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WASCHMASCHINE, STÜRZE, FEUER: WAS FESTPLATTEN,
SPEICHERKARTEN, USB-STICKS UND CDS WIRKLICH AUSHALTEN



München, 4. April 2008 – Speichermedien sind die Tresore der digitalen Welt.
Privates und Berufl iches, Finanzielles und Unterhaltsames, Peinliches und Verbotenes
– auf digitalen Datenträgern fi nden sich all die Geheimnisse, die früher
bevorzugt in Schließfächern und Banksafes lagerten. Ein Verlust dieser Daten
kann teuer werden. Das wissen nicht nur Liechtensteiner Bankkunden, denn
neben dem doch eher seltenen Diebstahl drohen Speichermedien viel trivialere
Gefahren. Das reicht vom mitgewaschenen USB-Stick über die zerkratzte CD bis
zur magnetisierten Festplatte. Das Technikmagazin CHIP hat deshalb erstmals
getestet, wie zehn verschiedene Speichertypen mit extremen, aber alltäglichen
Belastungen zurechtkommen.

Drei USB-Sticks unterschiedlicher Qualität, zwei Speicherkarten, drei verschiedene
Festplatten und zwei CD-Rohlinge, einer davon besonders kratzbeständig, wurden
dem Härtetest ausgesetzt. Die Ergebnisse fi elen zum Teil überraschend aus, wie
CHIP-Redakteur Thomas Littschwager berichtet: „Erstaunlicherweise können weder
starke Magneten noch Minusgrade den Speichermedien gefährlich werden. Flüssigkeiten
schaden nur den Festplatten. Hitze und hohen Druck hingegen können jeden
Typ zerstören, wenngleich es auch hier positive Überraschungen gibt.“
So schnitten die zehn Speichertypen auf den neun Stationen des Extremtests ab:

1. Feuer-Test
Die zwei Minuten in der Stahlwanne mit brennendem Spiritus überstanden nur die
beiden hochwertigeren USB-Sticks und eine Standard-Festplatte.
2. Cola-Test
Um die aggressiven Eigenschaften von Cola ranken sich Mythen; das 14-Stunden-
Bad des CHIP-Tests zerstörte aber nur die Festplatten, die Flüssigkeiten grundsätzlich
nicht vertragen.
3. Koch-Test
Zehn Minuten im kochenden Spaghetti-Wasser ruinierten einen USB-Stick und eine
Compact-Flash-Karte – und natürlich die wasserempfi ndlichen Festplatten.
4. Eis-Test
Eine Nacht im Gefrierfach bei minus 18 Grad Celsius? Kein Problem, alle Medien
überstanden die Kälte schadlos.
5. Magnet-Test
Fünf Sekunden lang wurde jeder Speicher einem extrastarken Neodym-Eisen-Bor-
Magneten ausgesetzt. Die Sättigungsmagnetisierung von 1,6 Tesla konnte etwas
überraschend keinem einzigen Testkandidaten etwas anhaben.
6. Sand-Test
Unter der Einreibung mit feinkörnigem Quarzsand litten erwartungsgemäß die CDRohlinge,
denen aber wenigstens ein Teil der Daten noch zu entlocken war.
7. Fall-Test
Den Sturz aus dem sechsten Stock des CHIP-Redaktionsgebäudes (Fallhöhe 15 Meter)
überlebten nur die CDs, die Speicherkarten und ein besonders stabiler USB-Stick.
8. Auto-Test
Wenn ein US-Army-Hummer H1 (Leergewicht 3,6 Tonnen) über Speichermedien rollt,
behalten zwei USB-Sticks vielleicht nicht die Fassung – wohl aber die Daten. Der Rest:
Schrott.
9. Wasch-Test
Hauptwaschgang bei 90 Grad mit Buntwaschmittel, anschließend Schleudern bei 1.200
Umdrehungen pro Minute – damit lassen sich weder Sticks, noch Cards, noch CDs beeindrucken.
Nur den Festplatten war’s wieder zu feucht.
Der komplette Härtetest ist in der aktuellen CHIP 05/2008 zu fi nden, die derzeit im
Handel ist. Die CHIP-Redaktion hat auch ein Testvideo produziert, das ab 8. April im
Internet unter www.chip.de/crashtest kostenlos bereit steht.


Ihre Ansprechpartnerin:
Judith Berkemeyer
Leiterin PR-Team
Tel.: 089/746 42 – 369
Fax: 089/746 42 – 274
E-Mail: jberkemeyer@chip.de
www.chip.de


Über CHIP
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über technische Entwicklungen und stellt die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
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und derzeit in 16 Ländern Europas und Asiens vertreten. In vielen dieser Länder ist
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