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Designer-Computer vom Handy-Hersteller

Das Nokia Booklet 3G ist ein stylishes Netbook (obwohl der Hersteller diesen Begriff nie verwendet, sondern von einem "Mini-Laptop" spricht), das sich besonders durch die lange Laufzeit von über 10 Stunden im Praxisbetrieb auszeichnet. Das kleine Gerät leitet die Abwärme ohne Lüfter direkt in das hübsche Alugehäuse. Praktisch ist, dass der Mobilfunkgigant Nokia neben dem üblichen WLAN-Feature auch ein 3G Empfangsteil integriert hat, was heute immer noch nicht Standard ist. Die SIM-Karte (in der normalen Größe!) wird rechts in einen Slot gesteckt und kann sogar im laufenden Betrieb gewechselt werden.

Das auf den ersten Blick mit etwas kleineren Tasten als andere 10"-Netbooks ausgestattete Nokia-Gerät überzeugt in der Praxis in jeder Hinsicht. Es gibt kaum einen Mini-Laptop, mit dem man so perfekt tippen kann wie mit dem Booklet 3G. Auf Anhieb trifft man jede Taste und wer das 10-Finger-System gut beherrscht, erreicht sogar die Zifferntasten ohne Probleme. Keine Selbstverständlichkeit im Gegensatz zu vergleichbaren Computern. Lediglich die Return-Taste liegt vielleicht etwas weit rechts außen, weshalb man gelegentlich den #-Key erwischt, das ist aber höchstens eine Sache der Gewöhnung.

Das Display des Netbooks hinterlässt leider einen durchschnittlichen Eindruck, zwar steht eine unüblich hohe Auflösung von 1280x720 Bildpunkten zur Verfügung, die Darstellung ist aber zu wenig kräftig und und wirkt immer konstrastarm. Toll ist die Tatsache, dass sich der Bildschirm fast plan nach hinten schwenken lässt. Das eröffnet gute ergonomische Möglichkeiten zur Arbeit in der Praxis.

Da das Nokia Booklet 3G mit einem stromsparenden, älteren Prozessor als bei den aktuell verkauften Massenmodellen ausgestattet ist, leidet die Leistung im Vergleich etwas. Serienmäßig ist das Netbook im Energiesparmodus ("Ausbalanciert") aktiviert. Wer mehr Power benötigt, kann mit einem Klick auf das Batteriesymbol in der Taskleiste schnell in den Modus "Höchstleistung" wechseln.

Neben der guten Ergonomie bei der Tastatur überzeugt auch das ausgezeichnete Trackpad, das durch zwei große Maustasten unterstützt wird. Selbst hartnäckige Klicker werden aber beim Booklet zu Tippern, denn ähnlich wie bei iPod Touch, iPhone & Co. gibt es hier eine Multitouch-Funktion, mit der mit durch die Verwendung von zwei Fingern Webseiten oder Navi-Karten vergrößern kann, ganz praktisch für die Ovi-Maps oder ähnliche Zwecke. Der integrierte GPS-Chip funktioniert übrigens nur bei eingesteckter SIM-Karte und Netzempfang. Das Aufwecken aus dem Standby-Betrieb erfolgt beim Booklet durch einen Doppelklick auf das Trackpad.

Unser Fazit: Der Nokia Booklet 3G Mini-Laptop ist ein sehr gutes Netbook, das mit einer herausragenden Laufzeit alle anderen mobilen Computer aussticht. Da es absolut geräuschlos arbeitet und eine sehr gute Tastatur besitzt, kann es jedem Heavy-User nur empfohlen werden. Zwar lässt sich der Hersteller die gebotene Qualität durchaus bezahlen und das Gerät kostet praktisch das Doppelte im Vergleich zum Windows-Mitbewerb, die Finnen sehen aber gerade bei der Materialanmutung und Leistung wohl eher Apple als Konkurrent. Wer das Booklet 3G neben ein Apple Notebook legt und nicht unbedingt Mac-Programme benötigt, wird mit dem Windows 7 Starter-Modell mehr als zufrieden sein. Denn trotz des relativ geringen und leider nicht erweiterbaren RAM-Speichers von einem Gigabyte, funktionieren die meisten Anwendungen auf dem Nokia-Computer mit ausreichender Leistung. Da man damit tatsächlich einen ganzen Arbeitstag lang ohne Netzteil auskommt, handelt es sich hier um einen echten mobilen Allrounder. Das hochauflösende Display könnte zwar insgesamt mehr begeistern und beim Außeneinsatz weniger spiegeln, im Biergarten wird man das edle Netbook aber sowieso kaum einsetzen.

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