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Geboren als das älteste Kind des Ehepaares Scheer im Jahre
1922 erlebte Raute Süß eine Kindheit, die zunächst von mehreren
Umzügen geprägt war, bedingt durch berufliche Wechsel
des Vaters. Rauthgundis, wie ihr Taufname lautet, und ihre drei
Brüder hatten eine strenge Mutter, die keine Rücksicht auf die
kindlichen Gefühle nahm. Beide Eltern waren schon vor der
Machtübernahme Hitlers und vor dem Anschluss Österreichs
ausgeprägte und überzeugte Nationalsozialisten, was Rauthgundis
mehr oder weniger unreflektiert übernahm.

Rauthgundis Berufswunsch Kindergärtnerin sollte sich zunächst
zerschlagen, an einem Kindergärtnerinnenseminar lehnte man
sie ab, weil sie nicht „rassenrein“ war. Für das Mädchen brach
eine Welt zusammen, sie hatte keine Ahnung und auch jetzt
klärte man sie nicht auf. Doch die junge Frau gab nicht auf,
bewarb sich in Posen auf einer Schule und hatte Glück. Sie
konnte die Ausbildung mit der Prüfung abschließen, es reichte
der kleine Ariernachweis.

Es kam die erste Anstellung in Posen, der Zweite Weltkrieg und
die Flucht in den Westen. Die Autorin schildert wie sie und ihre
Kolleginnen es meisterten, die 62 Heimkinder aus Posen über
Berlin an die Nordsee zu bringen. Dort erlebte Rauthgundis
auch das Kriegsende und die Befreiung. Es sollte aber noch
zehn weitere Monate dauern, bis sie wieder in ihrer Heimat
Österreich angekommen war und ihre Familie wiedersah.


168 Seiten · Format 13,5 x 21,5 cm · 13,90
ISBN-10 3-902514-54-X · ISBN-13 978-3-902514-54-7

Raute Süß,
geboren 1922 in Innsbruck, aufgewachsen in Landeck und Eisenstadt.
Absolvierte die Schule für Kindergarten- und Hortpädagogik in Posen (Poznan´)
mit Staatsprüfungsabschluss. Anschließend, dort beruflich tätig, Anfang 1945
Flucht mit 62 Kindern in den Westen, schwierige Rückkehr nach Österreich.
Die Autorin lebt seit 1949 mit ihrem Mann in Linz und hat drei Söhne.

Pressekontakt:

Dagmar Suttnig
Presse & Vertrieb

edition nove · Dornraingasse 3 · A-7312 Horitschon
» d.suttnig@editionnove.de · » www.editionnove.de


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