Softwarewerkzeuge
beruecksichtigen bisher nur die Geometrie der
Produkte. In der heutigen industriellen
Produktentwicklung spielen aber auch
mechatronische Komponenten eine immer wichtigere
Rolle. Es fehlen die Moeglichkeiten, die DMU um
solche funktionalen Aspekte zu erweitern.

Die Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft
FunctionalDMU geht dieses Problem an und bezieht
bei ihren Modellen funktionale Aspekte mit ein.
Vorraussetzung dafuer ist, dass die Fachgebiete
Mechanik, Elektronik, und Software-Entwicklung
eng zusammenarbeiten. In der Initiative
FunctionalDMU haben sich dazu das
Fraunhofer-Institut fuer Graphische
Datenverarbeitung IGD, das Fraunhofer-Institut
fuer integrierte Schaltungen IIS Institutsteil
Entwurfsautomatisierung EAS, das
Fraunhofer-Institut fuer Offene
Kommunikationssysteme FOKUS und das
Fraunhofer-Institut fuer Betriebsfestigkeit und
Systemzuverlaessigkeit LBF zusammengeschlossen.

Ziel der beteiligten Fraunhofer-Institute in dem
gemeinsamen Projekt ist es, virtuelle
mechatronische Systeme in DMU funktional zu
integrieren und diese zu evaluieren. Das Projekt
soll das Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik
und Software visualisieren, um das
Systemverhalten schnellstmoeglich bildhaft zu
erleben. Weiterhin wollen die Fraunhofer-Forscher
verschiedene Verhaltensmodelle kombinieren und
ueberlagern. Sie erhoffen sich davon die
Modellvarianten effizient analysieren zu koennen.
Die Wissenschaftler aus den verschiedenen
Bereichen bauen darauf, moegliche Zielkonflikte
im Modell fruehzeitig zu erkennen und zu
kommunizieren, um bestmoegliche Alternativen bestimmen zu koennen.

Loesungen fuer die Industrie

Bestimmte Bereiche der Industrie arbeiten viel
mit virtuellen mechatronischen Produkten, deren
Verhalten sich durch die Kombination und
Wechselwirkung des Verhaltens ihrer Teilsysteme
definiert. Ein Workshop am Fraunhofer IGD hat
gezeigt, dass diese Industriezweige haenderingend
nach Softwarewerkzeugen und Methoden sucht, die
diese virtuellen mechatronischen Produkte fruehzeitig funktional integrieren.

Um die Einschraenkungen bisher verfuegbarer
Ansaetze zu ueberwinden, entwickeln die
Kooperationspartner in dem Projekt gemeinsam ein
neuartiges flexibles funktionales DMU-Framework.
Die Framework-Funktionalitaet wollen die
Forscherinnen und Forscher mit zwei
Demonstratoren nachweisen. Beide kommen aus den
Bereichen Automobil- und Maschinenbau. Der erste
Demonstrator zeigt einen Fensterheber. Er dient
dem Nachweis der Machbarkeit des
Integrationskonzeptes ueber unterschiedliche
kommerzielle Simulatoren und deren Verbindung zur
Co-Simulation, unter anderem von SimPack,
Matlab/Simulink und Dymola. Der zweite
Demonstrator "Prüfstand" dient dazu, die
Umsetzung des FDMU-Konzeptes an einem realen Aequivalent zu bestaetigen.

Der Industriearbeitskreis FDMU-Forum steht der
anwendenden Industrie zur Mitarbeit im Projekt
offen. Dort werden industrielle Anforderungen und
Fragestellungen projektbegleitend diskutiert und bearbeitet.

Die Homepage » www.functionalDMU.org informiert Sie
ueber aktuelle Themen und Termine.

Kontakt:

Dr.-Ing. André Stork
Fraunhofer IGD
Fraunhoferstr. 5
64283 Darmstadt
Telefon: 06151 155-469
E-Mail: andre.stork@igd.fraunhofer.de
» www.functionalDMU.org



Aussender
Melanie Roth
Presse- und Oeffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD Fraunhoferstrasse 5 64283 Darmstadt Deutschland

Telefon: +49 (0) 6151/155-429
Fax: +49 (0) 6151/155-446
E-Mail: melanie.roth@igd.fraunhofer.de
URL: » http://www.igd.fraunhofer.de/


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