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Erfolgreiches 2. Stakeholder Forum

Paris, 11. Dezember 2007 - Die Machbarkeitsstudie des FAB Europe Central (FAB EC) über einen funktionalen Luftraumblock im Herzen Europas macht gute Fortschritte. Beim 2. Stakeholder Forum in Paris wurden den mehr als 120 Beteiligten aus der Luftfahrtbranche erste Ergebnisse vorgestellt. Gastgeber Marc Hamy, Geschäftsführer der französischen Flugsicherungsorganisation DSNA, sagte: "Dieses Forum ist eine wichtige Plattform für den Meinungsaustausch aller Beteiligten und ein guter Indikator für die Qualität und den Fortschritt unserer Arbeit. Die Rückmeldungen, die wir heute erhalten haben, machen uns sehr zuversichtlich."

Genaue Leistungsziele vereinbart
Die Zwischenergebnisse sind vielversprechend und der kooperative Ansatz, der im FAB EC verfolgt wird, gewährleistet, dass wir weiter vorankommen und die Machbarkeitsstudie im Sommer 2008 abschließen können. Angesichts der erwarteten 50-prozentigen Steigerung im europäischen Flugverkehr bis 2018 zielt der FAB EC darauf ab,
- die Sicherheit und Effizienz im Flugverkehrsmanagement zu erhöhen,
- das europäische Ziel einer durchschnittlichen Verspätung von nicht mehr als einer Minute zu erreichen
- und die Streckengebühren um 17 Prozent zu verringern, indem gewährleistet wird, dass die Kosten um höchstens 25 Prozent steigen. Dieses Ziel soll durch die stärkere Nutzung von Synergien zwischen Flugsicherungsorganisationen erreicht werden.

Darüber hinaus wird der FAB EC durch verbesserte Streckenführungen und Flugprofile sowie kürzere Flugwege dazu beitragen, die Auswirkungen des Luftverkehrs auf die Umwelt zu verringern.

Erste Trends bestätigen diese ehrgeizigen Ziele und machen Mut, an Europas größtem funktionalen Luftraumblock weiterzuarbeiten.

Größter FAB verbessert den Flugverkehr in Europa
Jules Kneepkens, Vorsitzender der High Level Policy Group und Generaldirektor der belgischen Zivilluftfahrtbehörde: "Die Partner im FAB EC haben Leistungsziele in den Bereichen Sicherheit, Umwelt, Kapazität, Wirtschaftlichkeit, Flugeffizienz und Effektivität definiert. Wir haben die erste Stufe unseres ehrgeizigen Ziels erreicht, und ich kann mit Stolz sagen, dass wir große Fortschritte machen."

Die Machbarkeitsstudie wird Mitte 2008 fertig gestellt sein. Dann liegt es in der Verantwortung der Staaten zu entscheiden, ob der funktionale Luftraumblock FAB EC eingerichtet werden soll. Um diesen Prozess zu beschleunigen, wurde eine mehrstufige Vorgehensweise gewählt, die vorsieht, dass zuerst innerhalb von 12 Monaten eine politische Willenserklärung vorgelegt und dann in einem zweiten Schritt ein Rahmenabkommen geschlossen wird. Herr Kneepkens betonte: "Ich zähle auf die Unterstützung aller Beteiligten – nur so können wir den FAB EC erfolgreich einführen und Verbesserungen im europäischen Flugverkehr erzielen".

Fruchtbarer Austausch zwischen den Beteiligten
Ziel des 2. Stakeholder Forums in Paris war die Weiterführung des Konsultationsprozesses sowie gemeinsame Diskussionen und der offene Meinungsaustausch. Redner von Verbänden der Luftverkehrsunternehmen, Gewerkschaften und der Europäischen Kommission waren eingeladen, um hier darzulegen, wie ihre Erwartungen gegenüber den Flugsicherungsorganisationen sowie den zivilen und militärischen Behörden der sechs beteiligten Staaten aussehen. Wie erwartet haben die Vertreter aus der freien Wirtschaft, wie Luftraumnutzer und Luftverkehrsunternehmen, ein großes Interesse an einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit sowie anderer Aspekte im Flugverkehr, wie Kapazität, Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Schwerpunkte der Sozialpartner sind vor allem bestmögliche Arbeitsbedingungen aller Berufsgruppen in der Flugsicherung.

Die Organisatoren des Forums freuten sich über die konstruktive Atmosphäre in Paris und den offenen Dialog, bei dem Anliegen und Fragen gemeinsam erörtert werden konnten. Zusammenfassend sagte Marc Hamy, Geschäftsführer der französischen Flugsicherungsorganisation DSNA: "FAB EC ist eine große Gemeinschaft mit ebenso vielen Meinungen und Interessen wie Mitgliedern. Um unsere Studie und Arbeit zum Erfolg zu bringen, müssen wir alle anhören und verstehen."

Hinweis an die Redaktionen:

Über FAB EC

Um auf die Herausforderungen zu reagieren, die aus dem Anstieg des Flugverkehrs in Europa resultieren, hat die Europäische Kommission mit ihrer Single-European-Sky-Initiative die Schaffung sogenannter funktionaler Luftraumblöcke (FABs) gefordert. Diese Luftraumblöcke sollen sich nicht, wie dies in den meisten Teilen Europas heute der Fall ist, an nationalen Grenzen sondern an den Verkehrsströmen orientieren.

Sechs europäische Staaten (Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz) prüfen derzeit in einer Machbarkeitsstudie die Möglichkeiten, die ein gemeinsamer Luftraumblock mit dem Namen FAB Europe Central bietet, um das von der Europäischen Kommission gesteckte Ziel zu erreichen.

Der Luftraum der sechs Staaten im Herzen Europas hat eine der höchsten Verkehrsdichten und den komplexesten Flugverkehr der Welt. Die meisten europäischen Großflughäfen liegen in diesem Gebiet und die wichtigsten zivilen und militärischen Luftstraßen durchqueren es.

Der FAB EC-Luftraum zeichnet sich aus durch:
- eine Fläche von 1,7 Mio. km²
- 5,5 Mio. Flüge pro Jahr
- 55% des gesamten europäischen Flugverkehrs
- einen 50-prozentigen Verkehrsanstieg im Zeitraum von 2005 bis 2018


Weitere Angaben

Fotos vom 2. Stakeholder Forum sowie weitere Informationen zur FAB EC-Studie finden Sie unter » www.fab-europe-central.eu. Außerdem können Sie gerne einen der folgenden FAB EC-Vertreter kontaktieren:

Belgocontrol, Belgien
Guy Viselé, Nadine Meesen, +32 2 206 2007 / 2023

DSNA, Frankreich
Thierry Liabastres, Jean-Marie Piduch, +33 15809 4901

DFS, Deutschland
Axel Raab, Roland Beran +49 6103 707 4160 / 4190

LAA, Luxemburg
Gilbert Meyer, +352 4798 2001

LVNL, Niederlande
Katinka Horvath, Paul Hazebroek, +31 20 406 2175

Eurocontrol/Maastricht Upper Area Control Centre
Fred Könnemann, Mireille Roman, +31 43 366 1247 / 1352

skyguide, Schweiz
Rosemarie Rotzetter, Patrick Herr, +41 22 417 40 08






DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
Claudia Sielaff
Unternehmenskommunikation
Am DFS-Campus 10
63225 Langen
Tel.: 06103 707 4111
Fax: 06103 707 4196
email: claudia.sielaff@dfs.de


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