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Neues Buch über „Intelligente Zellen“ manifestiert die biologische Revolution - Rezension von Bruce Liptons literarischem Lebenswerk.

Nach der Entschlüsselung des menschlichen Erbguts glaubten viele Biologen, das Rätsel des Lebens gelöst zu haben. Die Genforschung galt als neues Allheilmittel. Probleme bei der Stammzelltherapie und beim Klonen deuteten jedoch schon früh darauf hin, dass nach wie vor noch Fragen offen sind: Warum sehen zum Beispiel genetisch identische Zwillinge bisweilen unterschiedlich aus? Dafür sind epigenetische Veränderungen verantwortlich. Die Epigenetik betrifft alle Vorgänge, die dazu führen, dass die in einem Gen festgelegte Information auch realisiert wird. Schaltermoleküle, Eiweiße und andere Signalstoffe der Zellen bestimmen, ob und wann Gene ein- beziehungsweise ausgeschaltet werden. Dadurch wird beispielsweise bestimmt, welche Eigenschaften vom Vater und welche von der Mutter vererbt werden. Im Verlauf des Lebens erlauben epigenetische Veränderungen den Zellen, auf Umweltveränderungen und Einflüsse zu reagieren. Eine schwerwiegende Folge davon kann die Entstehung von Krankheiten wie Krebs sein.

Die epigenetische Forschung steht immer noch am Anfang. Einer ihrer Gründerväter ist der amerikanische Zellbiologe Dr. Bruce H. Lipton. Der Pionier der Epigenetik lehrte und forschte an den medizinischen Fakultäten der Universitäten Wisconsin und Stanford. Vor rund 20 Jahren dachte er erstmals über eine neue Sicht der genetischen Zusammenhänge nach, heute hält Lipton seine Vorträge nur noch zu diesem Thema. Das am 17. August im bayerischen Koha-Verlag erscheinende Buch mit dem Titel „Intelligente Zellen. Wie Erfahrungen unsere Gene steuern“ darf schon jetzt als sein Lebenswerk bezeichnet werden, in dem er dem Leser einen Überblick über die wichtigsten Forschungsergebnisse der Neuen Biologie liefert. Damit will er einen Erkenntnisgewinn für Körper und Geist bieten. Lipton schreibt verständlich und verpackt seine Ausführungen in einleuchtende Schaubilder. Dabei nutzt er seine eigene Biografie als Folie, auf der er die Erkenntnisse seiner Forschungen abbildet.

In den ersten drei Kapiteln seines Buches legt der Wissenschaftler die theoretischen Grundlagen, erklärt die Intelligenz der Zellen und zeigt die Möglichkeiten auf, Zellen unabhängig von der DNS zu verändern. Die dadurch umso größere Bedeutung der Zellen erfordert eine anschließende genauere Definition ihrer Struktur. So erklärt Lipton im Mittelteil seines Buches ganz ausführlich, dass das Gehirn der Zelle nicht im Zellkern, sondern in der Membran zu finden ist. Basierend auf seinen Forschungserkenntnissen gibt der Zellbiologe auch Ratschläge zum Umgang mit Kindern, erläutert Potentiale in der Erziehung für eine noch bessere körperliche und geistige Entwicklung der Kinder. Im Kapitel „Biologie des Glaubens“ wird der Einfluss gespeicherter Überzeugungen auf die menschlichen Lebensprozesse vorgeführt. In diesem Sinne schlägt der Autor abschließend eine Brücke zwischen Wissenschaft und Spiritualität.

„Wenn du sein könntest, wer du willst – wer möchtest du dann sein?“, fragt Lipton im ersten Satz des Prologs. Der Zellbiologe stellt mit seinen Ausführungen die Idee auf den Kopf, dass das physische Dasein des Menschen allein von der DNS (Desoxyribonukleinsäure) bestimmt wird. Dafür liefert der 61-Jährige anschauliche Beweise: Die Organspende dient ihm als Beleg, dass Zellen ein Gedächtnis haben. Nur so erklären sich auffällige Veränderungen im Verhalten des Patienten nach dem Organtransfer. Und so vertritt Lipton in seiner zentralen These den Standpunkt, dass die Lebensart eines Menschen nicht nur von seinen Genen bestimmt wird, sondern durch seine Reaktion auf Umweltreize. In der Zellforschung hat der gebürtige New Yorker erkannt, dass Zellen durch ihre Wahrnehmung der Umgebung bestimmt werden. Dieses Modell hat der US-Amerikaner sinngemäß auf den Menschen als so genanntes „Billionen-Zellenwesen“ übertragen. Konsequenz seiner Ausführungen: Das Denken und Fühlen beeinflusst menschliche Zellen. Auch Gene unterliegen Umwelteinflüssen wie der Ernährung und sind somit wandelbar. Nur ihre grundlegende Zusammensetzung bleibt immer bestehen. Liptons literarisches Lebenswerk „Intelligente Zellen. Wie Erfahrungen unsere Gene steuern“ ist im Stile eines Erfahrungsberichts geschrieben und zeigt auf diese Weise die vielen praktischen Anwendungsbereiche der Epigenetik auf. Damit gibt der Wissenschaftler wichtige Denkanstöße für das Gebiet der Pädagogik, die Krankheitsbekämpfung und das menschliche Verhältnis zur Umwelt.

Dr. Bruce Lipton lehrte als Zellbiologe an der medizinischen Fakultät der Universität von Wisconsin und arbeitete als Forscher an der medizinischen Fakultät der Stanford Universität. Schon 1982 begann er die Prinzipien der Quantenphysik auf seine Zellforschungen anzuwenden. Seine Erkenntnisse über die Zellmembran machten ihn so zum Pionier der neuen Wissenschaft und Epigenetik. Liptons Forschungen sind in seinem neuesten Buch „Intelligente Zellen“ zusammengefasst, das in englischer Sprache unter dem Titel „The Biology of Belief“ erschienen ist.

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(2006-07-07)


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