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24.12.2007 - Der Niederrhein ist immer schon ein Transitland gewesen. Fangen wir bei den Römern an, die am linken Niederrhein (Xanten!) stark präsent waren und mit ihren Gründungen bis heute eine Rolle spielen. Am Ende des Mittelalters von 1586 bis 1597 hinterließen die Spanier, zum Beispiel, in Moers ihre Spuren. Von 1794 bis 1815 war der gesamte linke Niederrhein erst französisch besetzt, dann Teil der französischen Republik. Im 20. Jahrhundert kamen Belgier im Zuge der Ruhrgebietsbesetzung an den Niederrhein (Neuss, Moers etc.), nach Ende des Zweiten Weltkrieges folgten die Engländer. Heute betont die Euregio Rhein-Maas den grenzüberschreitenden Dialog Niederrhein Niederlande.

Diesen grenzüberschreitenden europäischen Dialog thematisiert, wenn auch mit künstlerischen Mitteln, die Ausstellung "50 Jahre Europa - Der Gesang der Amazonen, der in Düsseldorf und Berlin lebenden Malerin Dorothea Schüle. Die Bilderschau wird vom 13. Januar 2008 bis zum 10. Februar auf Schloss Neersen gezeigt wird. Die Vernissage findet am 13. Januar um 11 Uhr statt.

In dem Malzyklus, der 2007 mit dem mit 5.000 € dotierten Kaiserswerther Kunstpreis ausgezeichnet wurde, zitiert die aus Baden-Württemberg stammende Künstlerin "Europa" als holde Weiblichkeit im europäischen Film von 1957 (Verträge von Rom) bis 2007. Die Künstlerin will, wie Kurator Gottfried Böhmer betont, mit diesem Zyklus auf die Bedeutung des Films unter besonderer Beachtung der Rolle der Frau - für das Entstehen der europäischen Nachkriegskultur hinweisen. „Ohne die europäische Nachkriegskultur, zu der auch der europäische Film gehört, wäre die heutige Völkerverständigung, das heutige politische Europa undenkbar“, betont Böhmer. "Angesichts der vielen Europaskeptiker sei viel mehr „europäische Kultur“ nötiger als bisher, so Böhmer, denn durch Kulturaustausch könne die europäische Integration besser gelingen. „Nur durch viele kleine Ausstellungen, Theateraufführungen oder Konzerte - z.B. schwedischer Künstler in Belgien oder spanischer in Deutschland - kann in Europa das gegenseitige Verständnis füreinander wachsen.“ Für diese Integration durch Kulturaustausch seien „Großereignisse“ weniger geeignet. Die Ausstellung von Dorothea Schüle soll deshalb auch in anderen deutschen Städten sowie in Brüssel und Straßburg gezeigt werden.


Dorothea Schüle hat an der Kunstakademie in Münster studiert. Die 1970 in Pforzheim geborene Malerin ist Meisterschülerin von Professor Hermann-Josef Kuhna. Im Jahr 2003 erhielt sie ein Gaststipendium in der Villa Romana, Florenz.

Der ausschließlich Künstlerinnen vorbehaltene Kaiserswerther Kunstpreis geht auf eine Idee und Initiative aus dem Jahr 2004 von Gottfried Böhmer, dem künstlerischen Leiter der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf Berlin, zurück. Ein Jahr später ging der damals erstmalig verliehene Kaiserswerther Kunstpreis an die Malerin Johanna Rzepka, Studentin von Professor Gerhard Merz und Professor Jörg Immendorff an der Kunstakademie Düsseldorf. Den Preis loben Professor Dr. Martin Jörgens und Dr. Afschin Fatemi aus Düsseldorf-Kaiserswerth gemeinsam mit der "Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf Berlin" aus.

Die "Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf Berlin" fördert Künstlerinnen aus dem Bereich bildende Kunst, klassische Musik, Jazz und Tanztheater seit nunmehr 12 Jahren. Bisher wurden über 100 Projekte verwirklicht.
Über eine Berichterstattung würden wir uns freuen.

Interviews mit Dorothea Schüle nach Terminabsprache möglich. Digitale Pressefotos auf Nachfrage vorhanden.

Vernissage: 13. Januar, 11 Uhr, Schloss Neersen
Ausstellungsdauer: 13.01.08 - 10.02.08
Öffnungszeiten: Di.-Fr.: 17-19 Uhr; Sa+So 11-17 Uhr, Am 19.01.08 ist die Ausstellung geschlossen.
Aussender:
Jörg Schwarz



Weitere Infos unter: Gottfried Böhmer 0178/693 04 93 oder » www.freundederkuenste.de


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