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Aktuelles Undercover-Material aus Heidemark-Mastbetrieb angekündigt

PETA Deutschland e.V.: Missstände sind systemimmanent / Auslistung von QS-Fleischprodukten gefordert

06.12.2007 - Seit Monaten steht das QS-Qualitätssiegel der QS-GmbH bundesweit in der Kritik. Ausgelöst durch von PETA-Deutschland e.V. veröffentlichte Recherchen, die gequälte Tiere und unhygienische Zustände in nachweislich mehreren QS-zertifizierten deutschen Mastbetrieben zeigen, betont die Organisation, dass die aktuell durch behördliche Durchsuchungen in der Kritik stehende Fa. Heidemark nach deren eigenen Angaben QS-zertifiziert ist. PETA-Deutschland e.V. liegt Bildmaterial aus dem Vorraum des Putenmastbetriebes in Garrel aus April 2006 vor, welches die unhygienischen Zustände und die Verabreichung von Medikamenten über das Trinkwasser dokumentiert. Darüber hinaus liegt PETA-Deutschland e.V. aktuelles Undercover-Bildmaterial aus einem Heidemark-Putenmastbetrieb in Vechta-Langförden aus September und Oktober 2007 vor.
„Die Missstände in den Massentierhaltungsanlagen sind normal und systemimmanent“, betont der promovierte Agrarwissenschaftler Dr. Edmund Haferbeck Dr. Edmund Haferbeck von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V.. „Die Gesetzgebung in Deutschland, die das Seehofer-Ministerium (BMVEL) zu vertreten und zu verantworten hat, leistet der auch strafrechtlich relevanten Tierquälerei massiv Vorschub“. Wenn METRO Heidemark-Produkte aufgrund der Ermittlungen ausgelistet hat, dann sollte der Konzern unverzüglich QS-Fleisch auf den Index setzen, so der Agrar- und Rechtsexperte weiter
Für eine zivilisierte Gesellschaft ist es unerträglich, in einem Zeitalter, wo der Tierschutz über den Artikel 20a des Grundgesetzes Verfassungsrang erhalten hat, die Existenz solcher Missstände als täglich wiederkehrenden Zustand zur Kenntnis zu nehmen und es Branchen gibt, die solches noch verteidigen.
Das QS-Siegel ist eine Irreführung der Verbraucher, die sich die Einzelhandelskonzerne Lidl, Metro, Rewe, Aldi, Tengelmann und Edeka zu Nutze machen, um Fleisch aus der industriellen Massentierhaltung an den Verbraucher zu bringen. QS hat bislang vergeblich mittels Einstweiliger Verfügungen versucht, die Wertungen und Enthüllungen von PETA-Deutschland e.V. untersagen zu lassen.
Weiteres Film- und Dokumentationsmaterial findet sich auf der PETA-Homepage » www.peta.de.


Wir freuen uns über redaktinelle Berichterstattung.

Kontakt: Dr. Edmund Haferbeck, Tel.: 07156-1782828 od. 0171-4317387

Pressestelle
PETA-Deutschland e.V
Dieselstr. 21
70839 Gerlingen
07156-178-2826
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www.peta.de


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